Archiv für 2. Oktober 2011

Nigel Farage, EU-Abgeordneter und Chef der britischen Unabhängigkeitspartei, erwiderte auf die Rede zur Lage der Union des EU-Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso, dass die Brüsseler Bürokraten der Demokratie den Rücken kehren, den Willen der Völker Europas mit Füßen treten und mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, die vollständige Vernichtung der Nationalstaaten vorantreiben. Farage sagte voraus, dass die EU-Zentralplaner nun jedoch von einer Welle des demokratischen Nationalismus hinweggefegt würden

Nigel Farage, UKIP, 28.09.2011
Erwiderung auf die Rede zur Lage der Union des EU-Kommissionspräsidenten Barroso

Herr Barroso, Sie erklärten uns heute Morgen, dass die Europäische Union eine Inspiration ist. Und während Sie einräumten, dass es ein oder zwei kleine wirtschaftliche Probleme gibt, machten Sie unmissverständlich klar, dass Arbeitsplätze und Wachstum kommen würden, dass alles gut laufe. Ja, Sie zeigten sogar eine Vision einer uns bevorstehenden Periode der europäischen Erneuerung auf.

Nun, da Sie selbst ein ehemaliger Kommunist sind, können Sie sich vielleicht an die früheren Sowjetführer erinnern, die nach vorne traten, um ihre Reden zu halten, die allen erklärten, dass es eine Rekordernte gab oder dass die Traktoren-Produktion unglaublich gut lief. Und sie glaubten natürlich, dass die Geschichte auf ihrer Seite stünde. Präsident Chruschtschow trat sogar nach vorne und erklärte dem Westen, dass ´wir Euch beerdigen werden`, so stark glaubte er an seine eigene Union.

Und heute schauen wir zurück und lachen selbstverständlich darüber, und ich glaube, dass die Menschen in unserer Zukunft auf Sie zurückschauen und sagen werden: ´Wie um Himmels Willen konnte dieser nicht gewählte Mann an all diese Macht gelangen? Und wie konnte die politische Klasse – die sich hier im Raum versammelt hat – entscheiden, dass die Gemeinschaftsmethode die nationale Demokratie ersetzen soll?` Ich glaube, die Menschen werden mit Verwunderung darauf zurückblicken, dass wir die Demokratie aufgegeben haben.

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freiwilligfrei.info

Heute ist ein schöner Tag. Ich habe auf youtube ein wenig rumgesucht und bin über einen Ausschnitt aus der Anne Will – Talkshow vom 28.09.2011 gestolpert.

Normalerweise bekomme ich von sowas Gefrierbrand und schalte nach zwei Minuten aus. Dieses mal lohnt sich aber das Durchhalten. Wir erleben hier ausnahmsweise, dass die Richtigen mal die Nase vorn haben. Der Parlamentspräsident der Slowakei, Richard Sulik äußert sich zum EFSF und sorgt für Kopfschmerzen bei seinen Widersachern.
Viel Wahrheit, viele gute Argumente und zumindest zwei Vertreter unserer Art, die nicht auch durch Primaten zu ersetzen gewesen wären, ohne dass es auffällt.

Viel Spaß:

Ben Bernanke is watching you: Die US-Zentralbank lässt demnächst das gesamte Internet überwachen. Spioniert wird besonders in Blogs, Sozialen Netzwerken und nach Schlüsselfiguren, die sich mit dem Thema „Fed“ beschäftigen.

 

Big Brother is watching you. Das gilt demnächst besonders für kritische Äußerungen in Sachen Fed. Mithilfe eines elektronischen Überwachungssystems will die Fed im Internet alle Berichte und Reaktionen zur US-Zentralbank durchforsten und auswerten.

Die Zentralbank will insbesondere kritische Blogs unter die Lupe nehmen und zeitnah über geldpolitische Reaktionen informiert werden. Auch „soziale Netzwerke“ sollen ausspioniert werden. Überall, wo das Wort „Fed“ vorkommt, landet sofort eine Kopie bei den Überwachern der US-Zentralbank. Betroffen davon sind Milliarden von Konversationen zum Beispiel bei Facebook und Twitter.

Die Fed will sich damit angeblich einen Überblick verschaffen, wie die Stimmung im Volk ist in Hinblick auf bestimmte Maßnahmen, welche die die Zentralbank unternimmt. Deshalb soll das Internet mithilfe einer raffinierten Technik ausgehorcht werden. Ziel sei es „Krisensituationen vorherzusehen und zu managen“.

Insbesondere haben es die Geldvermehrer nach eigenem Bekunden auf „Schlüsselfiguren“ der Blogszene abgesehen. Zerohedge spricht in diesem Zusammenhang von einer „FIATtack“ und hat sich diesen Begriff auch gleich schützen lassen.

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