Archiv für 8. März 2011

Eva Herman

Eigentlich war es ja zu erwarten, dass anlässlich des 100. Frauentages wieder irgendeine der abstrusen Forderungen von Feministinnen und Gender-Expertinnen die Gesellschaft zum Lachen oder zum Toben bringen würden. Und richtig: Da ist er, der nächste wahnsinnig lustige Einfall, über den man sich vor Vergnügen ausschütten könnte, wenn er nicht wirklich ernst gemeint wäre: Die österreichische Bundeshymne soll – im Sinne der Geschlechtergerechtigkeit – geändert werden.

Die Idee ist zwar nicht ganz neu, doch dachten viele österreichische und andere EU-Bürger wohl erleichtert, dass dieser  Spuk endlich vorüber sei, weil die Sache ja einfach nur lächerlich und peinlich für ganz Österreich gewesen war. Wie überhaupt die immer verrückter klingenden Forderungen von Feministinnen, diese Welt einzig zur Frauenwelt umpolen zu wollen, inzwischen nicht selten pathologische Züge aufweisen, bei denen man sich nur noch verzweifelt an den Kopf fasst. Man denke nur an den Vorschlag der Schweizer Frauenrechtlerin Doris Stump, die im Europarat den Gender-Vorschlag einbrachte, die Begriffe »Mutter« und »Vater« durch »Elter« zu ersetzen. Oder das von der EU erarbeitete Gesetz, demzufolge Frauen in der europäischen Fernsehwerbung künftig nicht mehr vor Waschmaschinen oder vor dem Herd gezeigt werden sollen, weil dies sexistisch und diskriminierend sei. Das alles und noch viel mehr würden Frauen fordern, wenn sie Königinnen der Welt wären. Doch zurück zum aktuellen Schildbürgerstreich:

Die Frauenrechtlerinnen quälen sich und die übrige Welt jetzt störrisch weiter: Aus Anlass des 100. Frauentags soll die Passage der österreichischen Bundeshymne »Heimat bist du großer Söhne« um »und Töchter« ergänzt werden, um den Text »geschlechtsneutral« zu machen, fordert SP-Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek.

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E10: Diktatur an der Zapfsäule

Veröffentlicht: 8. März 2011 von infowars in Deutschland, Klimalüge/Ökofaschismus, Politik
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von Henning Lindhoff

Die Planwirtschaftler haben wieder einmal zugeschlagen

Der nichtsahnende Otto Normalverbraucher wird nun angehalten, doch bitte wieder mehr für die Umwelt zu tun und den BIO-Treibstoff namens E10 zu tanken. Das machen diese natürlich mit dem größten Vergnügen, denn BIO ist toll, weil BIO die Umwelt schont, weil BIO die Erde am Leben erhält und weil BIO den zerstörerischen Einfluss der industrialisierten Zivilisation ein wenig mindert. Wenn wir nur alle E10 tanken, dann klappt es auch wieder mit der Natur. Dann dürfen wir doch noch ein paar Jahre auf der Erde bleiben, obwohl wir alle viel zu viel sind und die Welt überbevölkern. Also hören wir einfach auf unseren Großen Bru(e)der(le) und tanken E10.

Die Tankstellen bieten den Treibstoff nicht aus Umweltbewusstsein an, sondern weil sie dazu gezwungen werden! Nicht mit der Pistole am Kopf sondern mit dem Taschenrechner und mit Bilanzen. Folgen die Tankstellenbetreiber den Vorgaben zum Verkauf von E10 nicht, drohen finanzielle Strafen. Bei jedem statt E10 verkauften Liter müssen bei Super Plus mit fünf Prozent Ethanol zwei Cent Strafe gezahlt werden. Sehr subtil wird hier Zwang eingeführt. Nur der Staat kann sich so grundlegend in das Leben der Menschen einmischen, weil nur er über das notwendige Gewaltmonopol und die Fähigkeit zur Eintreibung von Steuern, Gebühren und Abgaben besitzt. Das nutzt er hier voll aus. Und die Tankstellenbetreiber folgen weiterhin der betriebswirtschaftlichen Logik, betrachten Abgaben als Kosten und addieren diese auf die Preise. Der Verbraucher wird daher zum Dummen gemacht. Egal wie er handelt. Er muss zahlen und einen Kraftstoff akzeptieren, der weniger Effizienz zeigt als die bisherigen Treibstoffe. Denn ein Kraftfahrzeug, das mit E10 betankt wird, verbraucht um die 5 Prozent mehr Kraftstoff als ein Kraftfahrzeug, das ohne Beimischung von Bioethanol fährt. Auf diese Weise werden gleichzeitig Wohlstand und Leistungsfähigkeit einer Gesellschaft zerstört – ein stets beliebtes Mittel der Planwirtschaftseliten.

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Informationskrieg: Die PR-Maßnahmen der Eliten laufen ins Leere

Veröffentlicht: 8. März 2011 von infowars in Propaganda

Anthony Wile, The Daily Bell, 05.03.2011

Fragwürdige Regierungen nutzen oft Firmen aus dem Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, um ihr Image aufzubessern und wenn bestimmte Ereignisse eingetreten sind. Gibt es für uns irgendeine Möglichkeit herauszufinden, was Wahrheit und was Propaganda ist? Angesichts der aktuellen Ereignisse im Nahen Osten und der Bemühungen der alteingesessenen Führer, in den Ämtern zu bleiben, ist diese Frage für uns dringlicher denn je.

In diesem Artikel möchte ich mich nicht nur der Öffentlichkeitsarbeit in anderen Regionen dieser Welt zuwenden, sondern auch der Fragestellung nachgehen, wie die westlichen Mächte Mechanismen der Öffentlichkeitsarbeit nutzen, um ihre eigene Agenda weiter voranzutreiben, und warum diese Bemühungen ins Leere laufen könnten.

