Archiv für 10. September 2011

Jesse Richards

 

Ich glaube die offizielle Darstellung der Ereignisse vom 11. September nicht, weil ich diese offizielle Darstellung kenne

 

In den vergangenen zehn Jahren habe ich keinen einzigen Menschen kennengelernt, der, nachdem er sich mit dem Thema intensiv beschäftigt hatte, seine Zweifel an der offiziellen Darstellung der Ereignisse des 11. September 2001 aufgab und nun die offizielle Darstellung für richtig hielt. Es war immer umgekehrt. Warum ist das Ihrer Ansicht nach so? Es gibt gute Gründe dafür, und ich werde versuchen, sie im Folgenden darzulegen.

Der Ausdruck »Verschwörungstheorie« gehört zu den Ausdrücken der Umgangssprache, die am häufigsten falsch angewendet werden, wird aber oft dazu benutzt, die Bewegung zu diffamieren, die sich bemüht, die Wahrheit über die Ereignisse des 11. September , oder kurz gesagt über 9/11, ans Licht zu bringen. Vielleicht trifft diese Bezeichnung ja auf einen kleinen Teil dieser Bewegung zu. Aber zutreffender müsste man die meisten »9/11-Wahrheitssucher« eher als »Fachleute«, »Wissenschaftler« oder »Forscher«  bezeichnen. Der Großteil der Kritik an der offiziellen Darstellung der Ereignisse des 11. September 2001wird nicht als abenteuerliche Anschuldigung oder »Theorie« erhoben, sondern äußert sich als Frage, die nach einer sorgfältigen Untersuchung und Überprüfung der offiziellen und keineswegs in Frage gestellten Ereignisse und Einzelheiten vorgebracht wird.

 

Zehn Jahre sind nun seit diesen tragischen Ereignissen des 11. September ins Land gegangen, und die Mehrheit der Menschen hat immer noch keinen blassen Schimmer davon, was im Einzelnen tatsächlich geschehen ist. Sie wissen nicht, was an diesem Tag in unserem Land im Hinblick auf unsere Streitkräfte los war. Sie wissen nicht, was wichtige Regierungsmitglieder oder Angehörige des militärischen und sicherheitspolitischen  Establishments oder der Geheimdienste in den Wochen oder in einigen Fällen schon in den Jahren vor diesem Tag unternommen haben. Sie haben auch keine Ahnung davon, was sich während oder unmittelbar nach den Anschlägen ereignete. Und sie wissen nicht, wie die wichtigsten Entscheidungsträger nach diesen Ereignissen handelten.

Aber wie es auch in vielen anderen Bereichen so geht, neigen Menschen dazu, eine klare und unverrückbare Meinung zu Ereignissen wie dem 11. September zu haben. Aber wenn sie dann mit den vielen Einzelheiten im Umfeld der Ereignisse konfrontiert werden, wissen sie keine Antwort. Sie sind ahnungslos und letzten Endes sprachlos.

Ich kann schon gar nicht mehr zählen, wie oft ich mit verärgerten Bürgerinnen und Bürgern über die Ereignisse des 11. September diskutiert habe, und wie sehr diese darüber erbost waren, wie ich nur »unserer Regierung den Vorwurf machen« könne, sie habe eine solche Operation »unter falscher Flagge«, das heißt unter Verschleierung der Identität und der Absichten der wirklichen Urheber, durchgeführt. Und am Ende bekam ich immer wieder die gleichen Sätze zu hören: »Nein, das wusste ich nicht. Stimmt das wirklich?«, wenn ich sie aufs Neue über einen dieser kleinen Stolpersteine, die man Details nennt, aufklärte. Ebenso wenig zählen kann ich, wie oft auf den Gesichtern der Menschen ein entgeisterter, bleicher Ausdruck auftrat, wenn ich ihnen einige der »offiziellen Tatsachen« darlegte, die sie niemals in Frage gestellt hatten – aber von denen sie oft nichts wussten. Am Ende vieler dieser oft kontrovers geführten Gespräche  ließ ich nun gutinformierte »patriotische Amerikaner« zurück, die allerdings nicht wussten, ob sie innerlich wieder zur Ruhe kommen würden.

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Freiheit statt Angst

Veröffentlicht: 10. September 2011 von infowars in Anarchie, Überwachungsstaat/Big Brother, Voluntarismus

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Ich beschäftige mich nun seit fast vier Jahren intensiv mit dem Wort Freiheit.

Durch mein Interesse an Geschichte, Philosophie und Ökonomie ist es für mich eigentlich gar nicht möglich, mal nicht an Freiheit zu denken. Römische Geschichte ist seit der Schulzeit ein Steckenpferd von mir und gespickt mit Freiheitsthemen.

