Wie wird man den Staat nun los?

Veröffentlicht: 3. August 2011 von infowars in Anarchie, Video Clips, Voluntarismus

freiwilligfrei.info

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Vielleicht bist du nicht ganz neu im Voluntarismus und denkst: „Ja, ja, ich hab´s ja verstanden: Der Staat ist unmoralisch, er ist uralt und unmodern, er nutzt uns aus und bevormundet uns. Nun sag´ mir doch mal einer, was kann ich denn jetzt dagegen tun?“

Eine Idee wäre eine bewaffnete Revolution. Diese Idee halte ich aus vielen Gründen für so schlecht, dass ich sie gar nicht behandeln will.

Deutlich abgemildert im Vergleich zur Revolution ist der Weg des zivilen Ungehorsams. Dabei verweigert man die Kooperation mit dem Staat und bricht gezielt einige seiner Regeln. Je nachdem, welche Ziele man damit verbindet (Wachrütteln Anderer, Selbstbehauptung), kann dieser Weg mal als erfolgreich, mal als weniger erfolgreich eingeschätzt werden.

Für das Ziel, das uns hier interessiert, nämlich die Abschaffung oder wenigstens Schwächung des Staates, ist dieser Weg meines Erachtens nicht erfolgversprechend. Die langfristige Entwicklungslinie, dass der Staat immer mehr Macht und Geld zur Verfügung hat, kann man damit nicht stoppen.

Es gibt auch den Weg des politischen Engagements. Dabei versucht man, für eine politische Partei soviele Wähler zu gewinnen, dass sie entweder entscheidende Veränderungen in der Organisation des Staates durchsetzen kann oder dass wenigstens immer mehr Leuten das Unrecht der Herrschaft durch Gewaltandrohung bewußt wird. Auch dieser Weg erscheint mir nicht erfolgversprechend. Man wird durch eine Bewegung, die auf politische Aktion und damit das Gewaltmonopol des Staates setzt, politische Aktion und das Gewaltmonopol in ihrem Anschein von Legitimation nicht erschüttern können.

Beide Wege, der des Ungehorsams und der politische, haben etwas gemeinsam. Sie zielen auf die Mächtigen, einmal durch Widerstand, das andere mal durch Unterwanderung. Ich werde in diesem Artikel argumentieren, dass die Mächtigen gar nicht das Problem sind. Das Problem sind die Bürger.

Der Staat hat kein Problem mit einem Forum, das die Unmoral des Staates oder seine gewaltfreie Auflösung diskutiert. Wer ein Problem damit hat, sind die Leute, mit denen man alltäglich zu tun hat: Arbeitskollegen, Bekannte, Familienmitglieder, Freunde.

Ich bin auf emotionalen Widerstand gestoßen, wann immer ich das Thema, dass der Staat ein Übel ist und sich eines Tages auflösen muss, angeschnitten habe. Dieser emotionale Widerstand maskierte sich manchmal mit Argumenten (Aber willst du denn wirklich, dass unversicherte Kranke sich selbst überlassen bleiben?), oftmals zeigte er sich aber mehr oder weniger deutlich in peinlichem Gelächter oder amüsiertem Gekicher, betretenem Schweigen oder einem ärgerlichen Wegwischen.

Wenn ich meine eigenen Erfahrungen und die anderer Voluntaristen zusammennehme, kann ich diese nur dadurch erklären, dass die große Mehrheit der Bevölkerung sich ein Leben ohne Staat nicht vorstellen kann. Typischerweise löst die Anregung, sich ein Leben ohne Staat einmal vorzustellen, Ängste aus. Diese Ängste können aber kaum besprochen werden, sondern äußern sich in dem beschriebenen emotionalen Widerstand. Eine vernünftige Diskussion ist dann in aller Regel nicht möglich.

Wie auch in unserem Video „Der Staat als Familie“ kurz beschrieben, werde ich hier die These vertreten, dass die meisten Bürger zu ihrem Staat ein Verhältnis haben wie ein Kind zu seinen Eltern. Der Staat ist für sie, wie früher die Eltern, das Fundament, auf dem sich das Leben abspielt. Sein Verschwinden ist genauso bedrohlich, wie es für sie als Kinder gewesen wäre, wenn die Eltern plötzlich verschwunden wären. Wenn ich mit meiner These richtig liege, würde daraus folgen, dass die meisten Bürger keine rationale, vernünftige, durchdachte Beziehung zum Staat haben, sondern eine emotionale Beziehung, die sie von ihren Eltern einfach auf den Staat übertragen haben.

