Archiv für 6. November 2011

Spiegel TV Reporter packt aus !!

Veröffentlicht: 6. November 2011 von infowars in Medien, Video Clips, Zensur

Auf der Rohstoffmesse 2011 in München haben wir am 03.11 Prof. Dr. Hans Jürgen Bocker zu seinen Ansichten über die aktuellen Ereignisse befragt.
Die Antworten überraschen nicht jedermann, allerdings spricht Prof. Bocker wie immer Klartext. Zum Beispiel folgende Aussage :

– Das Ziel der Eliten ist der absolute Weltstaat und damit die absolute Herrschaft.
– Würde nur 1 % der Weltbevölkerung in Edelmetalle investieren, Stünde Gold bei 100.000 Dollar, sollte es den Dollar dann noch geben.

von Carlos A. Gebauer

Von der Wiege der Demokratie zum Grab der EUdSSR

Wie heißt es doch gleich im Vertrag von Lissabon? „Die Werte, auf die sich die Union gründet, sind die Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und die Wahrung der Menschenrechte…“. Und: Zu den Zielen der Union gehören der freie und unverfälschte Wettbewerb, Preisstabilität und kulturelle Vielfalt.

Mitten in diesen freien und unverfälschten Wettbewerb der griechischen Euro-Währung mit allen anderen Euro-Währungen, mitten in die Stabilität der Dauerverschuldungsexzesse und die kulturelle Vielfalt des einander Zurkassebittens erfrecht sich nun der griechische Ministerpräsident, einfach sein eigenes Volk darüber abstimmen zu lassen, was es denn zu alledem selbst meine und denke. Papandreou plant ein Referendum, mithin das giftigste, was es in der jüngeren Geschichte der EU überhaupt gibt. Denn in schöner Regelmäßigkeit hatten alle befragten Völker ihren EU-trunkenen Führern bekanntermaßen in Referenden widersprochen, wenn es denen darum ging, ihren europapolitischen Kurs abzusichern. Aber – wen schert in der EU schon der demokratische Wille der Völker, wenn es darum geht, mit souveränem Brüsseler Führungsanspruch den Weg in das künftige Heil zu weisen?

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Die Abwicklung der PIIGS-Schulden ist bereits schlimm genug, wenn die EU-Führer nun zusätzlich noch die Vernichtung demokratischer Entscheidungsprozesse in den Eurozonenländern intensivieren – wie wir diese Woche am Beispiel Griechenlands sahen – könnten die PIIGS-Länder die Eurozone am Ende reihenweise verlassen, mit katastrophalen wirtschaftlichen und finanziellen Konsequenzen für Europa und den Rest der Welt

John Browne, Euro Pacific Capital, 03.11.2011

Als zu Beginn dieser Woche die Runde machte, dass der griechische Premierminister George Papandreou versuchen würde, ein Volksreferendum über die in den vergangenen Monaten zäh ausgehandelten Rettungsvereinbarungen abzuhalten, kam es rasch zu einer Finanzpanik. Ein „Nein“ des griechischen Volks hätte wahrscheinlich zu einer teilweisen Auflösung der Eurozone geführt, was wiederum das Ende des Euros bedeuten könnte.

Wie sich nun herausgestellt hat, handelte es sich bei diesem demokratischen Gebaren aber wohl eher um eine politische Taktik, um die konservative Opposition dazu zu bewegen, die politische Verantwortung für die Verabschiedung dieses Rettungsdeals mitzutragen. Und obwohl viele der griechischen Konservativen das Rettungspaket wahrscheinlich unterstützen würden, haben sie sich aufgrund der Tatsache, dass diese Rettung auf den Straßen Griechenlands extrem unbeliebt ist, bisher zurückgehalten.

Es schien, als wären sie bisher völlig zufrieden damit gewesen, dass die ganze Wut in Richtung Papandreou geht, der sein Amt im Falle der Verabschiedung der jüngsten Vereinbarung zweifelsohne verlieren würde. Durch die Forderung eines Referendums hatte Papandreou die Opposition auf brillante Art in Zugzwang gebracht. Da die Konservativen nicht bereit sind, die Vereinbarung scheitern zu lassen und aus der Eurozone ausgeschlossen zu werden, haben sie ihre Meinung geändert und unterstützen das Paket nun auch öffentlich. Papandreou hat daraufhin die Phantom-Volksabstimmung wieder abgesagt.

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