Archiv für 18. Juli 2011

Die Privatisierungsfalle

Veröffentlicht: 18. Juli 2011 von infowars in Wirtschaft, Wirtschaftskrise/ Finanzkrise

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Heutzutage ist die Privatisierung von Staatsaufgaben wieder in aller Munde. Vor ein paar Tagen las ich in der Zeitung, dass in Griechenland das Eintreiben von Steuern jetzt an private Firmen übergeben werden solle.

„«Wir werden die Aufgabe wahrscheinlich an Privatfirmen outsourcen. Denn wir haben den Eindruck, dass der Verwaltungsapparat das nicht kann und sich bei dieser Aufgabe nicht sehr wirkungsvoll gezeigt hat», erklärte der Regierungschef.“

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/privatfirmen_sollen_griechische_steuern_eintreiben_1.11379907.html

So eine Aussage von einem Regierungschef müsste doch eigentlich allen zu denken geben.

Der Sozialstaat kommt an seine Grenze, das erleben wir weltweit. Dieses System scheitert gerade. Was wird jetzt passieren und wie werden die derzeitigen Eliten auf diese Veränderungen reagieren?

Ich denke, man wird in der Politik bald erkennen, dass das Ende unaufhaltsam näher kommt. Man wird sich fragen, ob man der Macht der Strasse zuvorkommen will und „Reformen“ in Gang setzten sollte, die nur einen einzigen Zweck haben werden, nämlich die Schuld auf jemand anderen zu schieben.

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Kapitalismus: Umverteilung von reich zu arm

Veröffentlicht: 18. Juli 2011 von infowars in Wirtschaft

Fünf-Minuten-Film stellt die Frage: Für wieviel Geld würden Sie auf das Internet verzichten?

Auf YouTube ist ein Video aufgetaucht, das in gerade mal fünf Minuten einen wesentlichen Vorteil einer freien Marktwirtschaft erklärt. Diese Geschichte ist so oder ähnlich schon oft erzählt worden. Angesichts des weit verbreiteten Unwissens über ihre Schlussfolgerung kann eine weitere Version nicht schaden. Besonders, wenn sie so attraktiv ist wie diese.

Der vom Fund for American Studies hergesetellte Film beginnt mit der überraschenden Frage: Für wieviel Geld würden Sie die Nutzung des Internet aufgeben? Die Antworten der durchweg jungen Menschen reichen von vielen Millionen Dollar bis „unbezahlbar“. Das sei die von seinen Studenten regelmäßig gegebene Antwort, bestätigt dann Wirtschaftsprofessor Michael Cox von der Southern Methodist University’s Cox School of Business. Und das, obwohl der Zugang zum Internet inzwischen weit weniger als 1000 Dollar kostet. In den letzten zwei Jahren allein seien die Kosten der Internetnutzung um etwa 50 Prozent gefallen. Somit ist im Hinblick auf das weltweite Kommunikationsnetz ein riesiger Abstand zwischen Kosten und Wert entstanden.

Mitte der achtziger Jahre, wird im Kurzfilm weiter erläutert, kosteten die ersten kommerziellen Handys etwa 4000 Dollar. Trotz Inflation würden die meisten, unzähligen Handynutzer von heute nicht einmal ein Zehntel dieses Betrages für ein Mobiltelefon ausgeben. Schon gar nicht für eines, das weder Speicher noch Internetzugang hat und keine Musik spielen kann.

Dieses Wunder kommt folgendermaßen zustande: Reiche, statusbewusste Menschen sind die Erstkäufer eines neuen Produktes. Ihre Kritik und Verbesserungsvorschläge nutzen die Hersteller, um bessere Produkte zu bauen, und erweitern so den Kundenkreis. Wettbewerb – nicht nur existierende Konkurrenz, sondern schon die Möglichkeit der Entstehung von Konkurrenz – beschleunigt diesen Prozess. Wenn das Pionierprodukt die Statusbedürfnisse der Reichen befriedigt, sind die Entwicklungskosten der Grundinnovation bald abbezahlt und eine Verkaufsinfrastruktur aufgebaut. Die im Anschluss erzielten Produktverbesserungen kosten, relativ zum zusätzlichen Nutzen für den Konsumenten, immer weniger. Die jetzt einsetzende Massenproduktion senkt die durchschnittlichen Fixkosten pro Einheit, und die Verbesserungen orientieren sich zunehmend daran, was von immer mehr Kunden gewünscht wird – sogenannte „sunk costs“ werden in der künftigen Entwicklung des Produkts weitgehend vermieden.