Jedoch erst durch die Beschäftigung mit Philosophie wurde mir das so richtig bewusst.

Das Gegenteil von „frei“ ist „unfrei“ und das ist man, wenn man durch Androhung oder Initiierung von Gewalt daran gehindert wird, sein Leben selbstbestimmt und eigenverantwortlich zu leben.

In der Antike war es völlig normal, Sklaven zu halten. Um sie in einer großen Anzahl gut kontrollieren zu können, entwickelte man mehr oder weniger nützliche Methoden.

Die Kette ist eine dieser Möglichkeiten, den Freiheitswillen der Sklaven zu kontrollieren. Sie ermöglicht eine leichtere Überwachung vieler Menschen durch wenige Menschen.

Im Laufe der Geschichte haben sich die Methoden verändert und die Menschen sind über die Jahrtausende deutlich freier geworden. Auch die Philosophie hat meiner Meinung nach einen großen Anteil daran. Einige Dinge, wie Sklavenhaltung und Ketten, sind heute aus moralischen Gründen nicht mehr durchsetzbar.

Nicht verschwunden ist aber die Gier nach Macht. Der Wunsch, über andere zu herrschen ist ungebrochen. Um diese Herrschaft weiter ausüben zu können, ist nach wie vor die Kontrolle der Massen unumgänglich.

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Die „Friedenstruppen“ der ultradiktatorischen und ultragefährlichen Terrororganisation namens „Vereinte Nationen“ machen ihrem tyrannischen Gutmenschenverein alle Ehre: Seit vielen Jahren werden ihnen zahllose Sexualverbrechen an Kindern und Frauen zur Last gelegt

Alex Newman, The New American, 08.09.2011

Die Wut und Empörung gegenüber den UN-„Friedenstruppen“, den Blauhelmsoldaten der Vereinten Nationen, wächst zurzeit wieder an, da die Berichte, in denen die Soldaten diverser Sexualverbrechen bezichtigt werden, diese Woche förmlich explodierten. Die aktuellen Anschuldigen reichen von Vergewaltigungen und sexueller Ausbeutung in Haiti bis hin zu weitflächigen sexuellen Misshandlungen von Kindern in der Elfenbeinküste.

Einer der erschreckendsten Vorfälle in jüngerer Zeit – wo mehrere uruguayische Soldaten der UN-Blauhelmtruppen in Haiti einen minderjährigen Jungen fesselten und einer Massenvergewaltigung unterzogen – wurde sogar auf Video festgehalten und im Internet verbreitet. Das Verbrechen sorgte dafür, dass es in dem von Armut geplagten karibischen Land zu noch heftigeren Protesten gegen die Vereinten Nationen kam, als dies ohnehin bereits der Fall war.

Während vergangener Demonstrationen, die die von UN-Soldaten verbreitete Cholera, die Misshandlung von Haitianern und andere Themen zum Gegenstand hatten, sind bereits Haitianer durch internationale Streitkräfte getötet worden. Dieses Mal scheint man die Sorgen jedoch etwas ernster zu nehmen.

Die weltweite Aufruhr, die dieser Vorfall auslöste, der von dem haitianischen Präsidenten Michel Martelly als „kollektive Vergewaltigung eins jungen Haitianer“ beschrieben wird, hat bereits für einen internationalen Skandal gesorgt, der sich gegenwärtig immer noch ausweitet. Anfang dieser Woche sandte der Präsident von Uruguay, Jose Mujica, ein Schreiben an Martelly, worin er um Verzeihung bat und versprach, dass die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen würden:

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Webster G. Tarpley

Zehn Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 ist es an der Zeit, einmal zu betrachten, was genau über die damaligen Ereignisse bekannt ist. Wie Leopold von Ranke einst betonte, ist es die Aufgabe der Geschichtswissenschaft, das Vergangene so zu begreifen, »wie es eigentlich gewesen ist«. Nach diesem Standard müssen wir uns fragen: Was wissen wir denn wirklich über den 11. September?

