Archiv für 22. Juli 2011

von Peter Boehringer
goldseitenblog.com

Es ist fast vollbracht. Gestern in Brüssel haben die EUliten und ihre Auftraggeber einen ganzen Kontinent per ordre de mufti von oben verändert. Illegal, planwirtschaftlich, anti-demokratisch, anti-marktwirtschaftlich, anti-freiheitlich. Das Schlimmste aus allen Welten wird Realität. Die unabhängigen Blogger hatten den schleichenden Prozess bzw. den Krieg der Eliten gegen die Menschen seit Jahren live dokumentiert. Wir wurden verlacht und als Verschwörungstheoretiker gebrandmarkt. Und nun kommt der neue Supra-Staat “EUtschland” sogar noch schneller als sogar die rational-defätistischen Blogger es vorhergesagt hatten. Unser Kontinent hat sich gestern strukturell verändert. Freies Unternehmertum wird es nur noch für Staatskonglomerate oder für staatlich genehme und von den Banken bzw. Fördertöpfen alimentierte Systemunternehmen geben. Die unternehmerischen Freiheiten sowie die Bürgerrechte werden für die riesige Mehrheit der Bürger planwirtschaftlich plattgewalzt. Der offene Kollaps wird durch die Brüsseler Beschlüsse zwar vermutlich nochmals erfolgreich vermieden (denn auch die riesigen Bailout-Beträge zur Verhinderung temporären Verschleierung großer Staatsinsolvenzen sind letztlich endlich und mit Billionenbeträgen aus D-EU-tschlands Kassen zuzuschütten). Stattdessen werden wir jedoch ab sofort den schleichenden aber zügigen Niedergang der dEUtschen Substanz erleben. Sowohl der materiellen als auch der intellektuellen und letztlich noch der kulturellen. Ohne Moos nix los – und das Moos wird illegal in alle Richtungen Transfer-EUropas bzw. des neuen Staates “EUtschland” verteilt werden.
Das wenigstens in diesem Teil positive Lissabon-Urteil des BVerfG vom 30.6.2009 setzte eigentlich (…) glasklare Grenzen, die gerade nach dem gestrigen Brüsseler Gipfel unbedingt nochmals ins Gedächtnis gerufen werden müssen. Die FAZ kommentierte damals wie folgt und ich bitte Sie, dieses geltende Verfassungsrecht einmal mit dem abzugleichen, was gestern beschlossen wurde. Übrigens wird derselbe Voßkuhle, der vor zwei Jahren das Urteil sprach, schon sehr bald auch über die aktuelle Entwicklung urteilen müssen. Die GG-Paragraphen werden beinahe abbrechen angesichts der Rechtsbeugung, die er bei einem “Ja zu den gestrigen EFSF- und ESM-Beschlüssen” vollbringen muss – und doch gehe ich angesichts des korrupten Niedergangs des BVerfG weiterhin genau von diesem “Ja” aus:

weiter

Lernen ohne Schule

Veröffentlicht: 22. Juli 2011 von infowars in Erziehung, Politik

https://i2.wp.com/www.freiwilligfrei.info/wp-content/uploads/2011/06/51_01-150x150.jpg

(05.06.2011) Dagmar Neubronner schildert in diesem Gespräch wie es kam, dass sie und ihr Mann trotz großer Bedenken den beiden Söhnen Moritz und Thomas erlaubten, frei zu lernen – ohne Schule und mittlerweile ohne jeglichen Pflichtunterricht.

 

Peter Schipek: Frau Neubronner – Sie sind die bekannteste Homeschooler-Familie Deutschlands. Was dürfen wir uns unter „Freilerner“ vorstellen, wie funktioniert „Homeschooling“?

 

