Archiv für 12. April 2011

Galileo auf Pro 7 “erklärt” wie eine Staatspleite funktioniert

Ein Kommentar

Die euphemistisch als Wissensmagazin titulierte Sendung Galileo auf Pro7 ist quasi eine Sendung mit der Maus für Erwachsene. Einer der letzten Beiträge dreht sich um Schulden:

“…was passiert, wenn ein ganzer Staat pleite geht? In Griechenland ist es schon fast soweit gekommen. Und auch Deutschland hat astronomische 2 Billionen Euro Schulden. Aber was bedeutet das für uns Bürger? Und: wann ist ein Staats überhaupt pleite?”

Schauspieler übernehmen in dem Beitrag die Rolle des nächsten Bundeskanzlers und Finanzministers, die halt irgendwie trotz honoriger Absichten nicht aus dem Schuldensumpf herauskommen. 4 Billionen Euro haben die Deutschen noch auf der hohen Kante wie es heißt, abzüglich der Staatsschulden (i.e. Bürgerschulden) sind also noch rund 2 Billionen zu holen. An dem Punkt – so wird der Zuschauer hoffentlich selbst schlussfolgern – besäßen Banken so ziemlich alles und die arbeitenden Bürger so gut wie nichts mehr. All das was in Jahrzehnten von mehreren Generationen aufgebaut wurde, verpufft oder wechselt den Besitzer. Galileo zeigt EU-Bailouts und Unruhen – die Moral von der Geschicht lautet: Schulden müssen alle zurückgezahlt werden.

Die Sendung mit der Maus hieß ursprünglich noch “Lach- und Sachgeschichten für Fernsehanfänger”, Pro7 bietet uns Krach- und Haftgeschichten  für Zynismus-Anfänger. Wo das reale Niveau des Programms liegt, könnte uns folgende Tatsache über das Publikum der Sendung mit der Maus andeuten:

“Zielgruppe sind ältere Kindergartenkinder und Grundschüler bis etwa zur dritten Klasse, nach Angaben des WDR beträgt das Durchschnittsalter der Zuschauer jedoch knapp 40 Jahre.”

So in etwa würde ich das Info-Programm von Pro7 auch einschätzen: Für altere Kindergartenkinder und Grundschüler bis etwa zur dritten Klasse.

Erwachsene finden vom Autor G. Edward Griffin ein wesentlich erhellenderes mögliches Zukunftsszenario in seinem Werk “Die Kreatur von Jeykill Island”. Die Zeitreise in die nahe Zukunft beginnt mit Bankruns:

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Die Bild-Zeitung ist mächtiger als die Politik, sagte vor kurzem ein bekannter Schauspieler in einem Interview, der sich von dem Blatt gejagt fühlte. Mit dieser Meinung steht er nicht alleine da. Der deutsche Schriftsteller Heinrich Böll drückte denselben Gedanken Jahre zuvor etwas anders aus: »Inzwischen ist die Bild-Zeitung ja fast schon das regierungsamtliche Blatt Wer oder was die Bild wirklich ist, das hat jetzt eine Autorengruppe der gewerkschaftsnahen Otto-Brenner-Stiftung (OBS) in einer Studie mit dem Titel: »Drucksache Bild – Eine Marke und ihre Mägde« untersucht und veröffentlicht, die jedoch kaum publiziert zu werden scheint. Warum wohl?

In der Tat decken sich die teilweise dramatischen Ergebnisse der Studie mit den Befürchtungen besorgter Zeitgenossen, zu denen auch der berühmte Philosoph Golo Mann gehörte, als er auf den gewaltigen Einfluss des riesigen Axel-Springer-Verlages hinwies: »Die Springerische Machtballung ist zu einem zentralen Problem der Republik geworden«.

In denselben Tenor fiel übrigens kürzlich auch Jugendidol und Sängerin der Deutsch-Pop-Rock-Gruppe »Wir sind Helden«, Judith Holofernes. Im Februar 2011 ließ sie einen geharnischten Brief an die Werbeagentur Jung von Matt los, nachdem sie angefragt worden war, ob sie sich in einer

großangelegten Imagekampagne über Bild äußern wolle. In ihrer ablehnenden Antwort warnte die Musikerin unter anderem, Bild sei kein augenzwinkernd zu betrachtendes Trashkulturgut, keine witzige soziale Referenz und kein Lifestyle-Zitat, sondern ein gefährliches politisches Instrument, ein bösartiges Wesen, das Deutschland nicht beschreibe, sondern mache. Mit einer Agenda. Holofernes Negativantwort wurde übrigens prompt als Werbung umgedreht und veröffentlicht.