Ein ernsthafter Historiker beginnt seine Nachforschungen nicht in der Absicht, Verschwörungen aufzudecken. Er folgt vielmehr der Spur, auf den ihn die Beweise lenken, was allerdings bedeuten kann, dass er auf Verschwörungen stößt. Zugegebenermaßen gibt es solche Verschwörungen immer seltener angesichts der möglichen Extreme des Gemeinwesens, nämlich einer totalitären Tyrannei einerseits oder rein spontaner Massen andererseits. Doch zwischen diesen beiden Extremen liegen breit gefächerte Formen gesellschaftlicher Ordnung, die man als mehr oder weniger oligarchisch und als mehr oder weniger plutokratisch charakterisieren kann, wobei sich beide durch Verschwörertum auszeichnen. Das gilt insbesondere für das anglo-amerikanische System, das zu einer polyzentrischen Oligarchie von Bankern und Finanziers geworden ist. Hier sind Komplotte und Verschwörungen alles andere als selten.

Fatale Fehler in der offiziellen Darstellung der US-Regierung

Schon in den ersten Wochen nach dem 11. September hatte die US-Regierung, genauer gesagt Außenminister Colin Powell, einen offiziellen Untersuchungsbericht – ein so genanntes »White Paper« – versprochen, der jedoch nie erstellt wurde. Die britische Regierung unter Tony Blair gab ein Dokument heraus, das jedoch allgemein als wenig oder gar nicht überzeugend bezeichnet wurde. Auf Druck der Öffentlichkeit musste die Bush-Regierung ihren anfänglichen Widerstand gegen die Bildung eines breit angelegten Untersuchungsausschusses schließlich aufgeben. Zunächst wurde noch versucht, Henry Kissinger die Verantwortung für die Untersuchung zu übertragen, doch diese Nominierung rief allgemeine Entrüstung hervor. Stattdessen bescherte man uns die Kean-Hamilton-9/11-Commission, die dann im Mai 2004 ihren Bericht vorstellte. Diese Kommission war von Anfang an mit erheblichen Interessenkonflikten belastet. So hatte Philip Zelikow, der geschäftsführende Leiter, gemeinsam mit der Direktorin des Nationalen Sicherheitsrats

Condoleezza Rice ein Buch verfasst, musste also als deren Geschäftspartner betrachtet werden. Ein weiterer schwerer Schlag war der Rücktritt von Ex-Senator Max Cleland aus Georgia, der als Zeichen des Protests gegen »eine versuchte Vertuschung durch das Weiße Haus« aus der Kommission ausschied.

Der Bericht der Kean-Hamilton-Kommission enthielt eine höchst unwahrscheinliche Saga von Osama bin Laden, al-Qaida und 19 arabischen Entführern, die unter Aufsicht von Chalid Scheich Mohammed (KSM) die spektakulären Attacken ausgeführt hätten. Die offizielle Version der US-Regierung ist in den vergangenen zehn Jahren bei der Öffentlichkeit auf erhebliche Skepsis gestoßen. Ein Grund dafür ist wohl das Eingeständnis von Kean und Hamilton selbst, die in ihrem 2006 erschienenen Buch Without Precedent (Beispiellos) zugegeben hatten, dass sich hochrangige Generäle der US Air Force, des North American Air Defense Command (NORAD) und andere hohe Regierungsvertreter vor der Kommission des Meineids schuldig gemacht hatten, und zwar in kritischen Fragen der genauen zeitlichen Abläufe und der Frage, wer im bürokratischen Sicherheitsapparat der USA wann was getan und gewusst hatte. Ein Meineid vor einer Untersuchungskommission stellt eine strafbare Handlung dar, dennoch geschah nichts – was dem Misstrauen über Schönfärberei und Vertuschung natürlich weiteren Auftrieb gab.

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Panem et Circenses !

Brot und Zirkusspiele, ist einer der berühmtesten Zitate der Antike. Der römische Dichter Juvenal kritisierte damit die römische Bevölkerung, die sich nur noch für die Zirkusspiele zu interessieren schien und die Machenschaften der Herrschenden gar nicht mehr wahrnahm, da sie versorgt und unterhalten wurde.

Harz 4 und Fernsehen würde Juvenal wohl heute schreiben, wenn er unsere moderne Gesellschaft analysierte.

Was ist los mit uns? Hätte Juvenal Recht?

Ich habe in den letzten zwei Tagen lange über eine Unterhaltung mit meinem Freund Michael nachgedacht, der mich auf etwas stieß, was ich vorher noch gar nicht bemerkt hatte. Er fragte mich, wobei die Menschen mehr Mitgefühl empfänden, wenn sie in den Nachrichten gequälte Tiere sehen, oder Bilder aus Afghanistan oder dem Irak.

Ich erinnerte mich Spontan an das Video von Stefan Molyneux, „The Story Of Your Enslavement“, in dem viele Bilder von gequälten Menschen und Tieren gezeigt werden. Die Bilder mit den Tieren sind mir wesentlich deutlicher in Erinnerung geblieben.

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