Archiv für 20. September 2011

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Wir haben bisher noch nie einen Kommentar als Artikel gepostet. Vor einigen Tagen veröffentlichten wir einen Beitrag, zu dem ein Kommentar gepostet wurde, der in einer Klarheit beschreibt, was hinter
freiwilligfrei.de steht, dass wir es für sinnvoll halten, ihn hier gesondert zu präsentieren.

Michael, vielen Dank für diese tollen Worte, die exakt das deutlich machen, was nötig ist.

Michael:

Ja, so ist es. Leider haben die meisten erwachsenen Menschen niemals eine solche Kindheit erleben dürfen.

Was ist also die Lösung für uns, die wir niemals unsere wahren Fähigkeiten entwickeln durften?

Wahrscheinlich sind wir es, die die Veränderungen bringen müssen, damit unsere nachfolgenden Generationen von klein auf ein würdiges, selbstbestimmtes Leben genießen dürfen. Viele von uns werden wohl nie die Freiheit und Individualität ausleben, die möglich gewesen wäre, wären wir nicht derart traumatisiert worden.

Was uns übrig bleibt ist dafür zu kämpfen, dass es unseren Kindern einmal besser geht. Wir kämpfen für die Wahrheit aber unser einziges Ziel ist es damit, für unsere Kinder Märtyrer zu sein, wenigstens ihnen das zu ermöglichen, was wir nie hatten.
Das ist zwar eine sinnvolle Aufgabe, aber benötigt Mut, Courage und Selbstaufgabe, denn auch wenn wir selbst durch unsere Handlungen uns selbst teilweise transformieren können, mit dem Ziel, unserem wahren Selbst ein wenig näher kommen können, so stehen wir doch allein im Dienst unserer Kinder und der Sinn unseres Lebens liegt allein darin, uns für jene zu opfern, die noch vor dieser Korruption der Seele geschützt werden können.

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Am Rande des Abgrunds: Angela Merkel hat bisher jede Kröte geschluckt und ist bereit, sich und ihre Partei bei den nächsten Wahlen dem Wohl der Eurozone, der EU und der Großbanken zu opfern. Die Fondsmanager und die griechischen Wähler werden den Rettungsorgien Deutschlands jedoch ein vorzeitiges Ende bereiten

Gary North, LewRockwell.com, 18.09.2011

Ich habe eine Google-Suche für den Begriff „Zahlmeister Deutschland“ durchgeführt und bekam über 34.000 Ergebnisse. Die meisten Ergebnisse beziehen sich auf die Krise in der Eurozone, die griechischen Schulden und die Bereitschaft der deutschen Regierung, die Rettungspakete für die griechische Regierung auf Kosten der deutschen Steuerzahler aufrechtzuerhalten.

„Zahlmeister Deutschland“ – diesen Begriff habe ich vom deutschen pro-Goldstandard Ökonomen Paul C. Martin, der 1991 ein Buch mit diesem Titel veröffentlichte. Der Untertitel „So verschleudern sie unser Geld,“ ist heute immer noch so aktuell wie vor 2 Jahrzehnten. Mit dem Wort „sie“ sind die „deutschen Politiker“ gemeint.

Der Begriff ist hängengeblieben, und er passt bestens auf das anhaltende Programm der Merkel-Regierung, der griechischen Regierung weitere Geldspritzen – also Steuerzahlergeld – zukommen zu lassen, damit die Griechen davon dann 70% an die Investoren weiterreichen können.

Uns wird erklärt, dass sich die deutschen Wähler gegen die Rettungsmaßnahmen aussprechen würden, doch die Wahrheit ist, dass die deutschen Wähler überhaupt nichts zu melden haben.

Die deutschen und französischen Großbanken, die sich all die griechischen Staatsschulden aufgehalst haben, laufen Gefahr, enorme Verluste einzufahren. Sie, die Banker, sind es, die bei Angela Merkel das Sagen haben. Wenn Merkel öffentlich über weitere griechische Rettungspakete spricht, sagen ihre Lippen zwar nein, aber die Augen sagen ja, ja, ja.

