US-Schuldenbombe: Marxismus bis zum Untergang

Veröffentlicht: 19. Juli 2011 von infowars in Bank Mafia/Finanzen, Kommunismus, USA, Wirtschaft, Wirtschaftskrise/ Finanzkrise

Hebt der US-Kongress die Schuldenobergrenze nicht an, bricht von heute auf morgen eine vollumfängliche Wirtschaftsdepression aus. Die Staatsverschuldung wird daher weiter in die Höhe schießen

Martin A. Armstrong, Martinarmstrong.org, 15.07.2011

Der Hauptgrund, warum wir dem Untergang geweiht sind, ist, weil die Vertreter der US-Regierung im großen Ganzen nicht begreifen, dass es ein Problem gibt, und die Theorien und Mantras, die man von ihnen bruchstückhaft in der Presse zu hören bekommt, eine Welt beschreiben, die überhaupt nicht mehr existiert.

Die gesamte Theorie des marxistischen Sozialismus besteht darin, dass wir die Reichen und die Konzerne besteuern können, um die Programme der Armen zu bezahlen. Dies setzt jedoch implizit voraus, dass es sich bei der US-Wirtschaft um ein geschlossenes System handelt, so als gäbe es nichts weiter da draußen.

Die Abwanderung von Kapital wird bei dieser Theorie völlig negiert. Darüberhinaus ist sie genauso praktikabel wie die Gesetze zur Geschwindigkeitsbegrenzung oder die Ehebruch-Gesetze in vielen Bundesstaaten Neuenglands, wo der Ehebruch aufgrund puritanischer Moralvorstellungen immer noch einen Straftatbestand darstellt.

Das Kapital verschwindet ganz einfach und nimmt die Beschäftigung gleich mit. Das bestehende Dogma ist also in keinster Weise praktikabel. Ich sag es ja wirklich nur ungern, aber wir haben es heutzutage mit einer globalen Wirtschaft zu tun.

Römische Herrscher versuchten, die Prostitution abzuschaffen, und ordneten an, dass Prostituierte nicht mit Münzen bezahlt werden dürfen, auf denen das Konterfeit des Imperators zu sehen ist. Und was geschah? Es wurden ganz einfach Wertmarken hergestellt, die man kaufen konnte um die Prostituierten damit zu bezahlen, und die Prostituierten tauschten sie dann wieder in echtes Geld um.

Es ist schlichtweg nicht möglich, Gesetze zu erlassen, die der Natur des Menschen widersprechen, und dann auch noch allen Ernstes zu erwarten, dass sie tatsächlich funktionieren würden. Alles, was man dadurch erreicht, ist, dass ein Schwarzmarkt entsteht.

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Kommentare
  1. […] »US-Schuldenbombe: Marxismus bis zum Untergang […]

  2. Frank56 sagt:

    „Die gesamte Theorie des marxistischen Sozialismus besteht darin, dass wir die Reichen und die Konzerne besteuern können, um die Programme der Armen zu bezahlen. Dies setzt jedoch implizit voraus, dass es sich bei der US-Wirtschaft um ein geschlossenes System handelt, so als gäbe es nichts weiter da draußen.“

    Ich halte diese Äußerung „marxistischen Sozialismus“ für irreführend, um nicht zu sagen für falsch, aber ich lasse mich gern belehren und lerne im Fall dazu.

    Die Schuldenproblematik der Staaten generell weltweit und auch in den USA hat nicht mit einem Marxismus oder Sozialismus zu tun, die Ursache liegt allein in der Form der Geldentstehung, die unkontrollierbar in privater Hand liegt. Wieso muß ein Staat sich von privaten Banken Geld für Zinsen leihen, wenn er das Geld selber drucken kann? Das Prinzip der FED ist das weltweite Problem, dass überhaupt so ein Schuldenberg anwachsen kann, und wir durch „Demokratie“ auch noch legitimieren (Demokratie = Plutokratie = Geldherrschaft)! Es gibt andere Aussagen zu diesem Thema:

    Die FED ist ein korruptes System und hat kein Recht zu existieren, Ron Paul.

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