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Die ultraradikale, freiheitsfeindliche und streng kommunistisch ausgerichtete Eugenik-Organisation namens „Vereinte Nationen“ fordert, dass die Industrieländer innerhalb der nächsten 40 Jahre USD 76 Billionen zur Errichtung einer „grünen Wirtschaft“ bereitstellen und ihr Wirtschaftswachstum begrenzen. Darüberhinaus sind drakonische Energiesparmaßnahmen angedacht: Der Energieverbrauch der Europäer soll um die Hälfte reduziert werden

Propagandafront.de, 15.07.2011

Die Hauptabteilung Wirtschaftliche und Soziale Angelegenheiten der Vereinten Nationen (UNDESA) veröffentliche zu Beginn dieses Monats ihren alljährlichen Bericht mit dem Titel „World Economic And Social Survey 2011“, in welchem der radikale Umbau der westlichen Industrieländer sowie eine gigantische kommunistische Umverteilung gefordert wird. In einer am 05.07.2011 von UNDESA veröffentlichten Presseerklärung heißt es dazu:

„Innerhalb der nächsten 40 Jahre werden für fortlaufende Investments in grüne Technologien jährlich USD 1,9 Billionen benötigt. Mindestens die Hälfte davon, oder USD 1,1 Billionen pro Jahr, wird in den Entwicklungsländern benötigt, um ihrer rasch steigenden Nachfrage nach Nahrungsmitteln und Energie zu begegnen.“

Und um es gleich vorwegzunehmen: Wenn Ihnen die Öko-Agenda der Vereinten Nationen, der Europäischen Union und des BRD-Regimes nicht gefällt, dann sind sie ein Konterrevolutionär, denn die „grüne Revolution“ hat bekanntlich schon seit langem begonnen. Was mit Konterrevolutionären gemacht wird, können Sie sich hier anschauen oder hier nachlesen.

USD 76 Billionen über einen Zeitraum von 40 Jahren hört sich für das gewöhnliche Steuerschaf, das hier gemelkt werden soll, um das Wetter, die Menschheit und den ganzen Rest zu retten, dann doch sehr abstrakt an.

Zum Vergleich: Laut dem Magazin des Institute of Electrical and Electronics Engineers würden die Vorbereitungsmaßnahmen zur Rohstoffgewinnung auf dem Mond USD 2 Milliarden im Jahr kosten, also gerade einmal 0,1% der von den Vereinten Nationen verlangten Gelder zur Schaffung einer Öko-Diktatur:

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http://infokrieg.tv/wordpress/wp-content/themes/platform/functions/timthumb.php?src=wp-content/uploads/2010/10/assange-espen-moe-450.jpg&h=&w=480&zc=1

 

Foto: Espen Moe

Es ist nun deutlicher denn je geworden, dass die Vorwürfe zweier Frauen aus Schweden gegen Julian Assange wegen Vergewaltigung nichts mit dessen politischen Aktivitäten zu tun haben. Assanges eigener Anwalt erklärte bei der Verhandlung diese Woche um eine mögliche Auslieferung seines Mandanten von Großbritannien an Schweden hinsichtlich einer der beiden Damen (die aus Schutz der Privatsphäre AA genannt wird):

“Die physischen Annäherungsversuche des Revisionsklägers [Assange] waren zunächst willkommen, aber dann wurde es unbehaglich da er ‘grob und ungeduldig’ war. […] Sie lagen im Bett. AA lag auf dem Rücken und Assange befand sich über ihr. […] AA fühlte dass Assange seinen Penis direkt in ihre Vagina einführen wollte, was sie nicht wollte da er kein Kondom trug. […] Sie drückte dies nicht in Worten aus. Stattdessen versuchte sie ihre Hüfte wegzudrehen und ihre Beine zusammenzudrücken um eine Penetration zu vermeiden. […] AA versuchte mehrfach ein Kondom zu greifen, wovon Assange sie abhielt indem er ihre Arme festhielt und ihre Beine auseinanderdrückte und versuchte, sie mit seinem Penis zu penetrieren ohne ein Kondom zu benutzen. AA sagte dass ihr die Tränen kamen, dass sie festgehalten wurde und das Kondom nicht erreichen konnte und dachte, dass dies böse enden könnte.”

Der Anwalt Emmerson beteuerte, dass nachdem sich die Dame AA eine Weile lang gewehrt hatte, sein Mandant dann letztendlich doch ein Kondom überstreifte, welches er aber laut AA hörbar mit seinen Fingernägeln beschädigte. Selbst wenn Julian Assange die expliziten Forderungen von AA in Schweden ignoriert hätte, so Emmerson, wäre dies laut britischem Recht kein Verbrechen.

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