Sexualerziehung für Kinder: Die Schweiz nähert sich Deutschland an

Veröffentlicht: 15. Dezember 2011 von infowars in Genderismus, Kindesmißhandlung/ Sex Crimes, New World Order/ Neue Weltordnung

David Scholl

In Deutschland wird die frühkindliche Sexualerziehung seit geraumer Zeit mit staatlicher Unterstützung vorangetrieben. Eltern, die sich weigern, ihre Kinder in den obligatorischen Sexualkunde-Unterricht zu schicken, werden bestraft und sogar in Erzwingungshaft genommen, falls sie die auferlegten Bußgelder nicht bezahlen.

Was bisher nicht für möglich gehalten wurde, könnte nun auch bald in der Schweiz Tatsache werden: Der Bund strebt eine frühkindliche Sexualerziehung an und zwar flächendeckend. Jedenfalls spricht einiges dafür: Im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit, BAG, hat das »Kompetenzzentrum für Sexualpädagogik und Schule«, angesiedelt an der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz, PHZ, das Dokument Grundlagenpapier Sexualpädagogik und Schuleerarbeitet. Ein Vertrag zwischen BAG und PHZ regelt die Zusammenarbeit. Dieses

Kompetenzzentrum erhielt bis Sommer 2011 1.343.000 Schweizer Franken an Bundesgeldern. Weitere Gelder wurden zwischenzeitlich zugesprochen.

Wie inzwischen bekannt wurde, sind diese Gelder an einen  klaren Auftrag geknüpft: Das Kompetenzzentrum soll sich schweizweit für die Förderung und »Verbesserung« der schulischen Sexualpädagogik engagieren. Diese Tatsachen sind vor allem deshalb interessant, weil nach der schweizerischen Kompetenzverteilung zwischen Bund und Kantonen die Schule – und somit auch die Sexualpädagogik/Sexualerziehung – in die Zuständigkeit der Kantone und nicht des Bundes fällt. Doch dazu später mehr.

Betrachtet man dieses Grundlagenpapier näher, kommt man unweigerlich zum Schluss, dass von einer verantwortungsvollen und altersgerechten Sexualerziehung keine Rede sein kann. Folgende Aspekte sollen in der Sexualerziehung thematisiert werden:

Bei Vierjährigen: Die eigenen Sexualorgane als Quelle neuer Lustgefühle zu entdecken; Erzeugen von orgasmusähnlichen Reaktionen durch bewusstes, wiederholtes  Manipulieren von Körperstellen, auch der Genitalien. Bei Fünfjährigen: Das Üben von Rollenspielen, unter anderem auch Familien mit zwei Müttern und zwei Vätern, und das Sprechen über Verliebtsein und Geschlechtsverkehr. Im Weiteren soll in den Sexualunterricht mit den Jugendlichen auch einfließen, dass jegliche sexuelle Betätigung in Ordnung sei, solange  diese für die Beteiligten stimmt, und jegliche sexuelle Orientierung  (Hetero-, Homo-, Bi- und Transsexualität et cetera) als gleichwertig anzusehen sei.

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Kommentare
  1. [...] »Sexualerziehung für Kinder: Die Schweiz nähert sich Deutschland an [...]

  2. Critical sagt:

    Der Artikel ist ja grundsätzlich gut, aber für mich stellt sich das anders dar:
    In dem Grundlagenpapier wird nicht gefordert, daß Vierjährige Rollenspiele machen und sich selbst befriedigen, sondern die sexuelle Entwicklung von Kindern beschrieben und gefordert, daß Lehrkräfte dieses Wissen erlangen. Das der Sexualunterricht mit dem vierten Lebensjahr beginnen soll (habe ich auch so verstanden) halte ich auch für ziemlich verfrüht,—jedoch halte ich diesen Artikel auch für ziemlich überzogen.

    • infowars sagt:

      wenn man sich alle fakten anschaut, ist er alles andere als überzogen.
      ich wünschte mir auch, daß er überzogen wäre… ich würde mir am liebsten wünschen, daß überhaupt nichts daran wahr ist…aber leider ändert das nihcts an der traurigen realität.

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