Archiv für 4. Juli 2011

Welthunger für den blauen Engel

Veröffentlicht: 4. Juli 2011 von infowars in Lebensmittel, Wirtschaftskrise/ Finanzkrise

© Thaut Images - Fotolia.comMit Ignoranz wäre die Situation noch wohlwollend beschönigt. Es macht mich wütend zu sehen, dass in der dritten Welt die Menschen verhungern, damit wir uns den blauen Engel auf den Arsch kleben können. Unsere Kanzlerin macht Blindflüge in der Energiepolitik und fördert die Sterberaten der Ärmsten. Mit welchen Argumenten diese Perversion vorangetrieben wird und welch scheinheilige Erklärungen dahinter stehen erscheinen nicht nur auf den ersten Blick abartig.
Jim Rogers, einer der einflussreichsten Manager im Rohstoffbereich, warnt vor einer Nahrungsmittelkrise. Dieser Mann hat Gespür für den Markt und handelt selbst sehr langfristig. In einem Artikel bei Cash.ch geht er auf die drohenden Probleme ein und Cash.ch lässt es sich nicht nehmen, in die aktuelle Hysterie der Klimasekte einzustimmen. Die folgenden Zeilen sind für mich der Beweis für puren Lobbyeismus und pervertierte oder ahnungslose Hirne. Leider wird Jim hier in dem Artikel schön eingearbeitet, was den Eindruck erweckt, er würde der Klimasekte ins Horn blasen. perfekte Inszenierung würde ich das nennen.

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Gestern hat der deutsche Bundestag im Hauruck-Verfahren die Vernichtung der deutschen Energieversorgung beschlossen. Nur die Linke und sieben mutige Abgeordnete der Koalition stimmten dagegen. Die Linken, weil sie ihnen nicht schnell genug ging, die anderen weil sie dagegen waren. Zwei sind von der FDP -Frank Schäffler und Rainer Stinner- und fünf von der CDU/CSU -Gitta Connemann, Rolf Koschorrek, Franz Obermeier, Michael Paul, Arnold Vaatz. Diese Namen wird man sich gut merken müssen, denn Sie werden die einzigen sein, die sich später nicht vor den aufgebrachten -um ihre Zukunft betrogenen- Wählern, werden verstecken müssen. Schäffler begründete seine Gegenstimme u.a (siehe Anhang) mit der überaus hastigen Vorgehensweise dieses Gesetzgebungsverfahrens. „Gestern noch im zuständigen Ausschuss, heute schon zur Abstimmung im Parlament“. Schäffler sagt dies von einem Gesetzespaket das ca. 700 Seiten umfasst. Warum diese Hast?

Ganz einfach: „Auf viele Fristen und Rechte hat das Parlament verzichtet, weil die Regierung sich der Kernkraft um jeden Preis noch vor der Sommerpause entledigen wollte“ befindet die Welt. Doch der Preis ist extrem hoch, denn ein so teures, weitreichendes und zerstöreriches Gesetzespaket hat noch keine Bundesregierung bisher erfunden. Mit diesem Gesetzespaket wird eine gut funktionierende Stromversorgung, die unseren Lebensstandard und Wohlstand erst ermöglicht, zugunsten einer extrem teueren, überaus unsteten, mangelhaften und nur lückenhaft verfügbaren „erneuerbaren“ Stromversorgung aufgegeben, ohne dass deren Fähigkeiten zum Ersatz des Bestehenden auch nur im Ansatz bekannt, nicht erprobt, ja nicht einmal erfunden sind.

