USA im Netz der Lügen: Waffenlieferungen für Al Qaida Kämpfer in Libyen

Veröffentlicht: 27. März 2011 von infowars in Krieg, USA

Udo Ulfkotte

Seit vielen Monaten hören wir nichts mehr vom angeblich gefährlichsten Mann der Welt: Usama Bin Laden. Die Naturkatastrophen in Pakistan, Australien, Neuseeland und Japan sowie die revolutionären Umwälzungen in arabischen und nordafrikanischen Staaten haben unsere Aufmerksamkeit abgelenkt. Mitunter gab es Terrorwarnungen in westlichen Staaten, die sich dann als blinder Alarm herausgestellt haben. In diesen Tagen gibt es erstaunlicherweise keine Terrorwarnung. Dabei haben gleich drei westliche Geheimdienste die Spuren Bin Ladens zum ersten Mal seit dessen Flucht aus den Tora-Bora-Höhlen Ende 2001 wieder aufgenommen. Dieses Mal gibt es keine Pressemitteilungen. Dieses Mal ist alles anders. Dieses Mal verbündet sich Bin Laden mit einer Gruppe, die bei den Revolutionen in der arabischen Welt wie ein Phönix aus der Asche steigt. Und dieses Mal will der amerikanische Präsident Obama Bin Ladens Kämpfer sogar mit direkten Waffenlieferungen unterstützen. Ein Scherz? Eine wilde Verschwörungstheorie? Nein – keineswegs. Prüfen Sie es einfach per Mausklick nach. Dann werden Sie schnell erkennen, wie uns Politiker an der Nase herumführen und was Sie von der Entwicklung in Libyen zu halten haben.

Updaten vom 26. März 2011 um 19.40 Uhr: Inzwischen wurde bekannt, dass Al-Qaida-Kämpfer in Libyen mehr als hundert Boden-Luft-Raketen aus Munitionsdepots der Regierungstruppen erbeutet haben, mit denen man vom Boden aus mühelos zivile Flugzeuge abschießen kann. Diese sollen sie mittlerweile außer Landes gebracht haben.

In diesen Tagen findet man in europäischen Zeitungen immer häufiger Sätze wie diesen: „Die Träger der Revolution in Nordafrika und Nahost sind Jugendliche, die in kein westliches Vorurteilsmuster passen. Sie eint Frust, Facebook und Rap – Religion ist für sie Privatsache.“ Es handelt sich dabei um Propaganda, die an westlichen-Journalisten-Schreibtischen dem Wunschdenken der Verfasser entspungen ist. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt ein völlig anderes Bild. Und danach liefern jene USA, die die Mär von den Facebook-Revolutionären verbreiten, hinter den Kulissen jetzt Waffen an Al-Quaida-Kämpfer, die sich in vielen arabischen Städten mit Aufständischen verbündet haben. Doch der Reihe nach.

Asadabad ist die Hauptstadt der afghanischen Provinz Kunar. Diese 420.000 Einwohner zählende Provinz liegt im nordöstlichen Teil Afghanistans und grenzt im Osten an Pakistan. Benannt ist die Provinz nach dem am Hindukusch entspringenden Fluss Kunar, der sich in ein schwer zugängliches Bergtal tief eingegraben hat. Der Opiumanbau ist die Haupteinkunftsquelle der Bewohner. Kunar ist eine der verschlafensten 34 afghanischen Provinzen. Doch in diesen Tagen gibt es erstaunliche Neuigkeiten aus einem Bergdorf nahe der Stadt Asadabad. Gulbudin Hekmatyar, legendärer Führer der islamischen Terrorgruppe Hizb-i-Islami Afghani (»Afghanische Partei des Islam«), hat sich dort in einem Lager der Aufständischen mit Bin Laden getroffen.

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