Gefährliches politisches Instrument? Zentrales Problem der Republik? Regierungsamtliches Blatt? Wie bitte? Es handelt sich doch hier »nur« um eine deutsche Tageszeitung. Oder etwa nicht?

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Chemtrails – Damit wir das als normal erachten!

Veröffentlicht: 12. April 2011 von infowars in Chemtrails, Propaganda, Video Clips

Dieser Atlas wird im Schulunterricht genutzt, doch die Informationen sind der Menschheit angepasst. (Die Menschheit nimmt alles ohne Frage an, wenn es für gut verkauft wird.)
Obowohl man sich unter Wolken flauschige und fluffig Wattebäusche vorstellt, die UNREGELMÄSSIG sind, werden hier symetrische, technisch zurecht gezogene Wolken als normal verkauft.

Erschreckend das selbst Haarp-Wolken und Chemtrails, in Schulbüchern wie normale Wolken und Contrails/Kondenzstreifen verkauft werden!

Die Finanzpolitik treibt unsere Bevölkerungen in den Bankrott! Auch der einfach strukturierte Abgeordnete der EU in Brüssel müsste langsam realisiert haben, dass das Zwangszahlungsmittel „Euro“ auf eine Zerstörung der europäischen Völker hinausläuft. – Statt einer fairen Politik im Interesse der Völker begehen deren Vertreter allerdings einen Rechtsbruch nach dem anderen, um die eigentlichen Machtinhaber zu befriedigen: „Die Finanzoligarchen“.

von Andreas Popp

Selbst ehemaligen Hardlinern, wie Prof. Hans Werner Sinn vom Ifo-Institut, flattert offenbar das Hemd in Anbetracht des immer offensichtlicheren Bankrotts der Eurostaaten. Sinns Institut entwickelte den sogenannten „Geschäftsklimaindex“. Dabei werden jeden Monat Unternehmer nach Ihren „Gefühlen“ befragt, wie sie denn die weitere Entwicklung ihres Betriebes einschätzen. Aus den Antworten wird dann der genannte Index errechnet. Tja, mit solch „wichtigen“ Dingen kann man tatsächlich Akademiker beschäftigen.

Ach ja, dann gibt’s da auch noch weitere Experten, die im Vorfelde diesen Index prognostizieren, also darüber nachdenken, wie die besagten Unternehmer wohl abstimmen werden. Dieser „erwartete“ Index wird dann mit den „echten“ erfragten Daten verglichen und ins Verhältnis gesetzt. Daher hören wir des Öfteren den Satz: „…besser als erwartet“. Man muss sich einmal vorstellen, dass gebildete Spezialisten sich für ein hohes Salär mit solch einem Unsinn beschäftigen… Der Kabarettist Volker Pispers sagte über diese Wissenschaftler einmal: „Da habe ich intelligentere Lebensformen auf meinem Duschvorhang…“.

In Anbetracht dieser ganzen tyrannischen Entwicklungen sehen Sie mir bitte nach, dass ich mein heutiges Thema so salopp starte.

Auch der einfach strukturierte Abgeordnete der EU in Brüssel müsste langsam realisiert haben, dass das Zwangszahlungsmittel „Euro“ auf eine Zerstörung der europäischen Völker hinausläuft. Natürlich gibt man es nicht öffentlich zu, denn wer an der Krippe sitzt, der frisst nun einmal, aber wissen müssten es eigentlich Alle und nicht nur die „Untertanen“.

Als bekennender Deutscher, der sich selbstverständlich auch für unsere europäischen Nachbarn einsetzt, möchte ich zu einer recht unbekannten finanziellen Vernichtungswaffe gegen Europa Stellung beziehen, der Target2 (Trans-European Automated Real-time Gross Settlement Express Transfer System), die seit dem 19.11.2007 eingesetzt wird. Dieses „Geschütz“ wird offiziell als Verrechnungssystem von Zahlungsströmen zwischen den Euro-Zentralbanken bezeichnet.

