Deutschland ist schlecht für Unternehmen

Veröffentlicht: 28. April 2011 von infowars in Deutschland, Wirtschaft, Wirtschaftskrise/ Finanzkrise

Michael Grandt

Für Firmen gibt es hierzulande zu wenig Freiraum: ausufernde Bürokratie, hohe Steuern- und Abgabenbelastungen und mangelnde Planungssicherheit sind für viele Unternehmen ein zunehmendes Problem. Im Weltbank-Ranking der wirtschaftsfreundlichsten Länder liegt Deutschland weit abgeschlagen, sogar noch hinter Georgien und Mauritius.

Deutsche Firmen fordern mehr Freiraum für ihre unternehmerischen Aktivitäten. Die Rahmenbedingungen sind in Deutschland schlecht, sehr schlecht sogar. Im Ranking der Weltbank für das Jahr 2011, das die unternehmensfreundlichsten und reformfreudigsten Staaten aufführt, ist das »Wirtschaftswunderland« Deutschland weit abgeschlagen. Zwar haben arbeitsmarktpolitische Maßnahmen wie Kurzarbeit oder Arbeitszeitkonten Deutschland scheinbar besser durch die Krise kommen lassen, aber die Standortbedingungen für Unternehmen sind nach wie vor schlecht: Bürokratieflut, hohe Steuern und Abgaben sowie Planungsunsicherheit machen es Firmen schwer, sich hierzulande wohlzufühlen. Erschreckende Zahlen verdeutlichen dies: Seit 2005 bis 2009 wurden sage und schreibe 1.835 Gesetze und Verordnungen erlassen. Das Gesetzblatt hat jetzt einen Umfang von 4.500 Seiten, 1950 waren es nur 825. Dazu kommen noch 130.000 Seiten über den Rechtsbestand der EU, Landesrecht und kommunale Satzungen. Die Bürokratieflut wird immer massiver.

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Kommentare
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