Gut ist böse – Wenn wir das nicht verstehen, haben wir keine Chance! (Video+Text)

Veröffentlicht: 4. Oktober 2011 von infowars in Anarchie, Video Clips, Voluntarismus

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Moral ist nur dann etwas wert, wenn sie für alle gilt. Jeder, der etwas darüber nachdenkt, versteht das. Menschen wollen eine universelle Moral. Sie wollen sicher sein, dass es übergeordnete Regeln gibt, die allgemeingültig festlegen, was gut und was schlecht ist. Diesen Regeln sollten verständliche und durchgängig akzeptierte Wertvorstellungen zugrunde liegen, damit man weiß, dass man den nächsten Jahresurlaub gefahrlos buchen kann, ohne Angst zu haben, im Urlaubsland Opfer von Kannibalismus oder rituellen Grausamkeiten zu werden.

Wir leben in der Annahme, es gäbe eine solche universelle Moral, da nahezu überall in der zivilisierten Welt ähnliche Bedingungen herrschen. Durchgesetzt werden diese von mehr oder weniger demokratisch legitimierten Regierungen. Bei den Ländern, in denen noch andere Zustände herrschen, handelt es sich in der Regel um irgendwelche Diktaturen.

Würde sich die Demokratie auch dort durchsetzen, wären wir alle gleich lieb.

Das ist so ungefähr die Vorstellung, die der normale Mitteleuropäer von Moral hat.

Weit gefehlt. Das Problem ist, dass uns diese angeblich existierende universell gültige Moral nur vorgespielt wird. Der Staat, als ihr Hüter, ist sich ihrer Wichtigkeit bewusst und hält diese Illusion am Leben, da er von ihr profitiert.

In Wirklichkeit braucht die Welt eine universell gültige Moral, doch es gibt sie gar nicht.

Wir stellen Euch heute ein neues Video vor, dessen Übersetzung für uns ein MUSS war.

Stefan Molyneux erklärt die perfide Strategie unserer Herrscher, unseren Wunsch nach einer universell gültigen Moral für ihre eigene Legitimation auszunutzen. So geben wir ihnen die Möglichkeit, uns zu melken und uns jeden Tag wieder ins Hamsterrad zu schicken.

Transkript:

Dies ist die wahre Geschichte von dem, was gemeinhin als “Moral” gilt.

Wenn Sie der einzige Dieb in der Welt wären, stellen sie sich vor, wie einfach Ihr Job sein würde! Es würde keine Schlösser, keine Sicherheits Systeme, keine Passwörter und keine Polizei geben. Sie könnten einfach Dinge stehlen und die Leute würden wahrscheinlich glauben, sie hätten sie verloren.

Wenn hingegen jeder auf der Welt ein Dieb sein würde, wären alle halb verhungert. Niemand würde mehr erschaffen, als er selbst in diesem Moment verbraucht, weil es einfach gestohlen werden würde.

Also – wenn Sie ein großer Dieb sein wollen – vielleicht sogar der größte – wäre es die beste Strategie, alle anderen davon zu überzeugen, mit dem Stehlen aufzuhören – nicht, weil Sie Diebstahl für falsch halten – Sie sind schließlich ein Dieb -, sondern weil Sie keinen Wettbewerb wollen!

Deshalb erfinden die brillantesten Diebe “Eigentumsrechte” um Diebstahl einfacher und profitabler zu machen.

Wenn jeder ein Fälscher ist, ist Geld wertlos. – Wenn Sie ein großer Fälscher werden möchten – vielleicht sogar der größte – sollte ihr erster Schritt sein, alle anderen zu überzeugen, dass Fälschen unmoralisch, falsche, böse ist und bestraft werden muss.

Dann müssen Sie jeden überzeugen, dass Ihre eigene Fälschung moralisch, gut und tugendhaft ist und belohnt werden muss.

Das ist, was George Orwell “doppeldenk” nannte.

Damit wir solchen Wahnsinn akzeptieren, müssen die Räder unseres Geistes zuerst durch Indoktrination gebrochen werden. In staatlichen Schulen.

Ethik, -Tugend, -Moral – wurden nicht erfunden und ausgelöst durch den Wunsch Gutes zu tun, sondern um andere zu entwaffnen und zu versklaven. Um euch zu entwaffnen und zu versklaven.

