Matrix – Steuervieh auf einer Steuerfarm: Das bist Du!

Veröffentlicht: 26. Juli 2011 von infowars in Geschichte, Video Clips, Voluntarismus, Wirtschaft
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Die Matrix ist eine der großartigsten Metaphern überhaupt. Maschinen, die erfunden wurden, um menschliches Leben leichter zu machen, versklaven schließlich die Menschheit – dies ist das häufigste Thema dystopischer Science Fiction.

Warum ist diese Angst so universell – so unwiderstehlich? Glauben wir wirklich, dass unser Toaster und unser Notebook unsere mechanischen Oberbosse werden?

Natürlich nicht.

Dies ist keine Zukunft, die wir fürchten, sondern eine Vergangenheit, die wir schon längst durchleben.

Man sagt, Regierungen wurden geschaffen, um das Leben der Menschen einfacher und sicherer zu machen, aber immer kommt es schließlich so, dass Regierungen die Menschheit versklaven.

Das, was wir schaffen, damit es uns „dient“, beherrscht uns letztendlich.

Die US-Regierung – durch und für das Volk – sperrt Millionen in Gefängnisse, nimmt die Hälfte des nationalen Einkommens zwangsweise an sich, überreguliert, bestraft, foltert, bringt Ausländer um, greift andere Länder an, stürzt Regierungen, hat 700 imperialistische Militärbasen in Übersee durchgesetzt, wertet die Währung ab und erdrückt die nächsten Generationen mit massiven Schulden.

Das, was wir schaffen, damit es uns dient, beherrscht uns letztendlich.

Das Problem mit der These, der Staat sei unser Diener, ist, dass sie historisch komplett falsch ist, sowohl empirisch als auch logisch.

Die Idee, dass Staaten von Bürgern freiwillig eingerichtet wurden, um ihre eigene Sicherheit zu erhöhen, ist völlig falsch.

Bevor es Regierungen gab, zur Zeit der Stammeskulturen, konnten Menschen nur soviel erzeugen, wie sie auch verbrauchten – es gab keine Überschussproduktion von Nahrung oder anderen Gütern. Daher machte es auch keinen Sinn, Sklaven zu halten, weil der Sklave keinen Überschuss produzieren konnte, den der Halter ihm wegnehmen konnte.

Wenn ein Pferd durch das Ziehen eines Pfluges gerade soviel zusätzliche Nahrung produzieren kann, dass es damit ernährt werden kann, lohnt es sich nicht, ein Pferd zu jagen, einzufangen und zuzureiten.

Als jedoch Verbesserungen in der Landwirtschaft die Erzeugung von Nahrungsüberschüssen ermöglichten, wurde es plötzlich sehr vorteilhaft, Menschen zu besitzen.

Als es gelang, Kühen einen Überschuss an Milch und Fleisch abzugewinnen, begann sich der Besitz von Kühen zu lohnen.

Die frühesten Regierungen und Reiche waren in Wirklichkeit eine herrschende Klasse von Sklavenjägern, die begriffen, dass, weil Menschen mehr produzieren konnten als sie verbrauchten, es sich lohnte sie zu jagen, zu fangen, zu zähmen und zu besitzen.

Die frühesten ägyptischen und chinesischen Reiche waren in Wirklichkeit Menschenfarmen, auf denen Menschen gejagt, gefangen und gefügig gemacht wurden und Besitztum waren wie jede andere Art Nutztiere. Dank technischer und methodischer Verbesserungen produzierten die Sklaven genug Überschuss, dass die Arbeit, sie zu fangen und zu halten nur einen kleinen Anteil ihrer gesamten Produktivität ausmachte. Die herrschende Klasse – die Landwirte – behielt einen großen Anteil dieses Überschusses, und sie machte Geschenke und leistete Zahlungen an die Gewalt ausübende Klasse – die Polizei, Sklavenjäger und allgemeine Sadisten -, sowie an die Propaganda-Klasse – die Priester, Intellektuellen und Künstler.

Diese Situation hatte für Tausende von Jahren Bestand, bis ins 16. und 17. Jahrhundert, als erneut massive Verbesserungen der landwirtschaftlichen Organisation und Technologie die zweite Welle der Überschussproduktion erzeugten. Die Landreform ordnete Grundbesitz neu und legte verstreute Flächen zusammen, was zu 5- bis 10-fach größeren Ernten führte. Dadurch entstand eine neue Klasse von Industriearbeitern, die vom Land abwanderten und sich in den neuen Städten sammelten.

