Archiv für 23. Juni 2011

»Die Absicht des Autors auf den folgenden Seiten ist es, die bemerkenswertesten Beispiele jener moralischen Seuchen zu sammeln, die mal aus diesem, mal aus jenem Grunde ausbrechen. Und ich wollte zeigen, wie leicht es ist, die Massen in die Irre zu führen, wie nachahmend und gesellig die Menschen sind, selbst in ihrer Verblendung und in ihren Verbrechen«, schrieb Charles Mackay im Vorwort zur ersten Ausgabe seines Werkes Extraordinary Popular Delusions and the Madness of Crowds [etwa: Außerordentliche populäre Täuschungen und die Verrücktheit der Massen]. Ich möchte eine vorübergehende moralische Seuche diskutieren: nämlich die Ansicht, dass die zunehmende Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre, vor allem Kohlendioxid, katastrophale Konsequenzen für die Menschheit und den Planeten haben wird. Der »Klimakreuzzug« wird durch echte Gläubige, Opportunisten, Zyniker, geldhungrige Regierungen und Manipulatoren aller Art (selbst Kinderkreuzzüge), alle basierend auf umstrittener Wissenschaft und dubiosen Behauptungen, geführt.

Ich bin ein starker Befürworter einer sauberen Umwelt. Wir müssen aufpassen, dass wir Land, Luft und Gewässer frei von echten Verschmutzungen halten, von Schwebstoffen, Schwermetallen und Krankheitserregern, aber Kohlendioxid gehört nicht zu diesen Verschmutzern. Kohlenstoff ist die Basis des Lebens. Unsere Körper bestehen aus Kohlenstoff. Ein normaler Mensch atmet rund ein Kilogramm CO2 aus (das einfachste chemisch stabile Molekül von Kohlenstoff in der Erdatmosphäre) pro Tag. Vor der industriellen Periode lag die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre bei 270 ppm. Gegenwärtig beträgt diese Konzentration etwa 390 ppm, 0,039 Prozent aller atmosphärischen Moleküle und weniger als ein Prozent in unserem Atem. Es gibt geologische Beweise, dass vor fünfzig Millionen Jahren, einem kurzen Moment in der langen Geschichte des Lebens auf der Erde, das CO2-Niveau bei mehreren Tausend ppm gelegen hatte, also viel höher als heute. Und das Leben blühte in Hülle und Fülle. Jetzt möchte die Environmental Protection Agency EPA [die US-amerikanische Umweltbehörde] das atmosphärische CO2 als »Verschmutzer« behandeln. Nach meinem neuen Lexikon Webster’s New Collegiate Dictionary heißt verschmutzen »unsauber machen, besudeln, entweihen«. Verschmutzen wir die Luft durch unser Atmen, besudeln oder entweihen wir sie? Es werden Anstrengungen unternommen, die altmodische, restriktive Definition von Verschmutzung neu zu fassen. Der jüngste Eintrag bei Wikipedia zum Stichwort Verschmutzung stellt jetzt fest, dass Verschmutzung beinhaltet: »Kohlendioxid (CO2) – ein farb- und geruchloses, ungiftiges Treibhausgas, das mit der Versauerung der Ozeane in Verbindung gebracht wird, und das von Quellen wie Verbrennung, Zementherstellung und Atmung stammt«.

Soweit es Grünpflanzen betrifft, ist CO2 kein Verschmutzer, sondern Teil ihres täglichen Brotes – genauso wie Wasser, Sonnenlicht, Stickstoff und andere essenziell notwendigen Elemente. Die meisten Pflanzen entwickelten sich unter einem CO2-Niveau von vielen Tausend ppm, einem viel höheren Niveau als heute. Bei einem höheren CO2-Niveau wachsen die Pflanzen besser, blühen stärker und tragen viel mehr Früchte. Kommerzielle Treibhausbetreiber tragen diesem Umstand Rechnung, wenn sie die CO2-Konzentrationen in ihren Treibhäusern künstlich erhöhen, und zwar auf über 1.000 ppm.

