Archiv für 6. Juni 2011

M. K. Tyler

Sind Ärzte tatsächlich immun gegen Werbung? Jahr für Jahr geben Pharmakonzerne und Medizingerätehersteller Millionen Dollar aus, um Mediziner für sich zu gewinnen. All-inclusive Reisen nach Hawaii, Dauerkarten für Sportveranstaltungen, exklusive Dinners, teurer Wein, T-Shirts, Kappen, Schlüsselanhänger und Kugelschreiber. Alles natürlich gesponsert von Firma X. Kein Wunder, dass Ärzte deren Propaganda völlig unkritisch glauben.

Charlie Ornstein und Tracy Weber, zwei Reporter des amerikanischen Onlineportals ProPublica, haben die Beziehungen zwischen Medizingeräteherstellern und denen, die sich für ihr Wohlwollen bezahlen lassen – Medizinervereinigungen und -verbände – genauer unter die Lupe genommen. Das Thema ist nicht neu, Korruption im Medizinwesen ist ein zwar trauriges, aber bekanntes Kapitel. Ornstein und Weber präsentieren jedoch erschreckende Statistiken darüber, wie viel Geld genau für die Beeinflussung von Medizinerverbänden ausgegeben wird. Die Ergebnisse zeigen, warum Patienten gut beraten sind, eigene Untersuchungen anzustellen, bevor sie sich für eine Operation oder einen riskanten Eingriff mit einem vom Arzt empfohlenen medizinischen Gerät entscheiden.

Bei der von Orenstein und Weber genauer untersuchten Fachgesellschaft handelt es sich um die [amerikanische] Heart Rhythm Society (HRS, Amerikanische Herzrhythmusgesellschaft). Anhand von Zitaten von den Websites der Gesellschaft und den Empfehlungen für medizinische Geräte wie implantierbaren Herzdefibrillatoren, betont Ornstein, dass die Patienten keinerlei Informationen über mögliche Risiken, die mit solchen Produkten verbunden sind, erhalten. Außerdem wird bei den Patienten der Eindruck erweckt, die Geräte seien sicherer, als es womöglich tatsächlich der Fall ist:

»In mehreren Fällen hat unsere Untersuchung ergeben, dass in den Unterlagen oder Aussagen der Gesellschaft Informationen über mögliche Nebenwirkungen und Grenzen der Anwendung entweder ganz verschwiegen oder heruntergespielt werden.«

Die Untersuchung hat auch gezeigt, dass bei mindestens jedem fünften Patient, der ein von der Heart Rhythm Society empfohlenes Gerät erhält, die wissenschaftlichen Kriterien für dessen Einsatz möglicherweise gar nicht erfüllt sind. Wenn Sie diese Information noch nicht beunruhigt, dann sollten Sie bedenken, dass die Kosten für solch ein medizinisches Gerät leicht so hoch sein können wie ein durchschnittliches Jahreseinkommen.

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Die CO2-Flugabgabe der EU, die ab 2012 in ganz Europa in Kraft treten soll, reicht den internationalistischen Ausbeutern scheinbar noch nicht. Die Weltbank will sich auf der heute beginnenden zweiwöchigen Bonner Klimaschwindel-Konferenz der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) für eine „international koordinierte“ CO2-Flugabgabe aussprechen – ungeachtet der Tatsache, dass die Front der Klimaschwindler und Erderwärmungspanikmacher bereits an allen Ecken und Enden zusammenbricht

Propagandafront.de, 06.06.2011

Ungeachtet der Tatsache, dass die Klimaschwindelfront immer stärker zusammenbricht, die Glaubwürdigkeit der Erderwärmungspanikmacher seit dem Floppenhagener Akkord und dem Climategate-Skandal praktisch gen null gesunken ist und sich weltweit immer weniger Menschen vor den Folgen einer angeblich durch den Menschen verursachten Erderwärmung fürchten, trifft sich ab heute wieder einmal ein ganzer Schwarm an Bürokraten in Bonn, um darüber zu verhandeln, wie sich der Klimaschwindel am besten ausschlachten lässt, um die „reichen“ Bevölkerungen der Industrieländer um ihr hart erarbeitetes Geld zu erleichtern.

Vom 06.06.2011 bis 17.06.2011 finden sich über 3.000 Regierungsvertreter in Bonn ein, um Verhandlungen bezüglich der Senkung von CO2-Emissionen voranzutreiben, mit dem Ziel, Ende dieses Jahres auf dem Weltklimagipfel in Durban zu neuen verbindlichen CO2-Reduzierungsverpflichtungen zu gelangen.