Wenn das so ist, würde die Beziehung, die Bürger zu ihrem Staat haben, entscheidend dadurch geprägt, welche Beziehung sie zu ihren Eltern hatten und eventuell heute noch haben.

Wenn die Beziehung der Kinder zu ihren Eltern von Freiwilligkeit geprägt wäre; wenn Kinder nicht aus Pflicht- oder Schuldgefühl zu Familienfeiern kommen würden, sondern nur dann, wenn sie es als bereichernd und wunderbar erlebten; wenn Kritik an den Eltern ohne Angst vor Liebesverlust oder Streit oder Bestrafung geäußert werden könnte und ernst genommen werden würde; wenn die moralischen Fehltritte der Eltern in einer ehrlichen und offenen Atmosphäre besprochen werden könnten, dann wäre es für den Voluntaristen kein Problem, wenn Bürger ihre Beziehung zu ihren Eltern auf den Staat übertragen.

Leider ist es allzu oft anders: Kinder können ihren Eltern nicht sagen, wenn sie eine geplante Geburtstagsfeier langweilig finden; Kinder kommen nicht freiwillig zur Weihnachtsfeier, sondern aus einem vagen Pflicht- oder Schuldgefühl; Kinder haben Ängste vor Streit und Entzweiung, wenn sie Kritik an ihren Eltern üben oder gar moralische Fehltritte ansprechen. Diese Scheu, die eigenen Eltern sachlich zu bewerten, geht oftmals so weit, dass man sich diese Frage noch nicht einmal still für sich stellt.

Daher haben viele Bürger auch das vage Gefühl, man müsse beim Staat mitmachen, es sei für alle besser, wenn alle mitmachen; und den Staat in Frage zu stellen, verursacht ihnen ein unbehagliches Gefühl, das dafür sorgt, dass dieses heikle Thema möglichst bald verlassen wird.

In diesem Sinne ist der Staat nur ein Effekt der Familie. Wenn die Familienbeziehungen so unehrlich, subtil verpflichtend, nicht hinterfragbar und nicht wegzudenken bleiben, wird es für die meisten Bürger völlig normal sein, in einem Staat zu leben und regiert zu werden. Der Staat und das Regiertwerden werden die emotionale Legitimität erst verlieren, wenn Kinder von ihren Eltern in ihrer Individualität und ihren Bedürfnissen vollständig bejaht werden; wenn sie ohne Angst vor Liebesverlust, moralischem Sperrfeuer oder Bestrafung ihre Eltern auch kritisch sehen können; wenn Eltern die Abhängigkeit ihrer Kinder nicht mehr nutzen, um die Kinder zur Anpassung an die Vorstellungen der Eltern zu zwingen, sondern wenn Eltern sich nach den Entwicklungserfordernissen ihrer Kinder richten, damit eine gleichwürdige Beziehung zwischen abhängigem Kind und fürsorgendem Elternteil entstehen kann. Wenn dieses Elternschaftsmodell einen großen Anteil in der Bevölkerung einnimmt, dann wird der Staat wie ein Kruste über einer Schürfwunde von uns abfallen und sich für immer auflösen.

Es gibt nach dieser Analyse keine Abkürzung zur freiwilligen Gesellschaft. Wir wiederholen grundsätzlich das, was in unserer Kindheit normal war, und nur intensive Arbeit an sich selbst kann das später ändern. Die Mächtigen werden solange nach der Macht greifen, solange ihre Ausübung als normal gilt. Deshalb brauchen wir aus meiner Sicht noch mehrere Generationen Geduld, bis unsere Enkel vielleicht eine voluntaristische Gesellschaft erleben können. Große gesellschaftliche Veränderungen haben immer Zeit gebraucht, und für eine herrschaftsfreie Gesellschaft ist es derzeit noch viel zu früh.

Wenn du nun noch eine ganz praktische Anregung mitnehmen möchtest, dann empfehle ich dir: Setze dich mit deiner eigenen Kindheit, mit deinen Eltern auseinander, am besten mit der Hilfe eines Psychotherapeuten. In dieser Zeit wurde emotional geprägt, was du als normal empfindest und viele unbewußte Verhaltens- und Reaktionsmuster haben dort ihren Ursprung.