Die Vorgehensweise ist immer gleich – erfinden Sie erst einen universellen Standard des guten Verhaltens und erschaffen Sie eine unsichtbare Ausnahme für sich und ihre Freunde, indem sie es anders benennen.

“Du sollst nicht stehlen!” – Ok, in Ordnung, Diebstahl ist falsch! Deshalb nennen die Machthaber ihren Diebstahl, Besteuerung.

“Du sollst nicht töten!” – Ok, in Ordnung, Mord ist falsch! Deshalb nennen die Machthaber ihren Mord, Krieg

“Nicht Entführen!” – Ok, in Ordnung, Entführung ist falsch! Deshalb nennen die Machthaber ihre Entführung, Haft.

“Gewalt ist falsch!” – Ok, in Ordnung, Gewalt anzuwenden, um zu bekommen was man will ist falsch! Deshalb nennen die Machthaber ihre Gewalt, Erziehung und Gesetze.

Sehen Sie das Muster? Schaffen Sie eine universelle moralische Regel, und dann eine Ausnahme für sich und ihre Freunde.

Es ist sehr leicht, diese Theorie zu testen. Gehen Sie zu einem durchschnittlichen Bürger und fragen ihn, ob die Anwendung von Gewalt zur Lösung von Problemen gut ist . Er wird nein sagen. Weisen Sie darauf hin, dass der Staat die ganze Zeit Gewalt initiiert, unter dem Vorwand, Probleme zu lösen. Er wird sofort damit beginnen, den Staat zu verteidigen.

Es ist unvermeidlich. Die Menschen verteidigen moralische Regeln, und dann verteidigen sie die eklatantesten Verstöße gegen dieselben moralischen Regeln.

So werden wir kontrolliert. So werden wir verpropagandiert.

So stirbt das Geld.

So stirbt die Freiheit.

So sterben wir.

Wenn Ihnen jemand eine moralische Regel erklärt, untersuchen sie nicht zuerst die Regel, sondern die Ausnahme. Wer ist nicht an diese Regel gebunden? Wer darf das genaue Gegenteil tun? Es werden immer die Machthaber sein – deshalb existieren moralische Regeln.

Jeder Denker, der tatsächlich versucht, universelle moralische Regeln für jeden gelten zu lassen, gilt als verrückt, bizarr, lächerlich – weil der Zweck der universellen Moral die Ausnahme, die Verletzung ist.

Regierungen entwaffnen ihre Bürger, indem sie ihnen Waffen verbieten, und behalten doch selbst die monströsesten Waffen in den Händen des Staates.

Es ist das gleiche mit “Moral”.

Denken Sie nach. Öffnen Sie die Augen.

Wir können nur die Fallen vermeiden, die wir sehen.

Kommentare
  1. […] »Gut ist böse – Wenn wir das nicht verstehen, haben wir keine Chance! (Video+Text) […]

  2. […] Quelle und Dank an: Freiwillig Frei – Infowars-Deutschland Verwandter Inhalt: Christoph Hörstel: […]

  3. Alexa K. sagt:

    „Fair is foul and foul is fair“ – wer auf diesen Grundsatz baut, dessen System ist dem Untergang geweiht. Das hat Shakespeare bereits in seinem Mac . . . gezeigt und Orwell hat es später bewusst aufgegriffen. Wenn heutzutage postuliert wird, dass „Schwarz-Gelb die erfolgreichste Regierung“ sei, greift man genau diese Aussagen auf, ohne deren Konsequenzen bedacht zu haben. In der Hölle ist das Böse positiv, sonst wäre es nicht die Hölle . . .

  4. LaDa sagt:

    Zitat: „Dann müssen Sie jeden überzeugen, dass Ihre eigene Fälschung moralisch, gut und tugendhaft ist und belohnt werden muss.

    Das ist, was George Orwell “doppeldenk” nannte.“

    Das hab ich aber ganz anders verstanden. Für mich war das Konzept des „doppeldenk“ eine Art Autoaggression, bei der es darum ging sich selbst was einzureden. Hier wird Doppeldenk als etwas dargestellt, das darauf abzielt anderen was einzureden. Und dafür gibts schon ein Wort. Es heißt Lüge.

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