Bestimmte Führer, wie jene, die Machtpositionen im Nahen Osten innehaben, verfügen über Unmengen an Geld, mit dem sie herumwerfen können. Es gibt weithin bekannt Firmen, speziell Firmen aus dem Westen, die ihnen dabei helfen, ihr politisches Image aufzupolieren. Es gibt auch angesehene Universitäten, die bei fragwürdigen Unterstützern schon Mal ein Auge zudrücken – so wie dies die London School of Economics diese Woche peinlicherweise einräumen musste.

Zahlreiche Staaten im Nahen Osten, die aktuell mit Turbulenzen zu kämpfen haben, wandten sich bereits vor langer Zeit den Vertretern der Öffentlichkeitsarbeit zu. Großbritannien – ja eigentlich London – ist die Region ihrer Wahl, da es im Gegensatz zu den USA in Großbritannien keine regulatorischen Beschränkungen gibt, die es ausländischen Entitäten abverlangen würden, ihre Aktivitäten im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit gegenüber dem Außenministerium anzuzeigen.

Wer ist der größte Akteur in London? Offenkundig ist es die Firma, die unter dem Namen Bell Pottinger bekannt ist. Auf ihrer Kundenliste dürften auch Libyen, Bahrain, Weißrussland, ja selbst der Magnat Boris Beresowski zu finden sein.

Libyen hat Bell Pottinger angeblich Millionen bezahlt, um zu versuchen, die westlichen Auffassungen bezüglich des Bombenanschlags in Lockerbie zu beeinflussen, bei dem der Pan Am Flug 103 mit einer Bombe in die Luft gesprengt wurde und 243 Passagiere sowie 16 Crew-Mitglieder ums Leben kamen.

Die Zahlung der Libyer hatte dann eine ganze Reihe von „alternativen“ Theorien über den Bombenanschlag zur Folge. Kürzlich drang jedoch so stark wie nie zuvor an die Öffentlichkeit, dass es Muammar al-Gaddafi selbst war, der den Vergeltungsschlag für den US-Bombenanschlag auf sein prunkvolles Anwesen anordnete, bei dem seine junge Tochter ums Leben kam.

Großbritannien rief jüngst eine Regulierungsbehörde ins Leben, um die PR-Industrie zu überwachen, aber im Grunde hat sich an der Anonymität der internationalen PR-Kunden überhaupt nichts geändert. Sie müssen ihre Agenden oder Aktivitäten im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit immer noch nicht bekanntgeben. Somit bleibt Londons Viertel Soho also weiterhin das Zentrum für die Bemühungen der Imagepflege und Imageumgestaltung der fragwürdigsten Staaten dieses Planeten.

Trotz der Aktivitäten für seine Überseekunden kann von Soho jedoch nicht behauptet werden, dass es sich bei diesem Viertel um das einzige „Propaganda“-Zentrum der Elite handeln würde. Erst vergangene Woche erlebten wir, wie eine Erklärung abgegeben wurde, dass die USA mit verstärkter Aggressivität am Informationskrieg teilnehmen müssten.

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»Fried«-Hof Europa

Veröffentlicht: 8. März 2011 von infowars in EU, Politik

Niki Vogt

Die »alternativlosen« Aktionen unserer Bundesregierung sind zwar fast wöchentliche Aufreger, aber es rührt sich kein Widerstand im Volk. Gegen das Bauprojekt »Stuttgart 21« lassen sich zwar Tausende mobilisieren, die Ausplünderung Deutschlands für die EU dagegen wird murrend, aber geduldig ertragen. Warum? Der Europaparlamentarier Hannan diagnostizierte kopfschüttelnd eine fast mystische Kriegsangst der Deutschen. Gunnar Heinsohn kann die Gefahr eines neuen Krieges in Europa nicht sehen. Seine These: Die europäischen Völker sind schlicht zu alt, es gibt viel zu wenig Söhne, die in den Krieg ziehen könnten.

 

In der Tat bedienen sich unsere Spitzenpolitiker gern der tief verwurzelten Kriegsangst der Deutschen. Von Schäuble über Merkel und Verheugen – wenn keine Rechtfertigung mehr zu finden ist für ihr zerstörerischen Treiben, wird der Joker aus der Tasche gezogen: »Scheitert der Euro, so scheitert Europa.« Und was dann kommt, wissen wir ja: Krieg.

Zwar jagt den Deutschen der Gedanke an Krieg, an Bilder der zerbombten Städte und an Häufen verkohlter Leichen in den Straßen zu Recht eine abgrundtiefe Angst ein, im Rest Europas ist es aber umgekehrt die Angst vor den Deutschen – und dass diese »wieder zur Gefahr« werden könnten.

Während also die Menschen in Europa vor lauter Angst, die »anderen« könnten wieder Krieg anfangen, stillhalten, wursteln unsere Eliten ohne Sachkenntnis und immer verzweifelter herum, um ihr politisches Ideologieprogramm doch noch durchzuziehen. Die schreckliche Konsequenz könnte sein, dass gerade durch diesen bornierten Dilettantismus das Leid, das den ausblutenden Völkern angetan wird, in Hass und Aggression gegeneinander umschlägt.

Gunnar Heinsohn, der Wanderer zwischen den Fronten, sieht dafür keine Gefahr. Krieg kann es nicht mehr geben, so seine wenig tröstlich Diagnose, dafür sind wir alle zu alt und haben zu wenige Söhne. Europa sei einfach kriegsunfähig.

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