Nach SPD-Sieg: Bahn frei für Frühsexualisierung an Berliner Schulen

Veröffentlicht: 19. September 2011 von infowars in Deutschland, Genderismus, Kindesmißhandlung/ Sex Crimes, Politik

Laura Küchler

Die SPD hat gestern in Berlin die Wahlen gewonnen. Trotz leichter Einbußen bleibt Klaus Wowereit Bürgermeister der Stadt. Was die wenigsten Leute wissen: Zu seinem Wahlprogramm gehört die umfangreiche Frühsexualisierung an Kindergärten und Schulen. Vor allem Homosexuellen gegenüber sollen die Kinder jetzt verstärkt Toleranz lernen, indem sie in Rollenspielen selbst Schwule und Lesben mimen müssen, so der Plan des bekennenden homosexuellen Bürgermeisters. Dem inzwischen berühmt berüchtigten Medienkoffer, gegen den Tausende wütende Bürger bereits konzertiert ins Feld zogen, steht nach dem gestrigen SPD-Sieg nichts mehr im Wege.

Im Mai 2011 wurde im Rahmen der Initiative »Berlin tritt ein für sexuelle Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt« ein Koffer zusammengestellt. Dieser soll bereits Grundschuldkindern sexuelle Freiheit und Vielfalt vermitteln. Er enthält 25 Kinderbücher und ein Familienspiel, in denen unter anderem Homosexualität, Leben mit Behinderung und verschiedene Familienmodelle eine Rolle spielen.

Diese Thematik ging auch Hand in Hand mit dem Wahlprogramm der Berliner SPD. In diesem war explizit festgelegt worden, dass alternative Lebens- und Familienformen im Hinblick auf ihren Stand in der Gesellschaft gefördert werden sollen. So lautet unter anderem einer der SPD-Vorschläge,

dass an jeder Berliner Schule eine Lehrkraft als Ansprechpartner für Fragen der sexuellen Orientierung zur Verfügung stehen soll. Weiterhin wird eine völlige Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe gefordert.

Auch im Kindschaftsrecht sollen Homosexuelle gegenüber der klassischen Familie nicht mehr »benachteiligt« werden. Die gleichen Rechte also für alle, auch wenn die Leistung – besonders im Hinblick auf das Eherecht – deutlich unterschiedlich ist.  Hier kann der Verdacht aufkommen, es gehe weniger um Gleichberechtigung als um die steuerlichen Vorteile, die die klassische Ehe zwischen Mann und Frau mit sich bringt. Dies alles wird dem Bürger natürlich unter dem Deckmantel der Toleranz verkauft.

Die in dem Koffer enthaltenen Materialen sind jedoch keineswegs als Beitrag zu Toleranz und Offenheit zu verstehen, sondern schlichtweg die Perversion dieser Begriffe. Ein Beispiel? Tolerant im Sinne dieses Koffers ist es, als Junge nur so zu tun, als würde man gerne Fußball spielen, obwohl man viel lieber heimlich mit Puppen spielt. Ein Mädchen hingegen soll heiraten, fährt aber lieber Motorrad und muss ihren Zukünftigen mit einem Kuss in einen Frosch verwandeln, um unverheiratet, kinderlos und ungestört alt werden zu können.

Der geneigte Leser wird sich an dieser Stelle an die eigene Kindheit zurückerinnern. Damals wurden geküsste Frösche noch zu Prinzen, damit sie gemeinsam mit der dazugehörigen Prinzessin dann »glücklich bis an ihr Lebensende« leben konnten. Der Koffer lässt keinen Zweifel daran, dass seine Macher dieses Modell für deutlich überholt halten.

Ein weiteres Thema, welches in diesen Unterrichtsmaterialien aufgegriffen wird, ist Homosexualität. Diese wird in der Geschichte eines Bilderbuches aktiv beworben: Eine alte Königin möchte ihre Regierungsgeschäfte aus Altersgründen an ihren Sohn abgeben. Dies ist jedoch nicht möglich, da er nicht verheiratet ist. Also lädt seine Mutter alle Prinzessinnen ein, um die Richtige für ihren Jungen zu finden. Er aber verliebt sich stattdessen in den mitgereisten Bruder eines der Mädchen – was seiner Mutter aber nichts ausmacht, denn dann gibt es eben »König und König«. Völlig normal, oder?

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Kommentare
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