„Rebellen ohne Forderungen?“ COMPACT diskutiert alternative Ansätze einer Krisenbewältigung.

Veröffentlicht: 7. November 2011 von infowars in Politik, Propaganda, Protest/Aktivismus
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Zahlreiche Gäste erlebten im Rahmen der monatlichen COMPACT-Präsentation (Novemberausgabe) wieder einmal einen unterhaltsamen Abend im Viethaus. Unter dem Titel „Wutbürger gegen Euro-Wahn: Teaparty und /oder Occupy?“ konnte COMPACT-Chefredakteur Jürgen Elsässer drei interessante Gäste begrüßen. Die Teilnehmer an der Runde, Karl Feldmeyer, Oliver Janich und Bastian Menningen standen dabei nicht nur für drei unterschiedliche Ansätze der Kritik am Euro, sondern repräsentierten auch nebenbei drei Generationen und unterschiedliche Politikstile. Auf der COMPACT-Veranstaltung konnten sich diese verschiedenen Politikansätze erstmals auf Augenhöhe begegnen.

Karl Feldmeyer kennt als ehemaliger FAZ-Bundestagskorrespondent wie kaum ein Anderer die politische Szene im Lande. Feldmeyer, einer der Initiatoren der Seite „Abgeordneten-Check“ und eigentlich bekennender Konservativer, konnte dann auch seine Wut über das „Euro-Disaster“ kaum verbergen. „Der Traum eines europäischen Zentralstaates ist ausgeträumt“ stellte Feldmeier fest und beklagte gleichzeitig die spürbare Ratlosigkeit der politischen Klasse. Nur wenige Abgeordnete wie Bosbach, Gauweiler oder Schäffler hätten, so Feldmeyer, unter dem Entscheidungsdruck der letzten Wochen überhaupt noch Alternativen aufgezeigt.

Der Journalist und Autor Oliver Janich, gleichzeitig der Vorsitzende der Partei der Vernunft, prognostizierte den „Systemzusammenbruch“. Als einzige Partei in Deutschland habe die PdV in der Krise einen konsequenten analytischen Ansatz. „Jedes auf Papiergeld und Verschuldung basierende Wirtschaftsmodell“ so Janich „ist in der Geschichte zusammengebrochen.“ Im Kern forderte Janich daher, insoweit eins mit den Grundsätzen der „Tea Party“, das Ende des Geldsozialismus und „die Zentralbank muss weg“. In der Institution der Zentralbank und der Macht „immer neues Geld aus dem Nichts zu schaffen“, sah Janich das eigentliche Problem des aktuellen Wirtschaftssystems. Die Bürger sollen nach dem Willen der PdV ihr Geld frei wählen können.

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