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© Sharpshot - Fotolia.comEs ist immer wieder ernüchternd zu sehen, welchen Maßstab man seitens der Politik an die Bürger anlegt. Erschreckend ist, dass der sogar noch zu lang ist. Ganz offen werden die Menschen mit Propagandalügen beruhigt und der geneigte Bürger ist zufrieden. Die Politik sagt 1+1 ist 3 und niemand stellt das in Zweifel, obwohl man es in der Schule eigentlich gelernt haben sollte.
Die FDP, abgehalftert und vor der Bedeutungslosigkeit. Man hat den Wählern eine Steuersenkung versprochen und das Ergebnis ist wie erwartet. Nun wird aber in 2 Jahren eine Steuersenkungen umgesetzt, so zumindest die Vollmundigen versprechen. Es ist nicht auszuschließen, dass im Wahljahr 2013 tatsächlich wieder Zahlenakrobatik betrieben wird, jedoch kann dieses nicht sinnvoll und nachhaltig geschehen. Der Bund ist glatze! Einfache Rechenbeispiele zeigen auf, wie unsinnig die Ankündigungen sind. Bisher sind noch nicht einmal die Bailouts von Griechenland eingepreist in unserem Schuldenberg, geschweige denn die noch kommenden.

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Das vorläufige Ende zweier brillianter Bücher

Veröffentlicht: 4. Juli 2011 von infowars in Buchtip, Kindesmißhandlung/ Sex Crimes
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http://infokrieg.tv/wordpress/wp-content/themes/platform/functions/timthumb.php?src=wp-content/uploads/2011/07/rotkaeppchen-400.jpg&h=&w=480&zc=1

Martha Schallecks herausragende Bücher verschwinden vom deutschen Buchmarkt; dem winzigen Eigenverlag gelang es nicht, die Schweigemauer weit genug zu durchbrechen und schonungslose Fakten über Kindesmissbrauch, organisierte Kinderringe in einflussreichen Keisen und die Untiefen der traumabasierten Bewusstseinskontrolle in die Breite der Gesellschaft zu tragen.

Wir von Infokrieg konnten direkt von der Autorin noch verbleibende Exemplare für den IK-Onlineshop sichern und bieten diese Restbestände unter dem ursprünglichen Preis an. Falls IK in absehbarer Zeit selbst einen Kleinverlag startet, wären diese beiden Werke ganz oben auf unserer Liste für Neuauflagen. (mehr …)

Interview des Gaddafi-Sohns Saif al-Islam mit »Russia Today«

Veröffentlicht: 4. Juli 2011 von infowars in Krieg
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Der Sohn des libyschen Machthabers Gaddafi hat die westliche Welt scharf angegriffen. In einem Interview mit Russia Today sagte Saif al-Islam Gaddafi, Amerika erwarte einen schnellen Krieg und einen schnellen Sieg. Die USA betrachteten Libyen als Fastfood. Allerdings werde der Westen nicht bekommen, was er sich wünsche, so Saif al-Islam.

 

Viele Länder, unter anderem der Iran und Nordkorea, hätten Libyen gewarnt, fuhr der Gaddafi-Sohn in dem Interview fort. Es sei vor allem ein Fehler gewesen, dass Libyen die Entwicklung von Langstreckenraketen eingestellt habe und vielmehr zu einem Freund des Westens werden wollte. Libyens Beispiel lehre jedoch, dass man dem Westen niemals trauen dürfe und stets auf der Hut sein müsse. Denn für den Westen sei es kein Problem gewesen, über Nacht die Meinung zu ändern und mit der Bombardierung Libyens zu beginnen.
Einer der größten Fehler Libyens sei es gewesen, den Kauf neuer Waffen, insbesondere von Russland, zu verschieben und so die Aufrüstung einer starken Streitkraft zu verzögern. »Wir dachten, die Europäer seien unsere Freunde. Unser Fehler war es, gegenüber unseren Feinden tolerant zu sein.«
Zu dem Haftbefehl, der am Wochenende gegen ihn, seinen Vater sowie den Chef des libyschen Militärgeheimdienstes, General Abdullah al Sanoussi, vom Internationalen Strafgerichtshof, ICC, erlassen worden war, äußerte sich Saif al-Islam Gaddafi dahingehend, dass die Vorwürfe gegen ihn nicht politischer Natur seien. Man werfe ihm vielmehr die Ermordung von Menschen vor. Ihn für die Tötungen verantwortlich zu machen, sei jedoch ein Witz. Überall auf der ganzen Welt wäre es genauso geschehen wie in Libyen, als die Menschenmassen auf eine Militärbasis zumarschierten, um Waffen und Munition zu rauben. Selbstverständlich habe die Armee sie davon abgehalten.

