Schmidt will Enteignung Deutschlands zur Eurorettung

Veröffentlicht: 5. Dezember 2011 von infowars in Bank Mafia/Finanzen, Politik, Wirtschaftskrise/ Finanzkrise

In seiner Rede vor dem SPD-Parteitag betonte Altbundeskanzler Schmidt die internationale Verantwortung Deutschlands, die wichtiger sei als die wirtschaftlichen Eigeninteressen des Staates und des Volkes. In diesem  Wahnsinn ist er ebenso verblendet wie in seiner Nikotinabhängigkeit, die er bei jedem öffentlichen Auftreten offen heraushängen lässt. Schmidt propagiert damit nichts anderes als Veruntreuung zur Eurorettung.

 

von Rolf Ehlers

Täglich wird uns von allen Seiten, voran den Medien, nahe gelegt, dass der Staat den drohenden wirtschaftlichen Zusammenbruch von Gläubigern und Schuldnern in der großen Krise unbedingt mit Steuermitteln aufhalten müsste.  Angeblich wäre der Schaden durch die Staatsinsolvenzen, die Zusammenbrüche großer Banken und des Währungssystems noch weit fürchterlicher als die bittere Pflicht, nach der Staatshilfe den Bürgern die benötigten Billionen mit Zins und Zinseszins im Verlauf der kommenden Generationen wegzunehmen und an die verlogenen Schuldner und die verzockten Gläubiger zu zahlen. Die Schuldner, soweit es sich um die Staaten handelt, sollen vorgeblich nur entlastet werden, wenn sie sich haushaltsrechtlich unter Kuratel begeben. Merkel und  Sarkozy basteln an Plänen, wie sie das durch Vereinbarung unter den Regierungen hinkriegen können, ohne dass die damit  verbundene eklatante Aufgabe der Finanzhoheit der Staaten sichtbar wird.

 

Das Bundesverfassungsgericht  hat ja keinen Zweifel daran gelassen, dass so etwas in Deutschland nur im Wege einer neuen vom Volke beschlossenen Verfassung (Art. 146 GG) möglich wäre. Unabhängig von diesen Überlegungen läuft die Druckerpresse der Europäischen Zentralbank (EZB) längst heiß.  Hunderte Milliarden an Schrottpapieren aus Griechenland und Italien hat die EZB bereits ins Portefeuille genommen, wofür die Steuerzahler in EURO-Land bereits haften. Gleiches gilt natürlich auch für die davor liegenden Rettungspakete für Greichenland, Irland und Portugal. Andere Länder werden folgen: Spanien, Italien und selbst Frankeich, die sich alle maßlos übernommen haben. Selbst die fleißigen Niederländer leiden unter einer gewaltigen Immobilienblase.

 

Es sieht ganz so aus, dass die Frage, wie die Gläubiger an der Lösung des Schuldenproblems beteiligt werden sollen, nur eine rhetorische Frage ist. Die Beteiligung der Banken beim besonderen Griechenland-Problem wurde sinniger Weise so lange hinausgeschoben, bis die Banken den Großteil ihres Engagements bereits bei der EZB abgeliefert hatten.

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Kommentare
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