Archiv für 27. August 2011

von Edgar L. Gärtner

Die EU bereitet die kalte Enteignung der Hausbesitzer vor

Wahrlich, George Orwell hätte es nicht besser formulieren können: Die Verunstaltung schöner Wohnhäuser aus der Gründerzeit um 1900 mit Schaumstoff oder Glaswolle heißt bei uns offiziell Gebäudesanierung. So als sei die völlige Abdichtung von Fenstern und Mauern gesund. Da das Heizen von Wohngebäuden und deren Versorgung mit Warmwasser zirka 40 Prozent des gesamten deutschen Endenergie-Einsatzes beansprucht, fordert die Bundesregierung in ihrem „Energiekonzept“, die jährliche Rate der „Gebäudesanierung“ von bislang 0,8 auf zwei Prozent anzuheben. Schwarz-Grün regierte Städte wie Frankfurt am Main sehen darin eine Aufforderung, mit „gutem“ Beispiel voran zu gehen. Die Stadt treibt ihren Eifer so weit, dass sie sogar ein Krematorium nach Passivhaus-Standard dämmen lässt.

Das Einpacken von Gebäuden mit Dezimeter dicken Dämmplatten soll an das Anziehen warmer Daunenjacken und Wollmützen im Winter erinnern. So suggeriert es ein von der Bundesregierung verbreitetes Plakat, das Häuser mit Wollmützen zeigt. Es soll Hausbesitzer auf die Möglichkeit hinweisen, durch den Einbau dreifach verglaster Fenster, durch das Auswechseln des Heizkessels und durch eine aufwändige Isolierung des Daches und der Mauern mit Dämmplatten Heizkosten zu sparen. Aber lohnt der Aufwand wirklich? Wer in Deutschland die Heizkosten benachbarter gedämmter und ungedämmter Gebäude gleicher Bauart vergleichen möchte, kommt nicht weit. Es gibt dazu keine Normalbürgern zugängliche Daten. Eine Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) kam jedenfalls zum Schluss, dass eine energetische „Sanierung“ von Gründerzeithäusern den Heizenergiebedarf bestenfalls um 10,6 Prozent senkt. Der Gerichtssachverständige Prof. Dipl. Ing. Jens Fehrenberg (Hildesheim) kam an die Heizkostenabrechnung benachbarter gedämmter und ungedämmter Wohnblocks in Hannover und stellte sogar fest, dass die zuletzt genannten weniger Energie verbrauchten als die angeblich energetisch sanierten.

Wie ist das möglich? Ganz einfach: Die gedämmten Wände verhalten sich in der Praxis nicht so, wie es die rein theoretischen Rechenmodelle der Dämmstoff-Lobbyisten vorhersagen. Diese Modelle stützen sich allein auf den so genannten U-Wert (früher k-Wert) der Wärmedurchlässigkeit verschiedener Materialien. Dieser Zahlenwert vernachlässigt, dass der größte Teil der Wärme nicht durch Wärmeleitung in Festkörpern, sondern durch Abstrahlung verloren geht. Er vernachlässigt auch, dass der unter trockenen Laborbedingungen gemessene U-Wert nicht mehr gilt, wenn das Isoliermaterial feucht geworden ist. „Wärmedämmung auf der Außenwandfläche mindert zwar den Austrag von Wärme, verhindert aber ebenso den Eintrag“, erklärt Prof. Fehrenberg. Gerade im Winter, wenn die Sonne tief steht, nehmen vor allem Ziegelmauern tagsüber eine große Wärmemenge auf und geben sie nachts langsam sowohl an die Wohnräume als auch an die Umgebungsluft ab. Dadurch wird verhindert, dass die Mauer nachts so weit auskühlt, dass der Taupunkt unterschritten wird und sich Kondenswasser niederschlägt. Wird die Mauer jedoch isoliert und abgedichtet, verliert sie ihre Fähigkeit, die Feuchtigkeit zu regulieren. Gedämmte Fassaden erkalten abends viel schneller als ungedämmte. Das sich dann ansammelnde Kondenswasser ist ein idealer Lebensraum für Grünalgen, Schimmelpilze und Flechten. Schon nach wenigen Monaten werden deshalb nicht wenige der angeblich sanierten Häuserfassaden schmutzig grün. Um das zu verhindern, werden die Dämmplatten neuerdings mit hochgiftigen Algiziden und Fungiziden behandelt. Ein besonders schlauer Dämmstoff-Verkäufer bietet elektrische Fassadenheizungen an, um dem Problem beizukommen. Schilda lässt grüßen.

