Archiv für 16. März 2011

Ethan A. Huff

Seit 2006 ist der Einsatz von Nanopartikeln in Endverbraucherprodukten um das Sechsfache gestiegen. In der Nanotechnologie werden Elemente und andere Materieformen auf atomarer und molekularer Ebene manipuliert. Heute kommt sie bereits in mehr als 1.300 kommerziellen und Endverbraucherprodukten zum Einsatz. Es wird allgemein damit gerechnet, dass sich diese Zahl bis 2020 jedes Jahr verdreifachen wird. Aber sind diese Nanopartikel auch unbedenklich, vor allem, wenn es um ihre Anwendung im Zusammenhang mit Nahrungsmitteln geht?

Nach Angaben des »Projektes zu auftauchenden Nanotechnologien« (PEN), einer Gruppe, die sich 2005 bildete, um »einen offenen und politischen Dialog« über Nanotechnologien in Gang zu setzen, kommen Nanopartikel bereits fast überall zum Einsatz: angefangen bei Autobatterien und -technik, über Aluminiumfolie bis hin zu Kochgeschirr mit Antihaftbeschichtung. Die PEN-Abteilung für »Nahrungsmittel und Getränke« listet auch verschiedene Vitaminpräparate und mineralische Nahrungsergänzungsmittel sowie die Verpackung von Hamburgern von McDonalds, die Nanopartikel enthalten, auf.

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