Dieser enorme landwirtschaftliche Überschuss war die Grundlage des Kapitals, welches die Industrielle Revolution antrieb.

Die Industrielle Revolution entstand nicht, weil die herrschende Klasse ihre Leibeigenen befreien wollte, sondern weil sie erkannte, dass zusätzliche „Freiheiten“ ihre Nutztiere erstaunlich produktiver machen konnten.

Wenn Kühe in sehr engen Ställen gehalten werden, schlagen sie ihre Köpfe gegen die Wände, wodurch sie sich verletzen und krank werden. Daher geben die Landwirte ihnen mehr Raum – nicht, weil sie ihre Kühe befreien wollen, sondern weil sie die Produktivität steigern und die Kosten verringern wollen.

Die nächste Etappe nach Freilandhaltung ist nicht Freiheit.

Der Aufstieg des Staatskapitalismus im 19. Jahrhundert war in Wahrheit der Aufstieg der Freilandhaltung für Leibeigene.

Die zusätzlichen Freiheiten wurden den menschlichen Nutztieren nicht mit dem Ziel gegeben, sie in die Freiheit zu entlassen, sondern mit dem Ziel, ihre Produktivität zu steigern.

Selbstverständlich wurden – und werden – Intellektuelle, Künstler und Priester gut bezahlt, um diese Realität zu verschleiern.

Das große Problem moderner Pflege menschlicher Nutztiere ist die Frage der Arbeitsmotivation.

Staatskapitalismus funktioniert nur, wenn der Unternehmergeist die Kreativität und Produktivität der Wirtschaft antreibt.

Ein Überschuss an Produktivität erzeugt jedoch immer einen größeren Staatsapparat und lässt die herrschende Klasse sowie die von ihr Abhängigen anschwellen, was die Motivation für zusätzliche Produktivität untergräbt. Steuern und Regulierung nehmen zu, Staatschulden – zukünftige Erträge – steigen und der Lebensstandard stagniert und sinkt.

Depression und Verzweiflung beginnen um sich zu greifen, wenn es der Bevölkerung dämmert, dass sie Besitztum ist.

Die Lösung dafür ist zusätzliche Propaganda, Medikamente gegen Depression, Aberglauben, Kriege, moralische Kampagnen aller Art, die Erfindung von „Feinden“, das Säen von Nationalismus, kollektiven Ängsten, Paranoia gegenüber Außenseitern und Ausländern und so weiter.

Es ist wesentlich, zu verstehen, was die Welt wirklich ist.

Wenn du auf eine Karte der Welt schaust, schaust du nicht auf Länder, sondern auf Farmen.

Dir werden gewisse Freiheiten gewährt – begrenzter Besitz von Eigentum, Bewegungsfreiheit, Versammlungsfreiheit und freie Berufswahl – nicht, weil deine Regierung diese Rechte aus Prinzip bejaht – schließlich verletzt sie sie ständig -, sondern weil Freilandhaltung so viel billiger ist und so viel produktiver.

Es ist wichtig, zu verstehen, was Ideologien wirklich sind.

Staatskapitalismus, Sozialismus, Kommunismus, Faschismus, Demokratie – das sind alles Bewirtschaftungsmethoden für Nutztiere.

Manche funktionieren über längere Zeit gut – Staatskapitalismus – und manche funktionieren sehr schlecht – Kommunismus.

Früher oder später scheitern sie alle, weil es unmoralisch und gegen die Vernunft ist, Menschen wie Vieh zu behandeln.

Die jüngsten Erweiterungen der – Freiheit – in China, Indien und Asien finden statt, weil die örtlichen Landwirte ihre Bewirtschaftungsmethoden für ihren Viehbestand modernisiert haben. Sie haben erkannt, dass es den Herrschern mehr Milch und Fleisch bringt, wenn sie die Kühe in größeren Ställen halten.

Die Herrschenden haben auch erkannt, dass du depressiv, träge und unproduktiv wirst, wenn sie dich daran hindern, von der Farm zu fliehen. Ein Leibeigener ist am produktivsten, wenn er glaubt, dass er frei ist. Daher müssen deine Herren dir die Illusion von Freiheit erhalten, um von dir den größten Gewinn zu ernten.

