Aus für die Privatsphäre – England will Medikamente mit Mikrochips versehen

Veröffentlicht: 9. Februar 2012 von infowars in Überwachungsstaat/Big Brother, Datenschutz, Gesundheit, Pharmaindustrie

JB Bardot

Unter dem Vorwand, Patienten an die verordnete Einnahme ihrer Medikamente erinnern zu wollen, werden in Großbritannien bis Ende 2012 Medikamente mit einem neuen Mikrochip namens Helius oder Raisin Personal Monitor ausgestattet. Der Chip wurde von der kalifornischen Firma Proteus Biomedical entwickelt. Anscheinend trauen es die Mächtigen den britischen Bürgern nicht zu, ihre Medizin ohne Überwachung einzunehmen. Durch die zusätzliche Helius-»Smart Pill« wird den Menschen das Recht genommen, selbst darüber zu bestimmen, auf welche Weise sie für ihre Gesundheit sorgen. Und wozu wird diese »neue« medizinische Technik wohl sonst noch eingesetzt werden?

Proteus Biomedical betont zwar, das Recht auf Wahrung der Privatsphäre bleibe geachtet, doch immerhin können die auf dem Chip gespeicherten Informationen per Handy und über das Internet übertragen werden. Es heißt, der Helius-Chip werde den Menschen bei der persönlichen Gesundheitsfürsorge beistehen, indem er daran erinnere, verordnete Medikamente einzunehmen und damit Pflegekräfte und entfernt lebende Familienmitglieder entlaste, die sich vielleicht nicht täglich um ihre Angehörigen kümmern können. Werde ein Medikament, auf dem der Helius-Chip angebracht ist, geschluckt, aktiviere dieser ein Hochfrequenzsignal im Körper des Patienten, das von einem Gerät im oder am Körper erfasst werde, erklärt ein Vertreter von Proteus Biomedical. Der Betreffende trägt dann einen kleinen Monitor, ähnlich einem Heftpflaster, der das von dem Medikament ausgesendete Signal auffängt und Zeit sowie Art des Medikaments speichert. Der Monitor – eleganter bezeichnet als Gesundheitsbegleiter – kann auch andere wichtige vitale Signale erfassen, wie etwa Herzschlag, Atmung, Körperhaltung, Temperatur, Schlafmuster … und wer weiß, was sonst noch alles. Die Daten werden danach angeblich verschlüsselt und über das Handy des Patienten ins Internet hochgeladen. Patienten haben die Möglichkeit, die Daten an Familienmitglieder, Ärzte und andere weiterzuleiten. Wie sicher und geschützt die Daten sein werden, muss sich erst noch erweisen.

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Kommentare
  1. […] »Aus für die Privatsphäre – England will Medikamente mit Mikrochips versehen […]

  2. Uwe sagt:

    Das kommt einer totalen Überwachung gleich, auf diese Weise werden Patienten die Chronisch krank sind zu Sklaven gemacht.
    Man will erreichen daß alle Menschen einen RFID- Chip in die rechte Hand oder auf die Stirn bekommen um die ganze Menschheit zu versklaven.
    Dann reicht schon ein krimineller Gedanke aus um bestraft zu werden, dies wäre das totale Gefängnis für den Verstand des Menschen.

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