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Kriegspropaganda: Libyen und das Ende der westlichen Illusionen

Veröffentlicht: 27. August 2011 von infowars in Krieg, Propaganda

Thierry Meyssan

Fünf Monate nach Beginn der Luftangriffe hat die ursprüngliche offizielle Begründung der Ereignisse und der Massaker, denen das »Gaddafi-Regime« ausgesetzt war und ist, ihre Glaubwürdigkeit fast vollständig eingebüßt. Jetzt ist es an der libyschen Regierung, völkerrechtlich und diplomatisch in die  Offensive zu gehen und vor aller Welt die Verbrechen gegen den Frieden, die von der Medienpropaganda, allen voran dem Fernsehen, begangen wurden, die Kriegsverbrechen der Militärkräfte der NATO sowie die Verbrechen gegen die Menschlichkeit offenzulegen, die von den politischen Führern der Atlantischen Allianz unterstützt wurden und werden.

Etwas weniger als die Hälfte aller Europäer steht immer noch hinter den Angriffen auf Libyen. Ihre Haltung beruht auf fehlerhafter und manipulierter Information. Sie sind überzeugt, dass das »Gaddafi-Regime« im Februar die Proteste in Bengasi mit brutaler Gewalt niederschlug und Wohnviertel in Tripolis bombardierte, während Oberst Gaddafi selbst vor »Strömen von Blut« warnte, sollten seine Mitbürger weiterhin seine Autorität in Frage stellen.

Während meiner zweiwöchigen Recherchen vor Ort zeigte sich, dass es sich bei diesen Vorwürfen um reine Propaganda handelt, die von der NATO verbreitet wurde, um die Begründungen für einen Krieg zu liefern. Besonders eifrig beteiligten sich an der Verbreitung dieser Propaganda die internationalen Fernsehsender Al-Dschasira, CNN, BBC und France24.

Aber vielen Lesern, die sich über ihre eigene Position nicht im Klaren sind, fällt es trotz der nunmehr allgemein bekannten Gehirnwäsche  nach den Anschlägen vom 11. September 2001 und den angeblichen Massenvernichtungswaffen Saddam Husseins schwer, zu akzeptieren, dass die Vereinigten Staaten, England und Katar in der Lage sein sollten, die öffentliche Meinung über eine so lange Zeit hinters Licht zu führen. Aber auch sie werden sich im Lauf der Zeit eine zutreffende Meinung bilden können. Die NATO, das größte Militärbündnis der Geschichte, zeigt sich auch nach fünfmonatigen Luftangriffen immer noch nicht in der Lage, den von ihnen zum »Tyrannen« erklärten Gaddafi zu stürzen. An jedem Freitag finden in jeweils verschiedenen Städten große Demonstrationen zur Unterstützung des Regimes statt, und alle Experten sind sich darin einig, das Oberst Gaddafi die Unterstützung von mindestens 90 Prozent der Bevölkerung in der Provinz Tripolitanien und von etwa 70 Prozent der Menschen im gesamten Land, einschließlich der Rebellengebiete, genießt. Diese Menschen müssen Tag für Tag mit den Folgen der Blockade, der Luftangriffe und der Bodenkämpfe fertigwerden. Sie würden niemals jemanden mit ihrem Fleisch und Blut verteidigen, der die Verbrechen an ihnen begangen hätte, die ihm von der »internationalen Gemeinschaft« vorgeworfen werden. Der Unterschied zwischen denjenigen im Westen, die überzeugt sind, Gaddafi sei ein Tyrann, der auf seine eigene Bevölkerung schießen lasse, und den Menschen in Libyen, die ihn für einen Helden des antiimperialistischen Kampfes halten, besteht darin, dass erstere  in einer Scheinwelt leben, die von der Fernsehpropaganda geschaffen wurde, und letztere der konkreten Wirklichkeit vor Ort ausgesetzt sind.

