Staatliche Interventionen züchten Arbeitssklaven in der dritten Welt

Veröffentlicht: 7. Dezember 2011 von infowars in Wirtschaft
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Infolge eines Kommentars in einem sozialen Netzwerk habe ich mir ein paar Gedanken zu dem Thema „Arbeitssklaven der dritten Welt“ gemacht. Zunächst möchte ich darstellen, wie meine Ansichten diesbezüglich sind und im Anschluss anhand eines Beispiels auf die Schädlichkeit der staatlichen Interventionen eingehen.

Hierbei teile ich die Sichtweise von Ludwig von Mises: Sofern Menschen nicht zu einer Arbeit gezwungen werden, muss man davon ausgehen, dass sie sich freiwillig dazu entschieden haben. Bei einer Entscheidung wählen Menschen immer zwischen verschiedenen Alternativen und entscheiden sich dann a priori für jene Alternative, wovon sie sich den größten Nutzen erhoffen. Für viele Menschen in den Entwicklungsländern stellt das Aufnehmen von Arbeit einen Fortschritt gegenüber ihrem jetzigen Statusquo dar, sonst würden sie dies nicht tun. Die neuen Arbeitsstellen ermöglichen vielen von den einfachen bäuerlichen Strukturen, die nicht selten gerade für das Überleben der eigenen Familie gereicht haben, einen größeren Wohlstand zu erreichen.

Für uns ist das Wahrnehmen solcher Arbeitsangebote vielleicht unverständlich, da wir solchen Arbeitsbedingungen nicht zustimmen würden und diese uns ausbeuterisch vorkommen. Wir müssen aber die Menschen vor Ort und dessen Lebensumstände betrachten. Ihnen wird hiermit die Chance geboten, sich beispielsweise zwischen selbstständiger Landwirtschaft und dem Nachgehen von bezahlter Arbeit, zu entscheiden. Diese Entscheidung hatten sie zuvor nicht oder nicht in diesem Ausmaße. Wenn sich nun insgesamt feststellen lässt, dass sich der Anteil der arbeitenden Bevölkerung in den besagten Ländern gegenüber dem Anteil der selbstständigen Landwirten/innen verändert, und dies ohne staatliche Interventionen bzw. Zwang geschieht, so muss angenommen werden, dass sich die Menschen für diese Arbeit freiwillig entschieden haben, da sich hierdurch ihr Wohlstand allgemein vergrößert. Sonst würden sie sich nicht dafür entscheiden.

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Kommentare
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