Archiv für 1. Februar 2012

Es mag ein später Triumph für den getöteten libyschen Staatschef Muammar-al-Gaddafi sein, aber er kommt dennoch nicht zu spät: Mit Millionen Kalaschnikows, die Gaddafi kurz vor dem Tod an sein Volk verteilen ließ, kämpfen die Libyer heute nach wie vor mutig und bestimmt für ihr Land und die Ehre. Der US-Journalist Webster Tarpley berichtet exklusiv über die derzeitigen Ereignisse. Tarpley zeichnet ein düsteres Bild der Rebellen-»Regierung«, die durch zahlreiche Misserfolge derzeit massiv an Glaubwürdigkeit verliert und immer stärker unter Druck gerät.Und er berichtet über die unrühmliche Rolle der USA, Großbritanniens und der NATO, die sich durch Lügen und Täuschungen schwer gegen die libysche Zivilbevölkerung versündigt haben.

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Das IPCC und die ihm zuarbeitenden Klimaforscher werden nicht müde zu berichten, anthropogenes CO2 habe im 20. Jahrhundert zu einer bedrohlichen globalen Erwärmung geführt. Von sehr hohen Wahrscheinlichkeiten ist die Rede, kein Zweifel sei mehr möglich. Wirklich? Die heute schon rd. 1000 Fachveröffentlichungen, die diese Katastrophensicht an Hand gegenteiliger Ergebnisse nicht teilen, werden von den Medien ignoriert (hier) , auch die zahlreichen Petitionen und Manifeste von Fachwissenschaftlern, die sich gegen den vorschnellen Schuldspruch gegen das menschgemachte CO2 wandten und immer noch wenden (hier) .

Eiszeit oder Warmzeit kommt ? Bild Ruth Rudolph /pixelio.de

So ist es erheiternd – schließlich ist momentan Narrenzeit – zwei ehemalige Berichte des SPIEGEL über eine drohende globale Abkühlungskatastrophe zu lesen. Sie sind im Internet abgreifbar hier und hier. Man genieße diese Artikel, auf die uns unser Leser Winfried Klein aufmerksam machte.

Aber: ist nicht schließlich die Wissenschaft heute viel weiter als vor 40 Jahren? Schaut man sich den Zustand der aktuellen Klimaforschung an, die inzwischen bekanntlich das platte Gegenteil der damaligen Abkühlungsbefürchtungen vertritt, entstehen Zweifel. Die im Folgenden skizzierten beiden Hauptmerkmale der modernen Klimaforschung – Zyniker sprechen von „postmoderner Forschung“ – sprechen für sich.

An erster Stelle ist eine bereits als grenzenlos zu bezeichnende Modellhörigkeit zu nennen. Ist diese ein Akt der Verzweiflung, weil der unsere Atmosphäre erwärmende Einfluss des anthropogenen CO2 nicht direkt messbar ist? Erwärmung durch zunehmendes CO2 muss es zwar aus guten physikalischen Gründen geben (auch Dr. Link zusammen mit dem Autor haben hierüber publiziert), aber insbesondere in Temperaturreihen der Atmosphäre ist dieser zu schwache Effekt bis heute partout nicht aufzufinden.

Dieser für die Katastrophenanhänger höchst ärgerliche Sachverhalt, den man zwar den Medien, nicht aber den Fachleuten vorenthalten kann, wird in der Fachliteratur als das „attribution and detection problem“ bezeichnet – eine Formulierung, die für sich spricht. Auch der Autor, zusammen mit Dr. Link und Prof. Ewert haben sich an diesem „Attribution und Detection-Problem“ versucht, aber außer einem relativ schwachen, unnatürlichen Erwärmungstrend unbekannter Ursache keine „smoking gun“ auffinden können.

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Die wilden Theorien über die menschlich verursachte Erderwärmung sollen bei der im Sommer stattfindenden Umweltkonferenz der Vereinten Nationen nicht thematisiert werden, da der Klimawandel aufgrund der zahllosen sich um ihn rankenden Skandale einer Vielzahl von Ländern mittlerweile viel zu heikel geworden ist. Die Vereinten Nationen planen daher, die „nachhaltige Entwicklung“ in den Vordergrund zu stellen, um die Weltbevölkerung halt auf diese Art ihres Vermögens, ihrer Entwicklungsmöglichkeiten und ihrer Freiheiten zu berauben

Alex Newman, The New American, 28.01.2012

Wie Insider berichten, sollen die Diskussionen über die Theorien zur Erderwärmung bei der in diesem Juni in Rio de Janeiro stattfindenden „Konferenz der Vereinten Nationen über nachhaltige Entwicklung“ (UN CSD) größtenteils ausgeblendet werden, da die politischen Führer dieses Thema als zu kontrovers erachten. Die Unterhändler und Organisatoren bemühen sich daher gerade darum, ihre ehrgeizigen und weitreichenden Ziele bezüglich der künftigen Geschicke des Planeten anderweitig zu erreichen.