Nachdem dies klargestellt ist, gilt es auf eine weitere Illusion hinzuweisen, der der Westen aufgesessen ist – und zum »westlichen« Lager zähle ich nicht nur Israel, das immer von sich behauptet, diesem westlichen Lager anzugehören, sondern auch die Monarchien des Golf-Kooperationsrates und die Türkei, die sich entschieden hat, trotz ihrer eigentlich östlichen kulturellen Verankerung, sich der Illusion anzuschließen, dass es möglich sei, ohne völkerrechtliche Konsequenzen ein Land zu zerstören und die Bevölkerung zu ermorden. Es trifft zu, dass Völkerrecht und internationale Gerichtsbarkeit bisher das Recht der Sieger oder der Mächtigen waren. Man erinnere sich an den Nazi-Funktionär, der die Richter bei den Kriegsverbrecher-Tribunalen in Nürnberg mit dem Zwischenruf unterbrach, hätte das Dritte Reich den Krieg gewonnen, wären die Nationalsozialisten die Richter und die Alliierten diejenigen, die man für die Kriegsverbrechen zur Rechenschaft zöge.

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Ausländische Spezialeinsatzkräfte für Sturz von Gaddafi verantwortlich

Veröffentlicht: 27. August 2011 von infowars in Geopolitik, Krieg
Schlagwörter:

Britische, US-amerikanische und andere fremdländische Spezialeinsatzkräfte koordinieren den Sturz Gaddafis auf libyschem Boden, während sie Luftunterstützung seitens der NATO erhalten

Kurt Nimmo, Infowars.com, 24.08.2011

Jetzt, wo die NATO kurz davor steht, Gaddafi zu stürzen, tauchen in den Medien unzählige Meldungen darüber auf, dass Al-Qaeda, die libyschen Warlords und frühere Gaddafi-Bürokraten bei ihrer Operation „Arabischer Frühling“ zur Installierung einer der Globalisten genehmen Regierung von Großbritannien, der USA und der NATO jede Menge Unterstützung erhielten. CNN meldete:

„In den vergangenen Tagen haben Spezialeinsatzkräfte aus Großbritannien, Frankreich, Jordanien und Katar ihre Operationen auf lybischen Boden, in Tripolis und anderen Städten ausgeweitet, um die Rebellen während ihres finalen Vormarschs gegen das Gaddafi-Regime zu unterstützen, so ein NATO-Vertreter…

Besonders aktiv waren die britischen Truppen, die die Rebelleneinheiten unterstützten, indem sie ´ihnen dabei halfen, sich für die Durchführung der Operationen besser zu organisieren`, so der Beamte. Einige dieser aus aller Welt kommenden Soldaten reisten mit den Rebelleneinheiten in Libyen von Stadt zu Stadt, während diese ihren Vormarsch nach Tripolis vorantrieben…

Alles in allem haben die Spezialeinsatzkräfte den Rebellen dabei geholfen, ´ihre Taktiken zu verbessern`, so der Beamte.

Auch haben die Streitkräfte die Kampfflugzeuge, welche die Luftschläge durchführten und in Tripolis Aufklärungsmissionen flogen, mit Zielinformationen versorgt. Dies war in den letzten Tagen in der Hauptstadt besonders wichtig, da sich die Kämpfer auf beiden Seiten immer näher kamen und immer stärker vermischten. Die Streitkräfte haben die Rebellen auch bei der Kommunikation unterstützt, während diese den Angriff auf die Hauptstadt durchführten. Kräfte aus Katar und Frankreich haben auch für einiges an Bewaffnung gesorgt, so der Beamte.“

Wir schrieben bereits im März über einen Bericht aus Pakistan, in dem enthüllt wurde, dass US-Spezialeinsatzkräfte an den Auseinandersetzungen auf libyschem Boden beteiligt sind. In dem von der Zeitung Pakistan Observer veröffentlichten Bericht wurde ausgeführt, dass Spezialeinsatzkräfte aus drei Ländern in Kyrenaika, der Ostküstenregion Libyens, eintrafen:

Ein lybischer Beamter, der namentlich nicht genannt werden wollte, erklärte, dass US-amerikanische und britische Militärgurus am 23. Februar und 24. Februar nachts mithilfe von amerikanischen und französischen Kriegsschiffen und kleinen Marinebooten an libysche Strände in Bengasi und Tobruk gebracht wurden.“

Nachdem die ausländischen Truppen in Libyen eingetroffen waren, meldete der Nachrichtensender Al-Dschasira, dass „eine anonyme Quelle der Rebellen berichtete, wie er in einer ´geheimen Einrichtung` im Osten Libyens in militärischen Techniken trainiert wurde.“

Und entgegen der Behauptungen des britischen Premierministers David Cameron wurde im Juni Bildmaterial veröffentlicht, auf dem ehemalige britische SAS-Spezialeinsatzkräfte gemeinsam mit lybischen Rebellen zu sehen waren. UK Mirror berichtete:

„Sie mischen sich unter die Aufständischen und tragen sandfarbene Kleidung, Schirmmützen, Sonnenbrillen und Leinenschals. Es sind Großbritanniens inoffizielle Soldaten vor Ort. Diese extrem gut ausgebildete Eingreiftruppe, die über Fronterfahrung auf der ganzen Welt verfügt, ist seit den vergangenen 4 Wochen im Land.“

Die Konzernmedien haben seit Beginn dieses geplanten Putsches gegen Gaddafi immer wieder eingeräumt, dass die Rebellen unorganisiert und militärisch überhaupt nicht aufgestellt seien. USA Today meldete am 11.03.2011:

„Obwohl es bei den Rebellenstreitkräften Hinweise auf eine verbesserte Organisation gibt, sind noch keine Einheiten gebildet wurden und die Koordination kann bestenfalls als rudimentär bezeichnet werden. Der Rebell Assam Mahmoud, 25, antwortete auf die Frage, von wem er seine Befehle erhalte, ´Allah`.

Nun gut, da haben wir also Allah und die NATO, die von Spezialeinsatzkräften aus den USA, Frankreich und Großbritannien unterstützt werden.

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Eva Herman

Ein Mann und eine Frau liegen nachts im Bett. Plötzlich hören die beiden das Zerbersten von Fensterscheiben, klirrend fällt Glas zu Boden. Offensichtlich wird gerade eingebrochen im Haus. Der Mann will aus dem Bett springen. Doch die emanzipierte Frau hält ihn zurück: »Lass mal, Schatz, ich mach das schon!«

Ein Witz? Ja, auf jeden Fall ist das ein Witz. Und kein schlechter. Denn bei aller Emanzipationsentwicklung: Für die Drecksarbeit bleibt uns Frauen zum Glück doch immer noch der Mann. Da darf er Held sein. Man stelle sich nur vor, er würde in diesem Moment die Bettdecke über die Ohren ziehen und darauf warten, dass Muttern den Fall klärt. Dann wäre aber was los, daheim am Küchenherd! Nein, nein, Emanzipation geht anders. Frau sucht sich aus, wo sie Gas geben will, und Mann wartet ab, was für ihn noch zum Heldentum übrig bleibt.

Das sind keine bösartigen Unterstellungen, sondern schlichte Feststellungen der heutigen Realität. Das hat auch der Schriftseller und Autor Michael Klonovsky erkannt. Er hat ein feines, klar strukturiertes Büchlein geschrieben über den Niedergang der Männlichkeit: Der Held – ein Nachruf. Ohne Pathos, ohne Tränen, sondern nüchtern, wie Männer nun einmal sind.

Feministisch wurde er zu- und hingerichtet, von seiner tradierten Rolle wurde er damit weitgehend emanzipiert, der heutige westliche Mann. »Ein Geschöpf, das weder Heroismus noch Größe kennt oder gar verkörpert. Er hat sich vielmehr damit arrangiert, dass bereits der Begriff Männlichkeit jenseits der Welt des Parfüms tabu ist.«