Die verbindlichen CO2-Reduktionen, zu denen sich die Industrieländer im Rahmen des Kyoto-Protokolls verpflichtet haben, laufen Ende dieses Jahres aus. Die radikalen Umwelt-Bessermenschen von Greenpeace schlagen Alarm:

Umweltverbände warnen vor katastrophalen Klimafolgen, falls es ab 2013 kein Abkommen mehr gibt. In Cancún war die internationale Staatengemeinschaft erstmals offiziell übereingekommen, den globalen Temperaturanstieg auf zwei Grad Celsius (gegenüber vorindustriellem Niveau) zu begrenzen.“ [Hervorhebungen hinzugefügt]

Propagandafront.de warnt seit langem vor den katastrophalen Folgen des Klimaschwindels für den Geldbeutel und die Freiheitsrechte der Bürger. Mittlerweile planen jedoch einige der großen Industrieländer aus dem Klimaschwindel auszusteigen und die Zusagen aus dem Kyoto-Protokoll nicht zu verlängern. Sollten sich diese – bisher offenkundig unter der Decke gehaltenen – Meldungen als wahr herausstellen, würde dies für einen verbindlichen Klimavertrag wohlmöglich das Aus bedeuten.

Laut einer Meldung von AFP sollen Frankreich, Russland, Japan und Kanada während des jüngsten G8-Treffens in Frankreich erklärt haben, dass

„sie keiner neuen Kyoto-Vereinbarung beitreten würden. Ihr Argument sei, dass die Kyoto-Vereinbarung die Entwicklungsländer zu keinem Reduzierungsziel verpflichte, einschließlich China, das Land mit dem weltgrößten CO2-Ausstoß.“

In der AFP-Meldung wird unter Verweis auf US-Präsident Barack Obama behauptet, dass sich die USA an einem neuen Kyoto-Protokoll ebenfalls nicht beteiligen würden. Fakt ist, selbst wenn Obama wollte, könnte er einen verbindlichen CO2-Reduktionsvertrag ohnehin nicht verabschieden. Lord Christopher Monckton führte dazu nach den jüngsten US-Kongresswahlen aus:

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Daniel Erickson

Seit Pakistan im vergangenen Jahr bei den USA und der UNICEF in Ungnade gefallen ist, erkranken immer mehr junger Menschen in dem Land an Polio (Kinderlähmung). Dies weckt Zweifel an den guten Absichten der Impfbefürworter. Noch weit schwerer wiegt, dass die meisten Neuerkrankungen bei Kindern auftraten, die bereits geimpft waren. Versuchen die USA etwa, Pakistan zu bekämpfen, indem Impfdosen verunreinigt werden?

Die medizinischen Daten deuten darauf hin, dass sich die Wirksamkeit des Impfstoffs gegen die Krankheit verändert hat. Im vergangenen Jahr erkrankten 136 Kinder; unter ihnen 107, die mehrfach gegen Polio geimpft worden waren. Es sind die höchsten Zahlen, die seit 2006 von der Polio Global  Eradication Initiative(Weltweite Initiative zur Ausrottung der Kinderlähmung) beobachtet wurden, trotz intensiver Bemühungen in den am meisten betroffenen Gebieten wie dem südlichen Punjab und den Stammesgebieten unter Bundesverwaltung (FATA).

Selbst die friedlicheren Provinzen waren betroffen. Wie die Zeitung Pakistan Daily Times berichtet, gab es in den ersten vier Monaten dieses Jahres in der Provinz Sindh zehn Polio-Fälle. In düsterem Ton wird jeder einzelne Fall beschrieben, die Namen der Kinder werden genauso genannt wie die Anzahl der Impfungen, die sie vor dem Ausbruch des Polio-Virus erhalten hatten: »Mohammed Asif, Alter 40 Monate, Arme und Beine betroffen […] erhielt vier Mal oralen Polio-Impfstoff (OPV). […] Bei der dreieinhalbjährigen Ameera […] waren ein Bein und ein Arm gelähmt. […] Ameera war der erste bestätigte Poliofall in diesem Jahr.«

Es ist nachvollziehbar, dass die Menschen in Pakistan allmählich böse Absicht hinter diesen Fällen vermuten. Dr. Mazhar Khamisani, Direktor der Gesundheitsbehörde der Provinz Sindh, spricht über eine wachsende Zahl von Fällen, in denen Eltern die Impfung ihrer Kinder verweigern. Kann man ihnen das angesichts der Tatsachen verdenken?

