Die Kehrseite der Wohlfahrt

Veröffentlicht: 17. Oktober 2011 von infowars in Politik

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Wir haben hier schon oft über Rechte gesprochen und darüber, wie unterschiedlich unsere Meinungen zu diesem Thema häufig sind. Jeder wünscht sich eigentlich nur die Befriedigung seiner Bedürfnisse, entweder aus eigener Kraft, sonst doch bitte mit der Hilfe der anderen. Kommt diese Hilfe nicht freiwillig, müsse sie erzwungen werden, denn man habe ja einen Rechtsanspruch.

Wie kommt es zu dieser gedanklichen Metamorphose von einem Bedürfnis zu einem Anspruch?

Ich vermute, es muss etwas mit der Zahl der Menschen zu tun haben, die dieses Bedürfnis empfinden, und mit der Zeitspanne, in der die Befriedigung dieser Bedürfnisse schon erzwungen wird.

Nehmen wir als Beispiel Hartz IV. Jemand, der nichts hat und nichts kann, ist auf Hilfe angewiesen. Es gäbe jetzt viele Möglichkeiten, was er tun könnte, um diese zu erhalten. Er könnte innerhalb seiner Familie um Hilfe bitten. Gäbe es keine Familie, hätte er die Möglichkeit, in seiner Gemeinde von Tür zu Tür zu gehen und seine ausweglose Lage zu schildern. Er könnte die Menschen bitten, ihn für irgendeine kleine Arbeit zu bezahlen oder ihm Geld zu schenken. Einige wählen den Weg des Musizierens oder Bettelns in den Fußgängerzonen. Manche könnten auch zu der Erkenntnis gelangen, dass sie doch etwas können und nur nicht wollen. Sie müssten sich wohl oder übel aufraffen.

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