Dagmar Neubronner: Streng genommen bezeichnen die beiden Begriffe ganz unterschiedliche Bildungsformen. In dem ZDF-Film 37 Grad zum Thema sind beide Formen angedeutet. Homeschooling ist eine Art Familien-Zwergschule zu Hause, bei der die Eltern als Lehrer fungieren und den Kindern einen festen Lehrplan vorgeben. Bei dem von unseren Söhnen praktizierten Freilernen folgen die Kinder ihren eigenen Entwicklungsimpulsen und entwickeln bzw. behalten selbst die Verantwortung für das, was sie tun wollen. Und sie wollen nicht abstrakt „lernen“, sondern handelnd leben. Wir Eltern unterstützen sie dabei in einer beratenden Funktion, sorgen für Material, geben Tipps und Anregungen, stehen für Erklärungen, Gespräche etc zur Verfügung, bieten Unternehmungen an und ermöglichen unseren Kindern den Alltag in der „realen“ Welt (auf die Schule ja nur vorbereiten soll), vertrauen aber ansonsten der „intrinsischen Lernmotivation“ unserer Kinder. In den meisten sogenannten Homeschool-Familien wird eine Mischform aus diesen beiden Polen gelebt. Viele starten mit stark strukturiertem Homeschooling und landen nach und nach beim Freilernen, weil die Eltern merken, wie stark der Impuls, die Welt zu erforschen bei ihren Kindern natürlicherweise ist. Es gibt eine sehr große Begeisterungskraft dafür, sich Kulturtechniken zu erarbeiten, kreativ zu sein und sich aktiv einzubringen, besonders wenn sich Kinder von der Schulerfahrung, die auf viele eher lähmend wirkt, erholt haben. Die Struktur dieses „informellen Lernens“ ist äußerlich meist erst im Nachhinein erkennbar, sie folgt dem inneren Entwicklungsplan eines jeden Kindes, ist daher vollkommen individuell und wird von den Kindern auch gar nicht als „Lernen“ erlebt, Auch jeder unserer Söhne folgt, obwohl sie sehr viel gemeinsam machen, einem ganz unterschiedlichen inneren Programm, das sich übrigens nicht um Lernen dreht, sondern um die Projekte, die sie verwirklichen wollen. Dabei erfolgt das Lernen nebenbei, unbemerkt und eingebettet in den begeisterten Eifer, mit dem sie ihre Pläne verfolgen. Wir als Eltern mussten erst lernen, dieses begeisterte Handeln als Lernen zu erkennen, denn es geht weit über abgepackte, zweckfreie Wissensmodule hinaus. Unsere Kinder interessieren sich z.B. nicht im Mindesten für Rechtschreibung, es gibt ja auch niemanden, der sie dafür lobt oder tadelt oder zensiert. Sie wollen aber mit ihrer eigenen Homepage eine gute Wirkung erzielen und möchten deswegen dort unter anderem keine Rechtschreibfehler haben. Also versuchen sie dafür zu sorgen. Sie würden aber nicht sagen „Ich lerne jetzt Rechtschreibung“. Sie optimieren einfach ihre Homepage.

 

weiter

“Wall Street”-Regisseur Oliver Stone: Banker ermächtigten Hitler  und die Nazis

Filmregisseur Oliver Stone, dessen aktuelles Werk “Wall Street: Geld schläft nicht” gerade in deutschen Kinos läuft, sagte Anfang des Jahres der Canadian Press, dass internationale Banker Hitler und die Nazis „ermächtigt hatten“. Michael Casey schrieb:

„Hollywood-Filmemacher Oliver Stone sagte am Montag, dass Adolf Hitler ein Psychopath und ein Monster gewesen wäre, er jedoch dank führenden Köpfen aus der Wirtschaft und anderen Unterstützern zu Macht kam, die sein Versprechen schätzten, den Kommunismus zu zerstören und die Arbeiter zu kontrollieren.“

Oliver Stone hat ein paar wichtige Details unterschlagen. Die Banker hatten nicht nur Hitler und die Nazis unterstützt und gefördert, sie haben auch von Grund auf den Kommunismus erschaffen, den der Deutsche Diktator gelobt hatte zu zerstören. Ohne die Unterstützung des deutschen Industriekartells I.G. Farben wäre Hitler nur eine obskure Fußnote der Geschichte geblieben und Millionen von Menschen wären nicht während des Zweiten Weltkriegs gestorben. Der Farben-Konzern war jedoch in seiner Bestrebung, Hitler an die Macht zu bringen, nicht alleine. Antony C. Sutton schreibt in seinem Buch ‘Wall Street und der Aufstieg Hitlers‘:

„Ohne das von der Wall Street zur Verfügung gestellte Kapital hätte es zunächst einmal keine I.G. Farben gegeben und ziemlich sicher keinen Adolf Hitler und den Zweiten Weltkrieg.“

weiter

Michael Grandt

Offiziell soll es bei dem Treffen der 17 Staats- und Regierungschefs darum gehen, die »Schuldentragfähigkeit Griechenlands langfristig zu sichern«. Doch in Wahrheit geht es um viel mehr, nämlich um die Zukunft des Euros. Abwertung, Umschuldung, Transferunion, Euro-Bonds – all dies wird tiefe Spuren in den Taschen der Menschen hinterlassen. Hier eine Auswahl von Maßnahmen, wie Märkte und Anleger »getrickst« werden sollen.

Wenn ein europäischer Sondergipfel einberufen wird, an dem alle 17 Staats- und Regierungschefs teilnehmen, weiß man, was die Stunde geschlagen hat. Die Dringlichkeit des Termins lässt zudem darauf schließen, dass die Lage noch prekärer ist, als offiziell kommuniziert wird.

In Brüssel geht es nicht nur um die griechischen Schulden, denn Athen ist seit Monaten zahlungsunfähig, sondern auch darum, wie der Euro stabilisiert und eine neue Finanzkrise abgewendet werden kann. Abwertung, Umschuldung, Transferunion, Euro-Bonds? All dies würde tief in die Taschen der Menschen greifen und die Sicherheit ihrer Ersparnisse gefährden.

Es ist eine Minute vor zwölf, denn die Finanzmärkte wollen endlich Taten sehen. Ein weiteres Zögern wäre verheerend und weitere, noch viel dramatischere Turbulenzen drohen.

Demzufolge gibt es einige Vorschläge (ich nenne sie »Tricks«, weil Menschen und Märkte damit für dumm verkauft werden), wie Griechenland (sprich: der Euro) gerettet werden soll.

weiter