Der Zins, Gift für unser Geldsystem?

Veröffentlicht: 25. September 2011 von infowars in Bank Mafia/Finanzen, Wirtschaft
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Der Zins wird von vielen als Grundübel unseres Finanzsystems angesehen, das verantwortlich sei für die derzeitige Finanzkrise.

Ich sehe den Zins als eine Art Preis an, den man dafür bekommt, wenn man sein Geld jemandem zur Verfügung stellt, der es investieren will. Während dieser Zeit hat man dieses Geld ja selbst nicht zur Verfügung und verzichtet für die Zeit des Ausleihens auf den direkten Nutzen dieses Geldes. Niemand würde für eine festgelegte Zeit auf sein Geld verzichten, ohne eine Vergütung dafür zu bekommen. Es würde ohne die Existenz eines Zinses also kein Geld verliehen werden.

Eigentlich könnte der Zins sogar sehr positive Eigenschaften haben. Er könnte nämlich als ein Marktbeobachtungsmechanismus dienen, der den Marktteilnehmern bei der richtigen Verwendung ihres Kapitals helfen kann. Die Frage, wann es lohnend ist, zu sparen, zu investieren oder zu konsumieren, könnte leichter beantwortet werden.

Stellen wir uns ein System vor, in dem die Banken nur dasjenige Geld verleihen könnten, das ihnen als Spareinlagen zur Verfügung steht. Wenn die normalen Sparer, die ich hier mal Konsumenten nenne, viel Geld zur Bank brächten, hätte die Bank viel Geld zum Verleihen und hätte einen weniger großen Bedarf, noch mehr Geld gegen Zinsen einzusammeln, da die Sparzinsen für die Banken Kosten sind, die es zu minimieren gilt. Banken bräuchten nur die Menge an Spareinlagen, die sie auch verleihen können. Sie würde die Zinsen für Geldeinlagen senken. Die sinkenden Zinsen würden den Produzenten signalisieren, dass die Konsumenten in der Vergangenheit so viel Geld zur Bank gebracht haben, dass die Banken genug zum Verleihen haben.

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