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PIRATEN werden gehypt, FDP wird geschlachtet

Veröffentlicht: 20. September 2011 von infowars in Deutschland, Politik

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Kommentar

Jürgen Elsässer

 

Nachlese zur Berlin-Wahl

Könnte mir in den Hintern beißen, dass ich nicht vor den PIRATEN gewarnt habe. Manch einer hatte vielleicht noch in Erinnerung, dass ich selbst die Truppe bei den Bundestagswahlen gewählt habe! Aber wer das auf diesem blog nachliest, wird merken, dass das im wesentlichen der Freude geschuldet war, dass sich ein Ober-Pirat damals der Political Correctness verweigert hat. Und was sehe ich jetzt bei den Fotos von der Siegesparty in Berlin: Da ist tatsächlich ne Frau am Jubeln, die ansonsten immer auf unseren Veranstaltungen auftaucht. Mein Gott, bin ich schuld?

Deshalb klipp und klar: Finger weg von den PIRATEN! Die haben von ARD/ZDF mit Recht die Farbe orange zugeteilt bekommen. Das ist orangene Revolution a la Soros, nix anderes … Die Nerds und Nerdinen sind so verpeilt, dass sie ein leichtes Opfer sind für Unterwanderungen durch Dienste jedweder Couleur. Die typisch Berliner Mischung aus Dagegensein, Spaßhabenwollen und keine Ahnung von Nix … Umherschweifende Haschrebellen, eine Mischung aus AnarchistischePogoParteiDeutschland (APPD) und „Die Partei” der Titanic-Schwurbelköpfe … Das beste, was man von denen erwarten kann, ist, dass sie nichts auf die Reihe bekommen und schneller auseinanerlaufen wie früher die Gurken-Fraktionen der DVU … Aber sie können auch viel Schaden anrichten. In der FAZ lese ich heute, dass sie fordern, dass im Personalausweis kein Geschlecht mehr eingetragen werden soll, weil das ja eine Zwangskategorie sei … Erscheint logisch, denn die Typen hängen ja ständig im Netz rum und gendern dort dann mit Aliassen und Avatars herum, bis sie nicht mehr wissen, dass zweierlei Kleider im Schrank hängen.

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Wer Hitler mächtig machte – Wie britisch-amerikanische Finanzeliten dem Dritten Reich den Weg bereiteten.

Er beleuchtet darin die Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus einem anderen als dem üblichen Blickwinkel und zeigt, wie die Politik Großbritanniens und der USA von Anfang an darauf ausgerichtet war, Deutschland als mögliches Hindernis gegenüber westlichen Herrschaftsbestrebungen auszuschalten. Mitteleuropa sollte keine unabhängige und eigenständige Rolle spielen dürfen, sondern dem Westen einverleibt werden. Unter allen Umständen wollten die westlichen Eliten verhindern, dass es zu einer Annäherung Deutschlands und Russlands käme, weil das ihren Zielen der Beherrschung des eurasischen Kontinents diametral entgegengesetzt gewesen wäre. Preparata greift auch die Forschungen Antony Suttons auf, dessen verdienstvolle Publikation „Wall Street und der Aufstieg Hitlers“ Ende 2008 erstmals auf Deutsch erschienen ist, rund 33 Jahre nach der englischen Originalausgabe 1976. Während sich Sutton in seiner Untersuchung jedoch auf die Zeit ab etwa Mitte der Zwanziger Jahre beschränkt, setzt Preparata schon bei der Jahrhundertwende um 1900 ein.

Diese Rezension kann unmöglich der Fülle des von Preparata ausgebreiteten Materials gerecht werden. Es können nur beispielhaft einige wenige Themenkomplexe herausgegriffen werden. Fakt ist: Guido Giacomo Preparata war eine der Quellen, der sich – unser leider viel zu früh verstorbener Lupo Cattivo – gerne bediente. Die Artikel-Reihe „Der Schlüssel – Entschlüsselt“ ist massgeblich mit Aussagen aus Preparata’s Buch: „Wer Hitler mächtig machte“ entstanden.