Daher hast du die Erlaubnis, wegzugehen – aber niemals in wahre Freiheit, sondern nur auf eine andere Farm, weil die ganze Welt eine Farm ist. Sie hindern dich daran, sehr viel Geld mitzunehmen, sie begraben dich unter einem Berg von Formularen, sie beschränken dein Recht auf Arbeit – aber du bist „frei“ zu gehen. Aufgrund dieser Hürden gehen sehr wenige Leute, aber die Illusion der Mobilität bleibt erhalten. Wenn nur eine von 1000 Kühen entkommt, aber die Illusion des Entkommens die Produktivität der verbleibenden 999 Kühe bedeutsam erhöht, ist es in der Summe ein Gewinn für den Landwirt.

Man hält dich auch auf der Farm durch Bewilligungen. Die produktivsten Nutztiere sind Leute, die Gewerbe erlernt haben, daher verpassen ihnen die Herrschenden eine elektronische Hundeleine, die man Bewilligung nennt, was ihnen die Ausübung ihres Gewerbes nur auf ihrer eigenen Farm erlaubt.

Um noch weiter den Anschein von Freiheit zu erzeugen, darf das Vieh auf manchen Farmen zwischen einigen wenigen Landwirten wählen, die ihm von den Investoren präsentiert werden. Ihm werden bestenfalls kleinere Wahlmöglichkeiten gelassen, wie es gehalten wird. Ihm wird niemals zur Wahl gestellt, die Farm zu schließen und wirklich frei zu sein.

Staatliche Schulen sind Indoktrinationspferche für Nutztiere. Sie trainieren Kinder, ihre Farm zu „lieben“ und wirkliche Freiheit und Unabhängigkeit zu fürchten, und jeden anzugreifen, der die brutale Realität des Besitzens von Menschen hinterfragt. Darüber hinaus schaffen sie Arbeitsplätze für die Intellektuellen, auf die sich die Staatspropaganda so sehr verlässt.

Der Glaube an den Staat – wie Religion – kann mit seinen lächerlichen Widersprüchen nur aufrechterhalten werden, indem man hilflosen Kindern endlose Propaganda eintrichtert.

Die Vorstellung, dass Demokratie und eine Art sozialer Vertrag die brutale Ausübung gewalttätiger Macht über Milliarden rechtfertigt, ist schlicht und ergreifend lächerlich.

Wenn du einem Sklaven sagst, seine Vorfahren hätten die Sklaverei “gewählt“ und er sei daher an ihre Entscheidung gebunden, wird er schlichtweg antworten:

„Wenn Sklaverei eine Wahl ist, dann wähle ich, kein Sklave zu sein.“

Diese Äußerung ist die allerbedrohlichste für die herrschenden Klassen, weshalb sie ihren Sklaven beibringen, jeden anzugreifen, der sie auszusprechen wagt.

Der Glaube an den Staat ist keine Philosophie.

Der Glaube an den Staat entspringt nicht historischen Belegen oder vernünftigen Prinzipien.

Die Lehre vom Staat ist eine nachträgliche Rechtfertigung für das Besitzen von Menschen.

Die Lehre vom Staat ist eine Ausrede für Gewalt.

Der Glaube an den Staat ist eine Ideologie, und alle Ideologien sind Abwandlungen von Bewirtschaftungsmethoden für menschlichen Viehbestand.

Religion ist aufgemotzter Aberglauben, entworfen, um Kinder mit Ängsten zu betäuben, für deren „Linderung“ sie ohne Ende Geld bezahlen werden.

Nationalismus ist aufgemotzter Fanatismus, entworfen, um ein Stockholm-Syndrom beim Viehbestand zu erzeugen.

Der Gegensatz von Aberglauben ist nicht ein anderer Aberglauben, sondern die Wahrheit.

Der Gegensatz von Ideologie ist nicht eine andere Ideologie, sondern eindeutige Belege und rationale Prinzipien.

Der Gegensatz von Aberglauben und Ideologie – vom Glauben an den Staat – ist Philosophie.

Vernunft und Mut werden uns befreien.

Du musst kein Vieh sein.

Nimm die rote Pille.

Wach auf.

Danke für die Übersetzung und das Einsprechen an: heikophilo

Original von Stefan Molyneux:
http://www.youtube.com/watch?v=P772Eb63qIY

Kommentare
  1. […] »Matrix – Steuervieh auf einer Steuerfarm: Das bist Du! […]

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