Das soziale Mammut – Ein Plädoyer für die Sozialdeindustrialisierung

Veröffentlicht: 1. Juni 2011 von infowars in Deutschland, Kommunismus, Politik
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Roland Baader schrieb in seinem Buch „totgedacht”, 1. Auflage, 2002 auf Seite 143, in Deutschland würden ein Drittel des Sozialproduktes für soziale Hilfen ausgegeben. Würden diese finanziellen Mittel einfach an die bedürftigen Menschen ausgezahlt, hätten diese ein mehr als ausreichendes Einkommen von 300.000 Mark pro Jahr. Roland Baader geht dabei davon aus, dass in der BRD ca. jeder 20. Einwohner bedürftig sei. Die Ralität sehe natürlich anders aus. Bevor die Armen Geld und Hilfe sehen, müssten natürlich noch diverse Bürokraten, Sozialarbeiter, Verbandsvertreter etc. versorgt werden. Sie alle stünden in der Schlange und wollten auch versorgt werden. Diese Aussagen machten mich sehr neugierig und ich begann danach zu forschen, inwieweit sie zutreffen. Bei meinen Recherchen kam ich zu folgenden Erkenntnissen:

Laut Sozialbericht der Bundesregierung wurden im Jahr 2009 75 4 Milliarden € von Staat, Ländern und Kommunen für soziale Hilfen und Dienste ausgegeben.
153 Milliarden € gab nur der Bund 2010 für Soziales aus.
Das BIP in Deutschland lag 2009 bei 2,39 Billionen €.

Man kann also getrost davon ausgehen, dass jährlich ein knappes Drittel aller erwirtschafteten Geldmittel in die Fürsorge gegenüber den bedürftigen Bürgern fließt. Na gut, vielleicht ist dies auch notwendig. Vielleicht klafft die Schere zwischen Arm und Reich mittlerweile so weit auseinander, dass es wirklich nur noch ein Hopp oder ein Topp gibt. Doch natürlich gibt es auf der Aktivseite der bundesstaatlichen Bilanz auch Zahlen über die
Empfänger dieser Gelder.

Zunächst fällt auf, dass es anscheinend keinen Journalisten und keinen Vertreter des Staates gibt, der diese Zahlen einmal seriös zusammenrechnen kann. Eine einfache Addition hilft hier nicht weiter, da Bedürftige oft von mehreren Seiten Gelder und soziale Dienstleistungen erhalten (z.B. Grundsicherung nach dem SGB II plus Eingliederungshilfen nach dem SGB XII). Ihre tatsächliche Anzahl veranschlage ich daher niedriger als die plumpe Summe aller oben gelisteten Hilfeempfänger. Jedoch gehe ich von gut 10 Millionen bedürftigen Erwachsenen und Kindern in Deutschland aus. Nun gut. Es folgt die alles entscheidende Rechenoperation:

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