Klimaforschung: Bestimmen die Launen der Sonne das irdische Klima?

Veröffentlicht: 9. September 2011 von infowars in Klimalüge/Ökofaschismus, Wissenschaft/ Technik

CLOUD-Experiment widerlegt die Klimamodelle des IPCC

Aus der Überschrift der Pressemitteilung der Goethe-Universität Frankfurt vom 24. August 2011, 19 Uhr, über Forschungsergebnisse, an denen einer ihrer Professoren, Joachim Curtius vom Institut für Atmosphärenforschung, sowie einige ihrer Doktoranden maßgeblichen Anteil hatten, geht nicht hervor, dass sie eine Sensation verkündet. Warum die Abteilung Marketing und Kommunikation einer der 100 besten Universitäten der Welt diese Sensation verschämt im Innern der Pressemitteilung verbirgt, liegt auf der Hand: Die Forschungsergebnisse, von denen die Rede ist, rütteln am politischen Dogma der angeblich hauptsächlich vom Menschen verursachten Erderwärmung. Anlass der genannten Pressemitteilung ist die Veröffentlichung erster Ergebnisse des Experiments namens CLOUD (Cosmics Leaving Outdoor Droplets) am Europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf im angesehenen britischen Wissenschaftsjournal „nature“. Der Artikel wurde schon vor fast einem Jahr zur Publikation eingereicht.

Neben dem schottischen Kernphysiker Jasper Kirkby und seinen Mitarbeitern am CERN sowie weiteren Forscherteams der besten europäischen Universitäten spielte das Frankfurter Institut eine wichtige Rolle bei der Anlage des CLOUD-Experiments. Vordergründig ging es dabei nicht primär um die Überprüfung der vom dänischen Astrophysiker Henrik Svensmark schon in den 90er Jahren publizierten Hypothese eines indirekten Einflusses der schwankenden Sonnenaktivität und der kosmischen Höhenstrahlung auf die Wolkenbildung und die Entwicklung der irdischen Durchschnittstemperatur. Vielmehr sollte das Experiment klären, wie Wolken überhaupt entstehen. Schon lange wissen die Meteorologen, dass eine hohe Luftfeuchtigkeit allein nicht ausreicht, um Wolken entstehen zu lassen. Es bedarf so genannter Kondensationskeime, an die sich so lange Wassermoleküle anlagern, bis sichtbare Tröpfchen entstehen. Bislang dachten sie, dass dieser Prozess der Nukleation im Wesentlichen durch Schwefelsäure- und Ammoniakdämpfe ausgelöst wird. Doch mithilfe kontrollierter Veränderungen Zusammensetzung der in einem vier Meter hohen Tank eingeschlossenen künstlichen Atmosphäre konnten die CLOUD-Forscher zeigen, dass die genannten Luftverunreinigungen alleine nicht für die Tröpfchenbildung ausreichen. Durch eine Simulation der kosmischen Strahlung mithilfe des großen Teilchenbeschleunigers des CERN wurde hingegen die Nukleation bis zum zehnfachen verstärkt.

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