Möglicherweise verantwortlich ist der Typus des verabreichten Polio-Impfstoffs. Es gibt zwei Hauptarten von Polio-Impfstoffen, die inaktivierte Polio-Vakzine (IPV) und die orale Polio-Vakzine (OPV). Der erstgenannte enthält abgetötete Poliomyelitis-Zellen. Der von Jonas Salk entwickelte IPV-Impfstoff wurde in den 1950er Jahren überall in den USA angewendet, um den Ausbruch einzudämmen, dem damals pro Jahr 22.000 amerikanische Kinder zum Opfer fielen. Innerhalb von 20 Jahren war die Kinderlähmung in Amerika so gut wie vergessen.

Bei der Global Eradication Initiative hat man sich hingegen für den zweiten Typus entschieden, die orale Polio-Vakzine. OPV wurde von Albert Sabin entwickelt; dabei durchläuft das Virus mehrere Tiere, wobei der Stamm geschwächt, aber nicht abgetötet wird. Der abgeschwächte Stamm wird dann Kindern verabreicht, deren Immunsystem stark genug ist, um die Krankheit abzuwehren. Es ist leicht einzusehen, dass die Behandlung in ihr Gegenteil umschlagen kann, nämlich in Fällen, bei denen der Strang für den Kontakt mit Menschen nicht ausreichend abgeschwächt wurde.

Obwohl der Impfstoff in den USA nicht in großem Stil zum Einsatz kam – möglicherweise wegen der mit seinem Gebrauch verbundenen Gefahren – ist OPV in Ländern wie Pakistan der Impfstoff der Wahl, da sich das abgeschwächte Virus schon bald nach der Impfung im Kot der Kinder findet. Dadurch kann die Immunisierung über die kommunale Wasserversorgung verbreitet und auf größere Bevölkerungskreise ausgedehnt werden. Wenn also Eltern die OPV verweigern, so können ihre Kinder den Impfstoff trotzdem indirekt über das Trinkwasser erhalten.

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http://infokrieg.tv/wordpress/wp-content/themes/platform/functions/timthumb.php?src=wp-content/uploads/2011/01/communism-400.jpg&h=&w=480&zc=1

von Henning Lindhoff, M.A. & Alexander Benesch

Am 4. Juni 2011 veröffentlichte Oskar Lafontaine im Tagesspiegel einen Artikel, in dem er versuchte aufzuzeigen, dass er und seine Genossen im Herzen doch wahre Liberale seien. Aus lauter Entsetzen machte ich mich daran, seinen Essay Stück für Stück inhaltlich zu prüfen und kritisch zu kommentieren. Ich erkenne in Lafontaines Text ein Paradebeispiel Orwell’schen Neusprechs und der Verdrehung wirtschaftswissenschaftlicher Tatsachen mit dem Ziel, die Begriffswelt der Leser zu manipulieren und ihre Missgunst gegen die wirkliche Freiheit zu richten:

Vor 40 Jahren, 1971, veröffentlichte der FDP-Generalsekretär Karl-Hermann Flach seine Streitschrift: „Noch eine Chance für die Liberalen“. […] Der Liberalismus des Freiburger Programms war links. Die Kernforderungen dieses Programms werden heute nur von der Partei Die Linke vertreten.

Die FDP als Strohmann zu verprügeln anstatt sich mit echten Liberalen zu messen, ist wirklich ärmlich. Alle großen Parteien haben heute sozialistische Programme und die Kernpunkte von Marx verinnerlicht wie eine staatliche monopolistische Zentralbank, eine Enteignung der Bürger und die Errichtung einer Planwirtschaft. Lafontaine verweist im Zuge seiner manipulativen Wortspielchen auf das Buch „Freiheit als Privileg“ von Domenico Losurdo:

In ihm weist der italienische Philosoph nach, dass die Liberalen in ihrer Parteiengeschichte die Freiheit in der Regel als Privileg einer Minderheit verstanden haben. Die Theoretiker des Liberalismus hatten kein Problem, das hohe Lied der Freiheit zu singen und gleichzeitig die Unfreiheit und Unterdrückung ganzer Völker und benachteiligter Gesellschaftsschichten zu rechtfertigen.

Wenn sie in diesem Absatz den Begriff liberal ersetzen durch sozialistisch, dann kommt folgendes bei heraus: “…dass die Sozialisten in ihrer Parteiengeschichte die Freiheit in der Regel als Privileg einer Minderheit verstanden haben. Die Theoretiker des Sozialismus hatten kein Problem, das hohe Lied der Freiheit zu singen und gleichzeitig die Unfreiheit und Unterdrückung ganzer Völker und benachteiligter Gesellschaftsschichten zu rechtfertigen.”