In der Einleitung skizziert Preparata die Hauptthese seines Buches. Danach war das Aufkommen des Nazismus in Deutschland alles andere als ein Zufall. Mehr als 15 Jahre lang (1919–1933) haben sich seiner Ansicht nach die anglo-amerikanischen Eliten in die deutsche Politik eingemischt, um eine reaktionäre Bewegung zu schaffen, die als Schachfigur für ihre geopolitischen Intrigen benutzt werden konnte. Ohne diese (auch finanzielle) Unterstützung hätte es keinen Führer und keine Aufrüstung geben können. Als die treibende Kraft dabei identifiziert Preparata westliche Clubs, Eliten oder Bruderschaften, die ähnlich wie frühere Dynastien vor allem aus den Banken, dem diplomatischen Korps und der Vorstandsaristokratie von Großunternehmen gespeist würden. Diese agierten wie eine kompakte Oligarchie und kooptierten fallweise die Mittelklasse, die als Filter benutzt würde zwischen den Oligarchen und dem Kanonenfutter, dem gemeinen Volk. Die Demokratie sei dabei nur noch Deckmantel und Theater, das von den wahren Drahtziehern und Gestaltern ablenken soll. Die meisten Menschen hätten keine Vorstellung davon, wie Meinungen und demokratischer Konsens manipuliert und gemacht würden. (siehe hierzu: „Die gefährlichsten Massenvernichtungswaffen sind die Massenmedien“ und  „Das Weltbild der meisten Menschen – Manipulationen und Falschinformationen“

Erster Weltkrieg und Friedensvertrag von Versailles.

British EmpireNach Preparata fürchtete das britische Empire um 1900 die aufsteigende Macht des jungen deutschen Reichs und schmiedete einen heimlichen Plan, um eine Allianz zwischen Deutschland und Russland zu verhindern, die eine Fortsetzung der britischen Vormacht hätte nachhaltig gefährden können. Der Erste Weltkrieg war der erste Akt, der den Eintritt der USA auf dem strategischen Schachbrett brachte. Schon im Frühjahr 1914 waren die Entente-Mächte bereit, um die Mittelmächte in einen Hinterhalt zu locken. Edward House, Chefberater Präsident Wilsons und Amerikas graue Eminenz bei den imperialen Zielen, berichtete am 29. Mai 1914 aus Europa: «Wann immer England zustimmt, werden Frankreich und Russland über Deutschland und Österreich herfallen.»2 Es bedurfte dann nur noch eines «nützlichen Idioten» oder Sündenbocks, um das explosive Gemisch zu entzünden. Ein solcher wurde in Gavrilo Princip auch gefunden, der das Attentat gegen den Thronfolger Erzherzog Franz-Ferdinand in Sarajevo am 28. Juni 1914 ausführte. In den folgenden diplomatischen Schachzügen erwiesen sich die Briten als Meister ihres Faches und schreckten auch vor Täuschungen und Lügen nicht zurück. Preparata weist darauf hin, dass Großbritannien immer sorgfältig darauf bedacht war, die Fäden so zu spinnen, dass der Gegner in die Position des Angreifers getrieben wurde und sich selbst die Rolle des friedliebenden Verteidigers vorzubehalten. Dieser psychologische Kniff war darauf angelegt, die Massen zu verführen, und die Deutschen hatten von solchen Tricks keine Ahnung und kein Verständnis dafür.3

 

 

Nach dem Ersten Weltkrieg war Deutschland zwar besiegt, aber nicht auf dem eigenen Territorium. Nach 1918 begann deshalb der zweite Akt, ein verblüffendes politisches Manöver der Alliierten, um in Deutschland ein reaktionäres Regime aus den Reihen der unterlegenen Militaristen zu errichten. Langfristiges Ziel war dabei, Deutschland in einen Zwei-Fronten-Krieg zu verwickeln, der es ein für alle Mal vernichten sollte. Dazu musste zum einen in Russland eine anti-deutsche Regierung geschaffen werden, die heimlich mit Großbritannien verbündet war. Zum anderen waren in Deutschland chaotische Verhältnisse zu schaffen, um das Aufkommen einer reaktionären Gruppe als «nationalen Befreier» zu begünstigen. Das erste wurde durch die Ermordung des Zaren 1917 und die Etablierung der Bolschewisten an der Macht erreicht 4, das zweite durch die Gestaltung des «Friedensvertrags» ( Diktat von Versailles).

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