Von der Scheinheiligkeit des »Kriegs gegen Drogen«

Veröffentlicht: 13. Februar 2012 von infowars in Drogen

PF Louis

Die Scheinheiligkeit des »Kriegs gegen Drogen« ist angesichts des immensen Ausmaßes, in dem die CIA und das internationale Bankensystem vom Drogenhandel profitieren, ungeheuerlich. Der Sohn eines verurteilten berüchtigten Drogenhändlers antwortete vor Gericht auf die Frage, ob seine Familie immer noch mit »Crack«, einer schnell wirkenden und extrem abhängig machenden Droge aus Kokainsalz und Natron, handele: »Nein, da können wir mit der Regierung nicht mithalten.«

 

Die amerikanischen Soldaten in Afghanistan schützen teilweise die riesigen Mohnfelder, auf denen der Rohstoff für Heroin wächst. Die meisten dieser Felder waren bis 2001 vernichtet worden, als die Taliban massiv gegen den Anbau vorgingen und ihn verboten. Nach der amerikanischen Besatzung blühen sie wieder auf.

 

Das ergibt zunächst keinen Sinn, obwohl in der »normalen« Berichterstattung oft die Rede davon ist, dass die amerikanischen Soldaten die Mohnbauern angeblich vor den »bösen Rauschgifthändlern« schützten. Aber auf Internetseiten wie Prison Planet, Info Wars, The Political Coffeehouse und anderen liest man etwas anderes. Dort wirft man der CIA und dem

amerikanischen Militär vor, für den weitverbreiteten Wiederanbau des Mohns in Afghanistan seit 2002 mitverantwortlich zu sein. Wer sagt denn nun die Wahrheit?

 

Wie die CIA ihren Drogenhandel vor der Öffentlichkeit verbirgt

Die verdeckten Machenschaften der CIA zur Beeinflussung und Manipulierung von Journalisten setzten bereits in den 1950er Jahren ein, als der Geheimdienst begann, die Medien zu infiltrieren und Journalisten durch Bestechung als Mitarbeiter und Agenten zu gewinnen. Berichten zufolge prahlte der damalige CIA-Direktor William Colby 1976 damit, die CIA kontrolliere die Presse. In ihrem Buch Katharine the Great, in dem sie sich mit der langjährigen Herausgeberin der Washington Post, Katharine Graham auseinandersetzte, bezeichnete Deborah Davis diese extrem geheime Operation als Operation Mockingbird. Wie gut Operation Mockingbird funktionierte, bekam der vielfach ausgezeichnete Journalist Gary Webb zu spüren, als seine Zeitung, die San Jose Mercury News, seine Hintergrundserie über den Drogenhandel der CIA veröffentlichte. Damals überflutete die CIA die USA mit Rauschgift, um in den 1980er Jahren die von ihr unterstützten nicaraguanischen Contras zu finanzieren.

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Kommentare
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