200.000 Selbstmorde in Indien: Die verheerenden Folgen durch Monsanto

Veröffentlicht: 23. Januar 2012 von infowars in Gentechnik, Gesundheit, Lebensmittel

Iqbal Ahmed

Monsantos Vorgehen in Indien ist ein Beispiel für die Monopolisierung und Manipulation der Marktwirtschaft, der Tradition, der Technologie und für die schlechte Regierungsarbeit. Der weltgrößte Hersteller gentechnisch veränderten Saatgutes verkaufte in den vergangenen zehn Jahren gentechnisch veränderte Ware zum Nutzen der indischen Landwirte – so zumindest behauptet es das Unternehmen.

In einem Staat, in dem es mehr als 550 Millionen Landwirte gibt, die zum großen Teil arm und wenig gebildet sind, und die Märkte für landwirtschaftliche Güter immer noch von wenig effizienten

Geschäfts- und Handelspraktiken geprägt sind, versuchte die indische Regierung die Märkte durch die Abschaffung von Subventionen und Krediten an die Landwirte zu reformieren.

Aber die Regierungsreform verbesserte die Lage der Landwirte nicht. Auf Druck der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF) setzte die indische Regierung »eine Liberalisierung des Marktes in Indien durch, was bedeutete, dass die Regierungssubventionen und die von der Regierung gedeckten Kredite an die Landwirte wegfielen«.

Jetzt trat der amerikanische agro-industrielle Großkonzern Monsanto mit seinem »wundersamen« gentechnisch veränderten Saatgut auf den Plan, um das Leben der armen Landwirte von Grund auf zu verändern. Für Monsanto ist es eine Sache, Landwirte davon zu überzeugen, künstliches Saatgut einzusetzen, um ihre Lebensumstände zu verbessern, aber es ist eine ganz andere Sache, die Natur und Technik zu manipulieren, um daraus Profit zu ziehen.

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