Omega-3-DHA-Fettsäuren senken das Risiko von Schlaganfällen und verbessern kognitive Fähigkeiten

Veröffentlicht: 30. September 2011 von infowars in Gesundheit, Lebensmittel, Wissenschaft/ Technik

John Phillip

In verschiedenen, vor Kurzem veröffentlichten Artikeln wird die besondere Bedeutung der Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren durch den Verzehr fettreichen Fischs und die Einnahme von Fischöl-Ergänzungsmitteln hervorgehoben. In der medizinischen Fachzeitschrift Stroke der amerikanischen Herz-Gesellschaft AHA zeigen Wissenschaftler auf, dass die wirksamen Anteile an Omega-3-DHA-Fettsäuren (DHA = Docosahexaensäure) dazu beitragen, im Alter Gehirnzellen bei großer Beanspruchung zu entlasten und auf diese Weise das Risiko eines stark lebensverändernden Schlaganfalls um bis zu einem Viertel zu senken.

Forscher des Zentrums für Alzheimer-Erkrankungen und Gedächtnisstörungen des Rhode-Island-Krankenhauses fanden heraus, dass die DHA aus Nahrungsergänzungsmitteln wichtige Gehirnchemie und –struktur verändert und so einer Abnahme der kognitiven Leistungsfähigkeit und ungewöhnlicher Gehirnalterung entgegenwirkt. Zahlreiche wissenschaftliche Hinweise belegen zudem die Bedeutung der Omega-3-Fettsäuren bei der Bekämpfung von Stoffwechselstörungen, die zu Demenz, Schlaganfällen oder chronischen Erkrankungen führen können.

Entzündungen vitaler Nerven- und anderer wichtiger Gehirnstrukturen sind deutliche Vorboten einer Überbeanspruchung, die wiederum eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Schlaganfällen, die oft das ganze Leben grundlegend verändern, spielen können. Die Forscher veröffentlichten die

Ergebnisse ihrer Arbeit, in der sie der Frage nachgingen, inwieweit Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl, und dort insbesondere die langkettigen DHA-Anteile, wirksam die entzündlichen Prozesse der Nerven hemmen und damit das Risiko eines Schlaganfalls verringern können.

Im Rahmen der Untersuchung wurden Mäuse in drei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe erhielt mit DHA angereichertes Futter; die zweite Gruppe erhielt Futter, dem die DHA entzogen war, und der dritten Mäusegruppe wurde eine Kontrolldiät vorgesetzt. Nach drei Monaten stellten die Wissenschaftler fest, dass nur die Mäusegruppe, die das mit DHA angereicherte Futter erhalten hatte, eine verringerte Neuroinflammation [Der Begriff der Neuroinflammation setzt sich immer mehr als Bezeichnung für chronische, entzündungsähnliche Reaktionen der Glialzellen des Gehirns durch, die zu degenerativen Erscheinungen führen können] und ein Viertel weniger Gewebeschädigungen nach einem künstlich herbeigeführten Schlaganfall aufwies. Darüber hinaus zeigte sich, dass eine langfristige ergänzende DHA- Aufnahme zu einem gesunden Aufbau von DHA-Fett im Gehirngewebe führte, was wiederum eine Verbesserung des Verhältnisses von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren nach sich zog.

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