Zunehmende Radikalisierung von christlich-jüdischer und muslimischer Welt

Veröffentlicht: 25. August 2011 von infowars in Propaganda, Religion/ Kirche

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Jedes Mal nach einem terroristischen Anschlag mit islamischem Hintergrund flammt die Debatte auf, ob es sich um vereinzelte Anhänger einer seltenen Interpretation des Korans und der Hadithe handelt oder ob die Sichtweisen und die Gewaltbereitschaft hingegen breite Akzeptanz in der muslimischen Welt finden.

Die Massenmedien bombardieren für gewöhnlich das Publikum mit Einschätzungen, die auf den ersten Blick widersprüchlich, bei näherer Betrachtung aber eher komplementär wirken. Laut den “konservativen” Publikationen sollen wir al-Kaida-Krieger unter jedem Bett fürchten um nur möglichst einem gefährlichen Kuhhandel zuzustimmen: Für die staatliche Leistung “Sicherheit”, bei der die Regierung als Monopolist agiert und dementsprechend Preis und Qualität nach Belieben bestimmen kann, bezahlen wir teuer mit der Aufweichung und letztendlich der Aufgabe quasi jedes modernen Rechtes und jeder Freiheit. Wie ironisch dass diese Rechte den Bürger eigentlich vor der Regierung schützen sollen. Derzeit ist es noch wahrscheinlicher, tödlich vom Blitz getroffen zu werden als an einem Terroranschlag von muslimischen Gotteskriegern zu sterben. Die interessante Frage ist: Wie lange wird das so bleiben, wo doch alleine der “Krieg gegen den Terror” seit 9/11 Todesopfer unter muslimischen Bevölkerungen in Millionenhöhe gefordert hat? Die “linken” Medien erkennen nur die Hälfte dieses weltweiten Radikalisierungsprozesses; sie zeterten gegen Bush und die Neokonservativen, betonten die Rohstoffsicherung und Hegemonieansprüche des “amerikanischen Imperiums”, sie sprachen von illegalen Angriffskriegen und Völkermord. Zum Tangotanzen gehören jedoch immer zwei, eine Strategie der Spannung braucht mindestens zwei verfeindete Parteien. Und die zweite Partei in diesem grausamen Spiel ist die muslimische Welt. Jedes Kind kann eigentlich die Zusammenhänge verstehen und schlussfolgern, dass politische und religiöse Anführer sowie die Gläubigen in der muslimischen Welt eine existenzielle Bedrohung wahrnehmen, ganz zu schweigen von der tiefsitzenden Erniedrigung. Und all das hat eine bestimmte Reaktion zur Folge. Spricht man jedoch diesen Teil des Radikalisierungsprozesses an um dessen Wachstum zu bremsen, macht man sich nicht nur extreme Moslems zum Feind, sondern auch die gesamte internationale Linke. Ohne Zweifel gibt es windige Karrierepolitiker der Sorte Opportunist und Altnazi, die auf der Welle der Besognis in der christlichen europäischen Bevölkerung reiten möchten hin zu Amt und Würden (und Dienstwagen mit Chauffeur). Gleichzeitig ist es eine unlogische und höchst fatale Reflexreaktion, diese Besorgnis pauschal und reflexartig als rassistische, fremdenfeindliche Haltung zu bezeichnen und zu versuchen, Meinungsäußerung in dieser Richtung zu illegalisieren. Genau das ist das grässliche “Links-Rechts-Denkmuster”, eine Zwangsjacke für das Denken. Vertritt man nicht die “rechte” Sichtweise, unterstellt man einem automatisch die “linke” Sichtweise und andersherum.

Nach dem verheerenden Krieg gegen den Terror und zahlreichen vorangegangenen Eingriffen ist es überhaupt keine Überraschung, dass parallel zu Krieg, Folter und Fremdbestimmung durch US-gestützte Diktatoren die Anzahl der modernen säkularen Moslems sinkt und im Gegenzug die Kampfbereitschaft und Radikalisierung in der muslimischen Welt ansteigt. Verschiedene Bedrohungsanalysen haben gezeigt, dass der Krieg gegen den Terror zur Hauptursache der Terrorbereitschaft geworden ist. Ist der Dschihad also nun eine Randerscheinung oder droht tatsächlich eine breitere Front? Sowohl die “linken” und “konservativen” Redakteure aus den Massenmedien als auch die Bloggerwelt bluffen gewaltig wenn es darum geht, so zu tun als ob man tatsächlich irgendetwas über den Islam oder den heiligen Krieg wissen würde. Oder es wird selektiv aus dem Koran zitiert, um jeweils zu beweisen dass Toleranz und Frieden oder aber Intoleranz und Unterwerfung die Kernbotschaften darstellen. Es lässt sich abseits der vielen manipulativen Veröffentlichungen für jeden sehr leicht nachvollziehen, wie der Glaube entstanden ist und was die Inhalte tatsächlich sind. Mark Gabriel PhD, ehemals Professor für islamische Geschichte an der Al-Azhar-Universität Kairo, konnte bereits mit 12 Jahren den gesamten Koran auswendig. Als Erwachsener studierte er weitere 11 Jahre um anschließend in den universitären Lehrdienst zu treten. Auf Grund einer einzigen kritischen Aussage in seiner gesamten Karriere holte ihn die ägyptische Geheimpolizei nach nur wenigen Stunden ab und folterte ihn zwei Wochen lang. In seinem Werk “Islam und Terrorismus” erläutert er unverblümt den Glauben und das heikle Thema Dschihad. Der Prophet Mohammed schrieb die Botschaften oder Suren im Laufe von 22 Jahren nieder, eine lange Zeit in der sich viel veränderte:

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