Oha! Was zeigt uns diese Gegenüberstellung? Dass Menschen nun einmal Menschen sind und manche immer versuchen werden, auf Kosten anderer unrechtmäßig Vorteile zu genießen. Gerade deshalb ist es ja so wichtig, politische Macht einzudämmen und das Individuum mit robusten Rechten auszustatten wie dem Recht auf Besitz und Tausch. Natürlich gibt es genügend Blender die nach dem Moto verfahren: Liberalismus für mich, sozialistische Diktatur und Mangelverwaltung für den Pöbel. Diese sind aber für jeden leicht zu erkennen, der wirklich liberale und libertäre Schriften gelesen hat. Die westliche Industrialisierung hat leider genug kriminelle Raubbarone und Aristokraten gehabt, die andere Regeln für sich haben geltend machen wollen. Nichtsdestotrotz hatten zahllose gewöhnliche und ehrliche Menschen die Chance, Wohlstand und Lebensqualität möglich zu machen wie noch nie zuvor in den Zeiten des von Aristokraten verwalteten Feudalismus.

Die Sklaverei in Amerika wird in Losurdos Buch verglichen mit der heutigen Zeitarbeit oder 1-Euro-Jobbern. Freiheit soll, so die kranke Logik, gerade dann nur möglich sein wenn das Individuum viele elementare Freiheiten wie das Recht auf Eigentum nicht hat. Wir erkennen auch den für Sozialisten typischen miesen Trick, Emotionalisierung als Logik zu verkaufen. Marktwirtschaft verspricht nicht, einfach per Gesetz ein Paradies auf Erden zu schaffen. Es ist das einzige System, dass zwischen freien Menschen funktionieren kann, die Waren oder Arbeitskraft gegen Geld tauschen wollen. Ein solches funktionierendes Tauschsystem anzubieten, ist der einzige Sinn und Zweck der liberalen Marktwirtschaft. Marktwirtschaft basiert auf Freiheit. Niemand kann rechtmäßig gezwungen werden, seine Arbeitskraft zu verkaufen. Die ausbeuterischen Tendenzen, die wir heutztage beobachten können, basieren einzig und allein auf staatlicher Planwirtschaft und Missachtung der grundlegendsten Marktregeln. Diese Eingriffe beginnen schon bei der Geldschöpfung. Gäbe es echtes Geld in einem wirklich freien marktwirtschaftlichen System, könne nahezu niemand, auch nicht durch äußere Umstände oder Lebensbedingungen, dazu gezwungen werden, eine Arbeitsstelle anzunehmen, die für ihn keinen oder zu wenig Nutzen birgt.

Freiheit ist das Recht eines jeden Menschen, sein Leben so weit wie möglich selbst zu bestimmen. Begrenzt wird dieses Recht durch den gleichen Anspruch der Mitmenschen. Wer am Monatsende nicht weiß, ob er noch genug Geld hat, sich und seine Familie zu ernähren, ist nicht frei. […] Es ist auch kein Zufall, dass der japanische Atomkonzern Tepco Leiharbeiter in die verstrahlten Reaktoren schickte.

Was für ein heuchlerischer Doppelstandard! Wie kann irgendjemand im Ernst die Praktiken von Tepco einer freien Marktwirtschaft anlasten? Haben sozialisische Diktaturen nicht genug Leute verheizt bei Tschernobyl und in anderen Staatsbetrieben? Eine Firma allein kann auch keine Leiharbeiter ohne ausreichende Sicherheitsmaßnahmen in verstrahlte Reaktoren schicken. Dafür braucht es Zwang – entweder psychologische Manipulation, Obrigkeitshörigkeit oder das staatliche Gewaltmonopol. Ohne diese Einflüsse könnte jeder Arbeiter jederzeit sagen, dass er nicht in einem verstrahlten Reaktor arbeiten wird und könnte einfach nach Hause gehen. Lafontaine möchte den Lesern einreden, nur ohne elementare Grundfreiheiten gäbe es Wärme und Sicherheit. Außerhalb der sozialistisch-kommunistischen Plantage herrsche nur grausame Konkurrenz und das Gesetz des Dschungels. Ein Markt funktioniert nur unter Menschen, die sich freiwillig auf Tauschaktionen einigen und sich nicht gegenseitig zu etwas zwingen. Beide suchen dabei natürlich den größten Vorteil für sich.

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