Der Mann von heute, nicht nur nach Klonovsky ein bedauernswertes Wesen: Er schlägt und unterdrückt Frauen, lebt ständig an der Grenze zur Vergewaltigung und gefährdet als sozialer Idiot mit seiner Aggressivität das gesellschaftliche Zusammenleben. Mit seinem Testosteron-Überschuss balanciert er täglich am Burn-out und bevölkert keine Arenen mehr, dafür jedoch zunehmend psychiatrische Praxen. Spielplatz statt Kampfplatz, heimatlos in der Männerwelt, dafür bestens eingearbeitet in Küche und Haushalt. Er diskutiert alle Probleme aus, anstatt sich auf sein Pferd zu schwingen und schweigend durch den Wald zu reiten. Gegen Schmerzen hat er Tabletten, sein Geld verdient er im Sitzen und nicht durch Manneskraft. Mit seiner zweiten Haut durch Jack Wolfskin schützt er sich nicht nur bei Wind und Regen, sondern auch beim Brötchenholen. Klaglos stellt er beim Check-In seine Schuhe aufs Band: Sicherheit ist heute das Allerwichtigste. Der moderne Krieger im Boss-Anzug ist die Schrumpfversion des Waffenträgers von einst.

Der Abgesang der Männer ist längst angestimmt, übrig geblieben ist ein watteweicher Softie, ein Warmduscher, ein männliches Nichts. Geht es noch weiter abwärts? Aber sicher: Bis zur Unsichtbarkeit werden wir den Mann degradieren. Helden? Abenteurer? Kämpfer? Fehlanzeige.

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therealstories.wordpress.com

Vor einigen Monaten erschien im Internet ein Artikel mit dem Titel „11. September – Die dritte Wahrheit“. Kurz darauf wurde ein gleichnamiges Video auf YouTube veröffentlicht. Darin stellt Dimitri Khalezov die erstmal skurril klingende Theorie auf, dass das World Trade Center am 11. September 2001 gar nicht von Flugzeugen getroffen und der Zusammenbruch der Twin Towers durch eine Atombombe herbeigeführt wurde. In der sogenannten „Wahrheitsbewegung“ sorgte diese Publikation für viel Aufsehen und ausgiebige Diskussionen. Natürlich gewann die Theorie einige Anhänger, die sie mittlerweile sehr stark verteidigen. Doch wie fundiert sind die Beweise, Fakten und Behauptungen, die Khalezov aufgestellt hat?

Zu Beginn greift Khalezov anmaßend alle Menschen an, die nicht die These vertreten, dass das World Trade Center mit einer Atombombe gesprengt und überhaupt nicht von Flugzeugen getroffen wurde.
Alle anderen Theorien zu 9/11 wären „bizarre Verschwörungstheorien“, so auch die seriöse Arbeit der mehr als 1.500 verifizierten und professionellen Architekten und Ingenieure von Architects & Engineers for 9/11 Truth. Seine Theorie sei die einzig richtige und entspreche zu 100 Prozent der Wahrheit.

– Khalezov liefert keinen einzigen handfesten Beweis, sondern nur teils mehr als dürftige Indizien. Außerdem zieht er daraus allein die am schlimmsten anzunehmenden Schlüsse. Andere Interpretationsmöglichkeiten werden weder berücksichtigt, noch überhaupt bedacht.

– Die wissenschaftliche Methode hat sich in der Vergangenheit häufig bewährt. Warum wird sie also nicht auch hier angewandt? Man analysiert den vorliegenden Sachverhalt und stellt Wahrscheinlichen für potenzielle Erklärungen auf. Diese Erklärungen müssen dann auf ihre Stichhaltigkeit verifiziert werden. Man stellt aber nicht vorab eine Theorie auf und sucht sich dann die Beweise, die für diese These sprechen. Das ist nicht seriös.

– Khalezov stellt die Behauptung auf, die Strahlung der Bombe sei nicht nachweisbar. Eine Atombombenexplosion verseucht das Explosionsgebiet aber radioaktiv. Als nächstes führt er Rettungsarbeiter an, die an Leukämie gestorben sind. Entweder erkranken Menschen wegen der Strahlung an Leukämie, dann ist die Strahlung aber auf alle Fälle nachweisbar – oder sie ist nicht nachweisbar (weil zu schwach), dann fällt sie aber als Erklärung für die Leukämieerkrankungen aus.
Atombomben produzieren außerdem eine Druckwelle und Hitze, die für die Zerstörung sorgen, und nicht eine ominöse Strahlung, die alles zu Staub verwandelt. (mehr …)