Wallis Simpson, die Frau, deretwegen König Edward VIII auf den britischen Thron verzichtet hatte, soll gesagt haben: »Eine Frau kann nicht zu reich oder zu dünn sein«. Aber in Wirklichkeit kann man des Guten zu viel oder zu wenig haben. Ob wir über das zunehmende CO2-Niveau froh oder besorgt sein sollten, hängt von quantitativen Zahlen, nicht von qualitativen Überlegungen ab.

Wie nah liegt die Atmosphäre gegenwärtig an der höchsten oder tiefsten Grenze für den Gehalt an CO2? Hatten wir gerade beim vorindustriellen Niveau von 270 ppm die richtige Konzentration? Beim Lesen atemloser Medienberichte über die »Verschmutzung« mit CO2 und darüber, unseren Kohlenstoff-Fußabdruck zu minimieren, könnte man denken, dass die Erde gar nicht wenig genug CO2 haben kann, so wie Simpson dachte, dass man nicht zu dünn sein könne – eine Sichtweise, die auch übertrieben worden ist und die wir an den schlimmen Auswirkungen von Magersucht bei so vielen jungen Frauen gesehen haben. Verschiedene Methoden des Geo-Engeneering werden erörtert, um das CO2 aus der Luft zu entfernen und die Atmosphäre von diesem »Verschmutzer« zu reinigen. Es gibt keine Untergrenze für die Anzahl der Menschen, wohl aber für das menschliche Leben. Wir würden uns in einer Welt mit wenig oder gar keinem CO2 bester Gesundheit erfreuen –außer dass wir nichts zu essen und zu trinken haben und unter einigen anderen kleinen Unbequemlichkeiten leiden würden, weil die meisten Pflanzen bei einem CO2-Niveau unter 150 ppm ihr Wachstum einstellen. Wenn wir weiterhin durch die Produkte grüner Pflanzen gefüttert und bekleidet werden wollen, kann es ein zu niedriges Niveau von CO2 geben.

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Ökofaschisten, Wetterretter & Gutmenschen reiben sich die Hände: Japanische Wissenschaftler haben eine Methode entwickelt, um aus menschlichen Fäkalien künstlich Fleisch, den „Pups-Burger“, herzustellen

Propagandafront.de, 22.06.2011

Nein, es ist mit Sicherheit nicht die erste und auch nicht die letzte Idee der radikalen Umweltschützer, Wetterretter und Gutmenschen, wie „Mutter Natur“ und der Weltbevölkerung am besten unter die Arme gegriffen werden kann, aber auf alle Fälle eine der aufsehenerregendsten.

Japanische Wissenschaftler haben jetzt ein Verfahren entwickelt, wie man aus menschlichen Fäkalien künstlich Fleisch herstellt, und hoffen, dass diese neue Delikatesse der Weltretter schon bald zu wettbewerbsfähigen Preisen auf den Markt kommt.

„Die fleischverarbeitende Industrie verursacht 18% aller Treibhausgasemissionen, was hauptsächlich auf die Methanemission der Tiere zurückzuführen ist. Auch werden durch die Viehzucht im Verhältnis zu dem dadurch gewonnenen Fleisch riesige Mengen an Nahrungsmittel und Wasser verbraucht, und viele sind der Meinung, dass die Branche inhuman und grausam zu den Tieren ist,“

kommentierten die Nachhaltigkeitsapostel von inhabitat.com den Durchbruch an der Ökofront.

Die Abwasserwerke Tokio waren ziemlich ratlos, weil sie über so viel Jauche verfügen, und baten daher den japanischen Wissenschaftler Mitsuyuki Ikeda einen Weg zu finden, wie diese nutzbar gemacht werden kann.

Ikeda und sein Team fanden heraus, dass die Jauche große Mengen an Proteinen enthält. Die Proteine wurden daraufhin isoliert, mit Reaktionsbeschleunigern versetzt und in einen Brüter gepackt. Das fertige Produkt wird am Ende noch mit Sojasauce und Steakaromen verfeinert.

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