Sieh´ zu, dass du ein erfülltes, glückliches Leben auf die Beine stellst, in dem du mit Menschen zu tun hast, mit denen du offen über alles reden kannst, denen du dich so zeigen kannst, wie du wirklich bist und die du respektierst und liebst.

[Verfasser: heikophilo / Video: infokriegerBerlin]

Kommentare
  1. […] »Wie wird man den Staat nun los? […]

  2. Bennewitz sagt:

    Von welchem STAAT ist hier die Rede?
    Ich hoffe nicht, daß man die BRD gemeint hat!

  3. Wieder mal ein guter Artikel, danke.

    Hierzu habe ich noch eine Anmerkung:
    »Wenn du nun noch eine ganz praktische Anregung mitnehmen möchtest, dann empfehle ich dir: Setze dich mit deiner eigenen Kindheit, mit deinen Eltern auseinander, am besten mit der Hilfe eines Psychotherapeuten. In dieser Zeit wurde emotional geprägt, was du als normal empfindest und viele unbewußte Verhaltens- und Reaktionsmuster haben dort ihren Ursprung«

    Ich empfehle hier ein Seminar zum Thema »gewaltfreie Kommunikation«. Die Psychotherapie, die hier stattfindet, führt viel schneller zum Ablehnen und Verringern der Gewalt in der Familie.

    Lieber Grüße

  4. gast sagt:

    @Bennewitz
    „Ich hoffe nicht, daß man die BRD gemeint hat!“

    Nene, alle anderen Staaten sind damit gemeint. Die BRD ist da eine Ausnahme, ein Licht in der Dunkelheit ;)

    Also ehrlich, wenn du eine solche Frage stellst, hast du nichts verstanden.

  5. Chrisael sagt:

    Leider kann ich diesem Artikel nicht zustimmen. Eine Welt ohne Staat wäre vielleicht noch in der Antike möglich gewesen wo die Welt eine Bevölkerung von grad mal 200 Mio Menschen hatte. Damals hatte noch jeder genug Platz um für sich selbst sorgen zu können. Heute ist die Welt eine völlig andere. Wir haben 7Mill. Menschen rasant wachsend. Es ist gar nicht mehr genug Land da. damit jeder für sich selbst sorgen könnte. Außerdem leben wir in einer globalisierten Welt in dem die Mächtigen, mächtiger den je sein können. Gebe es keine Staat der den Bürgern minimale Bürgerrechte sichert(die ja leider mehr und mehr beschnitten werden) so würden die Mächtigen mit mehr Gewalt und Kraft denn je auf die Schwachen losgehen können. Dann gibts da noch das wirtschaftliche Problem. Wir benötigen immer weniger Menschen für die Produktion von Gütern die einen echten Wert haben. Die Folge: die Arbeitslosigkeit nimmt zu und wird in Zukunft immer weiter zu nehmen. Was eigentlich ein Segen sein sollte wird durch und durch missbraucht. Gäbe es den Staat nicht der mit Transfärleistungen dafür sorgt das auch jene die nichts haben, keine Möglichkeit haben Geld zu verdienen, Essen, Kleidung und Wohnung haben würde das ganze in einer blutigen Katastrophe enden.
    Bevor man den Staat auflösen kann muss man erst die von mir genannten drei Probleme lösen können und die sind meiner Meinung nach unlösbar.
    Und ich hoffe mir kommt jetzt keiner damit das wir eben alle auf einander schauen müssen. Das werden wir nämlich nicht. In einer Welt mit 7Mill. Menschen ist ein Menschenleben nichts mehr Wert nicht zuletzt weil man heute viel weniger Menschen braucht um zu produzieren als noch vor 100 oder 200 Jahren.

    Ich für meinen Teil brauche keinen Staat, brauche kein globalisiertes Wirtschaftssystem, brauche keine Sicherheit weil ich mein Leben dank Landbesitz selbstbestimmt leben kann. ich ich weiss auch das dies für mindestens 6 Mill. Menschen nicht möglich sein wird und zum Glück sie auch nie in diese Richtung denken werden. Würden sie das tun wäre mein Lebenstil in Gefahr einfach wegen der Drecksüberbevölkerung.

    • infowars sagt:

      du beschreibst die probleme und folgen des jetzigen systems mit staat…
      ist es nicht unfair, diese probleme auf ein system zu wälzen, welches noch garnicht exesteiert? geschweige denn unrealistsich?!

