Der Tagesspiegel und die 9/11-Aufklärung: Je dümmer man sich stellt, umso tiefer fällt man

Veröffentlicht: 7. September 2011 von infowars in 911Truth, Medien, Propaganda

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Kommentar

Muss man heutzutage bereits dankbar sein wenn man nach einem 12-stündigen Arbeitstag noch eine Stunde lang Fragen des Tagesspiegels zu 9/11 beantwortet und hinterher zumindest nicht in einem schlechten Licht präsentiert wird? Falls am Ende nicht mehr dabei herausspringt als eine Handvoll beliebiger Zitatfragmente, lautet die Antwort für mich NEIN. Erstens ist mir meine Zeit als Familienvater und Selbstständiger zu schade dafür dass jemand meine Zeit stiehlt für etwas, das auch völlig ohne ein Interview hätte erstellt werden können und zweitens ist der Tagesspiegel-Artikel auch keine Werbung für mich und meine Inhalte sondern im Gegenteil Anti-Werbung. Wer wissen will, warum der investigative Journalismus in den Massenmedien ähnlich vom Aussterben bedroht ist wie der Große Bambuslemur, braucht nur diesen Text zu lesen.

„Der Hauptverdächtige ist in der Tat die damalige US-Administration. Das Motiv war, Geld der Steuerzahler in die Kriege umzuleiten“, sagt mit Alexander Benesch einer, der den Diskurs in Deutschland maßgeblich beeinflusst hat.

Dass ich unter anderem eine Studie des Watson Institutes an der Eliteuniversität Brown zitiert hatte, laut der der Krieg gegen den Terror seit 9/11 mindestens 3,7 Billionen Dollar (= 3.7 trillion dollars = 3700 Milliarden Dollar) Steuergelder gekostet hat, war für Herrn Nik Afanasjew entweder nicht erwähnenswert – was ihn inkompetent erscheinen lassen würde – oder es passte ganz einfach nicht in das vorherbestimmte Schema des Artikels, wonach die “Verschwörungstheoretiker” halt nichts zu bieten hätten als Verdächtigungen und Mutmaßungen – was ihn unehrlich erscheinen lassen würde. Übrigens, die Brown-Studie kann jeder Schüler in 10 Sekunden via Google finden:

http://costsofwar.org/

Während des Skype-Interviews hakte er an dem Pubkt extra noch nach und nahm zunächst an, dass das doch sicher “irgendetwas aus dem Internet” sein müsse. Meine Damen und Herren, für diese Art von Reflexreaktion musste ich schon während meiner Studienzeit Menschen bemitleiden, die zum Beispiel die digitale Online-Kopie eines amtlich beglaubigten, unter dem US-Informationsfreiheitsgesetz eingeklagten US-Regierungsdokumentes auf der offiziellen Webseite einer großen anerkannten Universitätsforschungseinrichtung abstritten mit dem Satz, das sei ja “bloß aus dem Internet”.

„Es ist stellenweise zu beobachten, dass 9/11 vielen zum Hals raushängt, da wurde schon so viel gemacht“, sagt Benesch.

Für diesen Nebenaspekt eines Nebenaspektes mussten anscheinend 50 wichtige Punkte von mir unter den Tisch fallen. Wie zum Beispiel dass mein eigener Cousin als New Yorker Feuerwehrmann bei den Aufräumarbeiten an Ground Zero erkrankt war.

Wäre er mit etwas Pech am Tag der Anschläge gestorben und wäre ich so blöd, um dem grotesken Abschlussbericht von George W. Bushes Untersuchungskomission zu glauben (von dem sich inzwischen auch einige der leitenden Personen mit Abscheu distanziert haben – worauf ich den Tagesspiegel-Redakteur hinwies), dann hätte man mich wohl mit Handkuss für eine standardmäßige Heul-Story hergenommen.

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