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Der Lügner vom Amt

Veröffentlicht: 4. Juli 2011 von infowars in Irak, Krieg, Politik

Wie Kriegsverkäufer Joschka Fischer die Legende von der deutschen Nichtbeteiligung am Völkerrechtsverbrechen gegen den Irak inszeniert –

von JÜRGEN ROSE, 11. April 2011 –

Um welch erstrangige Polit-Kanaille es sich bei dem Bundesaußenminister a. D. Joseph Fischer handelt, konnte der interessierte Zeitgenosse bereits 1999 erfahren, wenn er einen Blick in den Reader warf, der damals  unter dem paradigmatischen Titel Wie Dr. Joseph Fischer lernte, die Bombe zu lieben in der Edition Tiamat erschienen war  (1). Denn dort hatte der Berliner Autor Christian Y. Schmidt detailliert dargelegt  (2), wie es dem einstigen Capo der Frankfurter »Putztruppe« in enger Abstimmung mit seinem Spießgesellen Daniel Cohn-Bendit gelungen war, die vormals auf ökopazifistischem Kurs befindlichen Grünen zum kriegerischen Interventionismus zu bekehren. Mit seinem damaligen Meisterstück an bellizistischer Perfidie hatte Fischer ohne viel Federlesens den Grundkonsens vom Tisch gefegt, auf den sich die Bonner Republik verständigt hatte, nachdem die Angloamerikaner im Westen im Bunde mit der Roten Armee im Osten den Deutschen ihren größenwahnsinnigen Militarismus gründlich ausgebombt hatten. „Nie wieder Auschwitz, nie wieder Krieg“, so hatte die auf diese drakonische Lektion gegründete Raison d’être der neuen deutschen Demokratie gelautet. Doch Madeleine Albright’s Darling schiss seinen Parteijüngern kurzerhand die Parole „Nie wieder Auschwitz und deshalb Krieg!“ ins politische Kleinhirn. Womit vormals Friedensgrüne zu fürderhin Kriegsgrünen in NATO-Oliv mutierten. Zur überschäumenden Freude all jener, die seit langem schon den Tag herbeigesehnt hatten, an dem der Marschtritt deutscher Soldatenstiefel wieder von Berlin aus durch die Welt hallen würde.

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Österreichische Schule: Wirtschaft wirklich verstehen

Veröffentlicht: 4. Juli 2011 von infowars in Wirtschaft

Rückkehr zum gesunden Menschenverstand

Eine im Rahmen einer Veranstaltung der „Go Ahead Plattform für Führungskräfte“ erfolgte Buchpräsentation geriet zur Generalabrechnung mit den Defiziten der Lehren der herrschenden Hauptstromökonomie. Rahim Taghizadegan, Gründer des Instituts für Wertewirtschaft und Autor des eben erschienenen Buches „Wirtschaft wirklich verstehen“, begann seine Ausführungen mit einem Zitat des an der London School of Economics lehrenden Willem Buiter, der im Zusammenhang mit der aktuellen Wirtschaftskrise wörtlich von der „Unbrauchbarkeit der neoklassischen Theorie“ sprach. In der Tat zeigten sich sämtliche Cracks der Zunft – inklusive mehrerer Nobelpreisträger – vom Ausbruch der Krise völlig überrascht. Keiner hatte das Unheil kommen sehen. Die wenigen Mahner, die von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommenen wurden, entstammten ausnahmslos dem Lager der einst von Carl Menger begründeten und aus ideologischen Gründen heute weithin ignorierten „Österreichischen Schule der Volkswirtschaftslehre“.

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