Die als größtes politisches Treffen des Jahres beworbene Konferenz wird sich stattdessen auf
die die Ausformulierung der „grünen“ Ziele der Vereinten Nationen im Hinblick auf Wirtschaftsentwicklung und umweltpolitische Notwendigkeiten konzentrieren.

Die „Nachhaltigkeit“ wird von Unterstützern oft als Umweltschutzmaßnahme für künftige Generationen beworben, doch für Kritiker – speziell für die Kritiker in den Vereinigten Staaten, wo das Misstrauen gegenüber der „Agenda 21“ und der globalen Organisation tief verwurzelt ist – handelt es sich bei dem Wort „Nachhaltigkeit“ um einen Begriff, mit denen die Vereinten Nationen und ihre Befürworter in Wirklichkeit eine unheilvolle Agenda verfolgen: Die fortwährende Ausdehnung der Regierungskontrolle über Rohstoffe und die wirtschaftliche Entwicklung, während die individuelle Freiheit beschnitten und die Macht auf globaler Ebene konsolidiert wird.

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Libyen: Folter und Mord

Veröffentlicht: 1. Februar 2012 von infowars in Folter, Krieg, Völkermord

von Frank W. Haubold

Die Krokodilstränen der Kriegstreiber

Im August letzten Jahres schrieb ich schon einmal über die Kumpanei von Nato, westlichen Geheimdiensten und Medien mit islamistischen Milizen wie der „Libysch-Islamischen Kampfgruppe (LIFG)“, die teilweise sogar von international gesuchten al-Qaida-Terroristen wie Abd al-Hakim Balhaj geführt wurden und werden. Die angebliche libysche „Revolution“ wurde inzwischen dank massiver Nato-Bombardements und dem Einsatz von Spezialeinheiten zum gewünschten Erfolg gebracht. Triumphaler Höhepunkt dieses Ereignisses war der planvoll zelebrierte Lynchmord an Oberst Gaddafi, der die bekannte Philanthropin Hillary Clinton zu dem erfreuten Ausruf “We came, we saw, he died” veranlasste, der mir inzwischen symptomatisch für das intellektuelle und moralische Niveau westlicher Eliten erscheint.

Nach diesem freudigen Ereignis gab es noch einige euphorische Medienberichte über angebliche Freudenfeste in Tripolis und anderswo, denen es allerdings mangels geeigneter Bilder ein wenig an Überzeugungskraft gebrach. Das von den siegestrunkenen Milizen angerichtete Massaker mit Hunderten von Toten unter anderem in Sirte wurde nur beiläufig erwähnt und sogleich mit finsteren Missetaten in der Gaddafi-Ära entschuldigt. Auch die internationalen Menschenrechtsorganisationen, die vorher nie müde geworden waren, vorgebliche Gaddafi-Verbrechen anzuprangern, hüllten sich plötzlich in beredtes Schweigen, obwohl bei aufmerksamer Sichtung internationaler (nicht westlicher) Medienberichte schon sehr bald klar wurde, dass es mit der angeblichen Demokratisierung Libyens wohl so schnell nichts werden würde. Die Erfolgsmeldungen über Regierungsbildung, bevorstehende freie Wahlen oder auch nur die Entwaffnung der Milizen wurden seltener, und ganz allmählich verschwand das Land aus dem Fokus westlicher Berichterstattung – bis letzte Woche die Bombe platzte. Mit einem ebenso spektakulären wie mutigen Schritt kündigten die Hilfsorganisationen Amnesty International und „Ärzte ohne Grenzen“ ihren Rückzug aus der einstigen Rebellenhochburg Misrata an.

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Eine neue Geldordnung

Veröffentlicht: 1. Februar 2012 von Soundchiller in Wirtschaft, Wirtschaftskrise/ Finanzkrise
Paul Schreyer 01.02.2012

Eine wesentliche Ursache der in den letzten Jahrzehnten immer häufiger auftretenden Finanzkrisen liegt in der unkontrollierten Geldschöpfung der privaten Banken aus dem Nichts. Die sogenannte „Vollgeldreform“ könnte das ändern

Wird nach den Gründen der aktuellen Krise gefragt, ist häufig von einer „Politik des billigen Geldes“ die Rede. Die Zentralbanken hätten die Zinsen so weit gesenkt, dass Geschäftsbanken zu leicht an Geld gekommen wären – womit sie dann die Spekulationsblase befeuert hätten. Dahinter steckt die verbreitete Vorstellung, dass private Banken sich Geld vor allem bei den Zentralbanken besorgen. Zwar gibt es diese Möglichkeit, und die EZB hat ja auch tatsächlich zuletzt im Dezember 2011 gut 500 Milliarden Euro an die Banken ausgereicht (Was tun mit 489 Milliarden Euro zu einem Prozent Zins?). Doch ist das eher die krisenbedingte Ausnahme als die Regel.

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