      • Chrisael sagt:

        ich seh weniger das problem im Staat als vielmehr in den „Privatpersonen“ oder heute den „privaten“ Konzernen die so viel Vorteil wie möglich für sich beanspruchen wollen und dabei auch über Leichen gehen. Der Staat greift da zur Zeit doch noch regulierend ein indem er mit der Gesetzgebung den mächtigen versucht einen Riegel vorzuschieben. Was würden Konzerne tun wenn es keine Grenzen und Regeln mehr für sie geben würde? Ich will mir das gar nicht ausmalen denn jetzt schon haben sie viel zu viele Freiheiten die sie schamlos ausnutzen.

        Und ich seh meine genannten Probleme nicht im Staat. kein Staat kann etwas für Überbevölkrung, kein Staat kann etwas für Globalisierung( die soch ja sogar gegen den Staat richtet), kein Staat kann etwas für den technischen Fortschritt in der Produktion. und der Staat kann erst recht ncihts dafür das diese Probleme von Menschen und Wirtschaft schamlos ausgenutzt werden.

        Ich seh sogar die einzige Hoffnung für die Zukunft der Menscheit im ganzen im Staat. Denn ohne soziale Transfärleistungen ( Bürgergeld wird immer notwendiger) wirds zur Katastropeh kommen.

      • infowars sagt:

        genau umgekehrt!
        die realität ist, daß die staaten die großen konzerne subventionieren mit unserem geld…damit sie uns ausbeuten.
        ich weiß nicht, wo du siehst, daß die großen konzerne irgendwelche grenzen haben!?
        sie bekommen unsere steuern, damit sie im ausland kinderarbeitsfirmen bauen,
        sie können die umwelt zerstören, wiel sie wissen das der steuerzahler für den schaden aufkommt
        sie bauen atomkraftwerke und wir müssen durch den staat für die endlagerung aufkommen…wir werden sogar mit unserer polizei beim protest abgehalten
        sie zahlen keine steuern durch den staat
        usw.

        du verteidigst das jetzige staatssystem , welches all die dinge vorweist, sie du in eine voluntaristische gesellschaft hineininterpretierst..
        informier dich doch lieber erstmal üebr den voluntarismus bei freiwilligfrei !

  6. Chrisael sagt:

    Sobald es keinen Staat mehr gibt würden Konzerne sofort in die leere Bresche springen udn eine solche Welt will ich sicher nicht.

  7. Chrisael sagt:

    Mein letzter Post sollte noch ein Anhängsel an den Vorletzten sein.

    Ja das alles macht der Staat und sciher noch viele üble dinge dazu. Aber er sorgt auch das gewisse Standards eingehalten werden. Gewisse Arbeitsstandards und Sicherheitsstandards, Umweltstandards usw. Weiters sorgt er zumindest bei uns in Österreich das es Mindestlöhne gibt. Niemand soll in Ö so ausgbeutet werden können wie die Menschen in der 3. Welt. Er sorgt mit Transfärlesitungen dafür das auch die Ärmsten nicht hungern und frieren müssen und in Ö gibts Krankenversorgung für alle.

    Machen wir doch mal Nägel mit Köpfen. Sag mir wie sich meine genannten Probleme plötzlich lösen sollte nur weil es keinen Staat mehr gibt.

    Wer wird dafür sorgen das auch die Ärmsten nicht hungern und frieren müssen?
    Wer wird dafür sorgen das die Konzerne die von mir genannten Standards einhalten?
    Wer wird dafür sorgen das die Konzerne uns nicht vollends ausbeuten?

    Glaubst du die Konzerne werden plötzlcih brav udn anständig arbeiten nur weil es keinen Staat gibt? Konzerne können doch die Staaten nur deshalb unter druck setzen weil wir inzwischen globalisiert sind, also eines meiner genannten Probleme.
    Glaubst du wirklich sie könnten das volk nicht direkt unter Druck setzen? Gehen die Staaten kommt die Herrschaft der Konzerne.