Erinnern wir uns an dieser Stelle kurz an die Maastrichter Verträge, die alle Eurostaaten unterzeichneten. In diesem Vertragswerk wurden die Konvergenzkriterien der Teilnehmerländer festgelegt, vor allem aber die Verwehrung von Hilfe, wenn Staaten dagegen verstießen. Man nannte das „No-Bailout-Klausel“ (also: keine Rettungsmöglichkeit). Was hier für einen Laien hart klingen mag, dient letztlich den maroden Ländern und ihren Bewohnern. Kann nämlich ein Land mit dem von außen diktierten Größenwahn nicht mithalten, muss diese Region wieder aus dem Euro aussteigen. Die Folge wäre dann eine „Staats-Insolvenz“, bei der die Gläubiger (meist Banken) ihre Rückzahlungs- und Zinsforderungen abschreiben müssten. In Anbetracht der Tatsache, dass die Banken die Kredite eh ohne angemessene Leistung aus dem Hut zaubern können, eine faire Lösung. Nach der Insolvenz könnte das betroffene Land dann wieder mit einer nationalen Währung eine ordentliche Wirtschaft aufbauen und zeitnah ginge es allen Menschen wieder gut, sofern es ordentlich gesteuert würde.

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Susanne Hamann

Während alle Augen auf Libyen und Japan gerichtet sind, verschwinden in China immer mehr Blogger. Die französische und australische Internetbevölkerung steht »unter Beobachtung« und Twitter verkauft seine Tweets zur Datenanalyse an Konzerne. Wer im Internet aktiv ist, steckt mitten drin im internationalen Krieg um Meinung, Wahrheit und Menschenmasse.

Die um sich greifenden Unruhen in der arabischen Welt versetzen nicht nur die dortigen Despoten in Angst und Schrecken. Auch die chinesische Regierung greift, ob der Ereignisse der vergangenen Tage, zu einem Präventivschlag gegen unliebsame Meinungsäußerungen im Internet. Inzwischen stehen über 200 Aktivisten unter Hausarrest, 26 sitzen im Gefängnis und 30 sind spurlos verschwunden. Dabei handelt es sich um chinesische Blogger und Journalisten, die im Internet positive Kommentare zur Jasmin-Revolution verbreitet hatten. Um die aufrührerische Kraft des Web 2.0 im Keim zu ersticken, funktionieren inzwischen diverse Web-Anwendungen nicht mehr: der Google Instant Messenger, Google-Mail und auch XING beschweren sich darüber, dass die vermeintlich internen Störungen nach eingängiger Prüfung eben nicht am hauseigenen System liegen, sondern von außen verursacht werden. Menschenrechtsorganisationen sagen, der Zustand sei schlimmer als vor der Olympiade 2008.

Nicht umsonst taucht China im Bericht von Reporter ohne Grenzen mit Burma, Kuba, Iran, Nordkorea, Saudi-Arabien, Syrien, Turkmenistan, Usbekistan und Vietnam in der Rubrik der »Feinde des Internets« auf.

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Möglicher neuer Vizekanzler Rösler ein Verfechter der Neuen Weltordung

Veröffentlicht: 12. April 2011 von infowars in Deutschland, Politik
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Möglicher neuer Vizekanzler Rösler ein Verfechter der Neuen  Weltordung

Foto: Wikimedia Commons / FDP NDS

Der nach der Ära Westerwelle angekündigte Richtungswechsel der FDP scheint eher kosmetischer Natur zu sein: Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler, der auf dem nächsten FDP-Bundesparteitag für die Nachfolge als Bundesparteivorsitzender kandidieren und auch das Amt des deutschen Vizekanzlers übernehmen will, entstammt praktisch den gleichen Kreisen und Organisationen. Der elitäre Verein Atlantik-Brücke e.V. meldete die XXXII. Deutsch-Amerikanische “Young Leaders”-Konferenz zum Thema “Transatlantic Cooperation in an Age of Complexity and Uncertainty” im August 2010 in Hamburg-Blankenese. Einer der “jungen Anführer” ist Rösler. Wer sind die Atlantiker?

“Eine Mitgliederliste von 1982 nennt etwa hundertzwanzig Namen, alles in allem die gesamte Spitze des damaligen politischen und wirtschaftlichen Lebens der Bundesrepublik.”

“Die Spitzen des deutschen Regierungsapparats sitzen hier einträchtig mit den führenden Männern der deutschen Wirtschaft zusammen, seinerzeit zum Beispiel Friedrich Karl Flick, Arend Oetker, Michael Otto, Carl Hahn, Toni Schmücker (VW), Eberhard von Kuenheim (BMW), Helmut Lohr (SEL), sowie die Vorstandsmitglieder deutscher Großbanken.”
– Das RAF-Phantom, Knaur-Verlag

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