Was man nicht sieht: Umverteilung heißt Wohlstandsminderung

Veröffentlicht: 28. März 2011 von infowars in Deutschland, Kommunismus, Politik, Wirtschaft

von Andreas Tögel

Staat macht arm

Krieg eignet sich bekanntlich als wirksamer Dünger, um das Staatswachstum zu beschleunigen. Die sich begeistert um die Fahnen scharenden Bürger erweisen sich in aller Regel als blind für die durch den Krieg in Gang gesetzten Umverteilungseffekte – und zwar nicht nur im Hinblick auf materielle Aspekte. Gibt es gerade keinen „heißen“ Krieg zu führen, so finden sich leicht Alternativen für entschlossene Feldzüge: „Krieg gegen die Armut“ etwa, für die „soziale Gerechtigkeit“ oder gegen die „Ungleichheit der Geschlechter“. In jedem Fall werden Rechte und Eigentum der Bürger auf dem Altar des von der politischen Führung proklamierten, „großen Ganzen“ geopfert – zum alleinigen Nutzen der Bürokratie.

Dass „heiße“ Kriege stets negative wirtschaftliche Konsequenzen haben, ist eine erstaunlicherweise nicht unbestrittene Tatsache. Noch heute begegnet man immer wieder dem Mythos vom „Wirtschaftswunder“ als Folge der immensen Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs. Schließlich habe man in Deutschland den Neustart mit neuen und entsprechend produktiven Fabriken geschafft, über welche die Sieger nicht verfügt hätten. Starkes Argument! Folgte man dieser Logik, dann hätten konkurrenzunfähige Volkswirtschaften nichts weiter zu tun, als ihre bestehenden Produktionsanlagen in die Luft zu jagen und schon stünde einem Aufschwung nichts mehr im Wege.

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Kommentare
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