Archiv für 16. November 2011

Die Mordserie der Thüringer Neonazi-Bande wirft ein grelles Licht auf unseren Verfassungsschutz. Was machten die Herren mit den Schlapphüten, die uns und unsere Verfassung schützen sollen? Was haben sie gewusst von den Taten der braunen Mordbande? Wie konnte es geschehen, dass einschlägig bekannte Täter unter den Augen des Verfassungsschutzes für einige Jahre ganz plötzlich untertauchten? Von einem Tag auf den anderen. Und das angeblich spurlos. Was ist dran an der Information, dass ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes bei einigen Morden in Tatortnähe gewesen sein soll. Alles reiner Zufall? Unsere Schlapphüte komplett ahnungslos? Man muss die ganz speziellen Strukturen des deutschen Verfassungsschutzes kennen, um die Vorgänge, die nun eruptiv hochkochen, einordnen und verstehen zu können. Was macht der deutsche Verfassungsschutz? Was kann der deutsche Verfassungsschutz? Wie ist er in unserem Rechtsstaat aufgestellt?

Die deutschen Verfassungsschützer haben sich um mögliche Gefahrenquellen zu kümmern, die sie – selbstredend – abwehren müssen. Dazu zählen beispielsweise „extremistische Bestrebungen, die zu direkten Schäden von Institutionen und ihren Repräsentanten führen können“. Sie sind – selbstverständlich – auch dann zuständig, wenn „fremde Dienste geheimhaltungsbedürftige Informationen (unseres Staates) ausforschen wollen“. Für das, was die Neonazis in den letzten Jahren taten, ist der Verfassungsschutz natürlich ebenfalls zuständig. Keine Frage. Als besondere spezifische Stärke bewerten die Verfassungsschützer selbst „ihr umfangreiches Wissen und ihre hohe analytische Kompetenz sowohl im Bereich des politischen Extremismus als auch dem der Spionageabwehr“.

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Neev M. Arnell

 

Häufig zur Linderung von Krankheitssymptomen verschrieben, packen Medikamente nur selten das Übel bei der Wurzel und heilen die Erkrankung; außerdem weisen sie viele unliebsame Nebenwirkungen auf.

 

In dem Buch Vorsicht Nährstoffräuber!werden nicht nur die Nebenwirkungen aufgelistet, sondern es wird beschrieben, dass Medikamente eine Krankheit sogar weiter verschlimmern können,

»indem sie dem System Nährstoffe entziehen oder deren Aufnahme hemmen«. Dies kann nicht nur dazu führen, dass man sich noch schlechter fühlt, sondern es kann auch der Auslöser für weitere Erkrankungen sein.

Die Autorin des neuen Buchs, die bekannte amerikanische Apothekerin Suzy Cohen, behauptet: »Ein Mangel an einem einzigem Nährstoff kann zu einer Kaskade unangenehmer Nebenwirkungen führen«. Es reiche nicht aus, sich gesund zu ernähren, wenn man gleichzeitig Medikamente einnehme, die dem Körper Nährstoffe entziehen.

»Selbst wenn Sie einmal pro Stunde frisches Obst oder Gemüse essen, so nehmen Sie nur einen Bruchteil der benötigten lebenswichtigen Nährstoffe zu sich – und wenn die Medikamente, die Sie einnehmen, diese ihrem Körper auch noch entziehen, so ist der Bedarf noch größer.«

Der Ausweg seien Ergänzungsmittel, so Cohen, die in ihrem Buch je nach Art der eingenommenen Medikamente spezifische Dosierungen empfiehlt.

Es folgt eine Liste von Medikamenten und den entsprechenden Nebenwirkungen aus Cohens neuem Buch:

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