    Du vergisst eines! Menschen sind Rudeltiere. Innerhalb des Rudels halten wir zusammen und helfen uns gegeseitig. Dies tun wir aber nur so lange, so lange es keine Überbevölkerung, solange das Rudel nicht zu groß wird. Denn solange es klein ist ist jeder etwas wert, denn jeder wird gebraucht damit das Rudel überleben kann. Wird das rudel zu groß wird der einzelne immer unwichtiger udn somit wertloser. Sein Tod trifft niemanden. im schlimmsten Fall werden sich einzelen sogar von der Masse so bedroht fühlen (Stichwort beschränkte Ressourcen) das sie andere einfach töten werden. Die Geschichte hat immer und immer wieder bewiesen das nur eine übergeordnete Gewalt solche Ausschreitungen verhindern kann.

    oder gehört das zum Plan? Kein Staat und schon reduziert sich die Weltbevlkerung durch Gewalt wieder auf ein gesundes Mass? Und wer will zu den Opfern gehören?

    Also nochmals meine Frage: Wie sollen sich die von mir genannten Probleme lösen nur weil es keinen Staat gibt?

    • infowars sagt:

      Wer wird dafür sorgen das auch die Ärmsten nicht hungern und frieren müssen?
      Wer wird dafür sorgen das die Konzerne die von mir genannten Standards einhalten?
      Wer wird dafür sorgen das die Konzerne uns nicht vollends ausbeuten?

      hallo… wer sorgt sich jetzt darum?
      halten die konzerne irgendwelche standards ein?
      die beuten uns grad nicht vollends aus?
      haste mal diene staatsverschuldung und die inflatiuon betrachtet??

      du bist gegen ein system was du beschreibst…beschreibst aber genau das system was du verteidigst…

  8. Chrisael sagt:

    Bitte nicht ablenken! Beantworte meine Fragen. Willst du mich für deine Idee begeistern musst du meine Fragen beantworten.

    Wie werden die Probleme, die ich in meinem ersten Post beschrieben habe, gelöst wenn es keinen Staat mehr gibt?

    Weiters kümmerst sich unser Staat sehr wohl um die Ärmsten soweit das sie nicht hungern und frieren müssen? Oder als was würdest du Mindestsicherung oder Hartz4 betrachten? Wer würde diese Arbeit übernehmen wenn es keinen Staat gibt? Doch nicht die Konzerne?

    Hast du keine Angst das Konzerne in die Bresche springen werden wenn es keinen Staat mehr gibt? Glaubst du die werden es besser machen?

    Außerdem gehst du nicht auf meien Einwnde was Überbevölkerung, der daraus resultierende Platzmangel sowie Rudelverhalten ein.

    Du schreibst ich verteidige ein System, bis zu einen Gewisse grad stimmt das auch, aber vielmehr sind das Einwände und Argumente die ich von dir widerlegt oder nichtig gemacht sehen will. Ansonst ist deine Idee nicht viel mehr als Träumerei.

    ich will nicht wissen wie man einen Staat abschafft. Ich will wissen wie dadurch Probleme gelöst werden und eine bessere Welt entstehen könnte.

    • infowars sagt:

      ich habe dir einen link gegeben zu freiwilligfrei.de
      da sollten deine fragen beantwortet werden…
      hier eine artikelempfehlung mit reihenfolge: http://www.freiwilligfrei.info/?p=864

      dort kannst du ganz konkret fragen stellen, wenn du noch welche offen haben solltest.
      du kannst natürlich auch vorziehen nur fragen zu stellen …dich aufregen, daß dir keine lösungen auf einem silbertablett geliefert werden…
      das wird dich aber nicht weiterbringen.

      willst du wirkich antworten?? dann beweise es und lies dich klüger…
      alles andere sind billige ausreden.

      Wer würde diese Arbeit übernehmen wenn es keinen Staat gibt?

      woher hat der staat das geld? verdient er das selber und verschenkt es?
      du mußt erst mal die grundlagen ordnen… di emenschen bezahlen es…nur das der staat das meißte geld zwischen eintreiben und verteilen drastisch vermindert, und das meiste geld den bänkern und konzernen in den arsch schiebt…

      also, bevor du heir rumsitzt und antworten verlangst, versuche erstmal logisch die dinge zu betrachten …. wenn du nicht für logik offen bist, dann bringt es auch nichts, daß ich mir die mühe mache dir logische argumente zu geben… klingt logisch oder?!
      vor allem wenn du argumente gibst die selber in sich schon nicht logisch sind, wie kommst du drauf das deine folgerungen aus den unlogischen grundannahmen dann logisch sein können?

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