Infoblatt für Staatsanhänger

Veröffentlicht: 6. März 2012 von infowars in Anarchie, Voluntarismus

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„Um Zeit zu sparen, habe ich beschlossen, die Antworten auf alle Standard-Argumente, die ein durchschnittlicher Etatist immer wieder bringt, einmal zusammenzufassen. Zum Beispiel, dass Regierungen freiwillig zustande kommen, dass man doch auswandern kann, wenn es einem hier nicht mehr gefällt, dass Besteuerung nichts mit Gewalt zu tun hat usw. Ich denke, dass euch das weiterhelfen kann, denn das Leben ist schließlich kurz.”

Ich: Sag mal, glaubst du, dass Gewalt falsch ist?

Etatist: Ja, Gewalt ist falsch – außer in Notwehr.

Ich: Einverstanden, außer in Notwehr. Und wie denkst du, sollten Probleme gewaltfrei gelöst werden?

Etatist: Also, ich denke, dass sich die Menschen aktiver an der Regierung beteiligen sollten und dass die Regierungen ABC tun sollten und X, Y und Z.

Ich: Aber wie passt die Ablehnung von Gewalt dazu, dass du staatliches Handeln mit deinen Steuern bezahlst, die unter Zwang eingetrieben werden?

Etatist: Hä? Wovon sprichst du? Besteuerung hat nichts mit Zwang zu tun.

Ich: Jede Besteuerung erfolgt unter Zwang, denn wenn du deine Steuern nicht bezahlst, wirst du mit vorgehaltener Waffe entführt und ins Gefängnis gesteckt. Wenn du versuchst, von dort zu entkommen, wirst du erschossen.

Etatist: Aber wir leben in einer Demokratie, in der wir unsere Regierung selbst wählen.

Ich: Wenn ich nur zwischen zwei Alternativen wählen darf, an deren Ende die Gewalt steht, so habe ich keine Wahl. Kann ein Ladenbesitzer tatsächlich von einer „freien Wahl” sprechen, wenn er sich nur aussuchen kann, an welche Mafiabande er sein Schutzgeld abliefern muss? Wenn eine Frau zwar zwischen zwei potenziellen Ehemännern auswählen kann – aber dazu gezwungen wird, einen von ihnen zu heiraten – kann sie dann wirklich sagen, dass sie die Ehe „gewählt” hat? Die einzige Möglichkeit, wie wir sicherstellen können, dass Menschen ihre Regierungen frei wählen, besteht darin sicherzustellen, dass sie auch die Wahl haben, Regierungen nicht zu wählen.

Etatist: Also, es gibt so etwas wie einen “Gesellschaftsvertrag”, der die Menschen ihren Regierungen verpflichtet.

Ich: So etwas wie einen “Gesellschaftsvertrag” gibt es faktisch nicht. So lange Menschen keine Vollmacht erteilt haben, kann niemand Verträge im Namen anderer abschließen. Wenn ein Mensch die Macht hat, einseitig einem anderen seinen Willen aufzuzwingen und das dann „Vertrag” nennen darf, so müsste im Umkehrschluss auch ein Mann eine Frau vergewaltigen dürfen und dass dann „Liebe” nennen dürfen.

Etatist: Aber ich akzeptiere den Gesellschaftsvertrag – und du tust das schließlich auch, wenn du die Straßen benutzt.

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Kommentare
  1. […] »Infoblatt für Staatsanhänger […]

  2. Frank56 sagt:

    Wer hat denn da gemerkt, dass „Demokratie“ ein Kuckucksei ist in einem Nest, in dem Freiheit keinen Platz mehr hat?

  3. Reichsangehöriger Thomas Bennewitz sagt:

    Er hat aber Recht

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