Archiv für 24. Februar 2011

Tony Cartalucci

Im Jahr 2008 veranstaltete die »Allianz der Jugendbewegungen« ihre Gründungsversammlung in New York City. An dem Treffen nahm ein Konglomerat aus Vertretern des amerikanischen Außenministeriums, Mitgliedern des Council on Foreign Relations (CFR), früheren Mitarbeitern des amerikanischen Nationalen Sicherheitsrates, Beratern des Ministeriums für Heimatschutz und zahllosen Repräsentanten amerikanischer Unternehmen und Massenmedien wie AT&T, Google, Facebook, NBC, ABC, CNN, MSNBC und MTV teil.

Man könnte jetzt annehmen, eine solche Ansammlung von Vertretern der amerikanischen Wirtschaft, innen- und außenpolitischer Experten sowie von Meinungsmachern aus Funk, Fernsehen und Zeitungen wäre zusammengekommen, um sich über die Zukunft Amerikas und den richtigen Weg dahin auszutauschen. Diesen politischen Entscheidungsträgern gesellte sich noch eine Vielzahl von Aktivisten unterschiedlichster Basisgruppen hinzu, die bei der »Umsetzung« helfen wollen.

Unter diesen Basisgruppen befand sich auch die damals weitgehend unbekannte Gruppe »6. April« aus Ägypten. Diese »ausgebufften« ägyptischen Facebook-Nutzer trafen später im Februar 2010 auf dem Kairoer Flughafen mit dem Kuratoriumsmitglied der International Crisis Group Mohamad el-Baradei zusammen und verbrachten dann den Rest des Jahres damit, sich für el-Baradeis Bestreben, die Regierung Präsident Hosni Mubaraks zu stürzen, einzusetzen und für ihn zu demonstrieren.

In den Leitlinien der »Allianz der Jugendbewegungen« heißt es, sie sei eine gemeinnützige Organisation, die Basisgruppen-Aktivisten dabei unterstützen wolle, ihre Leistungsfähigkeit zu erhöhen und größeren Einfluss auf die weltweiten Ereignisse zu nehmen. Das hört sich auf den ersten Blick ganz unschuldig und sogar positiv an, nimmt man aber diejenigen etwas genauer unter die Lupe, die sich hier bei Movments.org beteiligen, enthüllen sich abgründige Ziele eines so ruchlosen Ausmaßes, dass man es kaum glauben kann.

weiter

Edgar Gärtner

 

Während Politiker über Euro-Rettungsschirme streiten, die uns einige hundert Milliarden Euro kosten werden, denkt die EU schon in ganz anderen Größenordnungen: Die europäischen Steuerzahler sollen jetzt 11 Billionen (!) Euro für den Klimaschutz bezahlen.

 

Bislang wurde den Bürgern verschwiegen, was uns die von der Politik beschlossene Klimapolitik kosten wird: Es sind Billionen Euro – die wir nicht haben. Die EU-Klimaschutzkommissarin Connie Hedegaard hat das alles nun bestätigt. Nach ihren Angaben werden die Regierungen in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (genauer gesagt die Steuerzahler) in den kommenden 40 Jahren pro Jahr 270 Milliarden Euro für den Klimaschutz ausgeben. Das sind insgesamt fast elf Billionen (!) Euro für im »Energie-Klima-Paket« vom 23. Januar 2008 festgelegten Ziele. So steht es auch im Entwurf eines Strategiepapiers, das Frau Hedegaard nun bald offiziell vorstellen wird.

weiter

Versuchte Bürgerverhaftung von Lieberman

Veröffentlicht: 24. Februar 2011 von infowars in Diktatur, Israel, Nachrichten, Politik, Polizeistaat

Der israelische Aussenminister Avigdor Lieberman kam am Dienstag den 22. Februar nach Brüssel zu einem Treffen mit der EU-Kommission. Bei der anschliessenden Pressekonferenz stand ein Reporter auf, beschuldigte den rechtsradikalen Rassisten Lieberman der „Apartheid“ und verkündete, er vollziehe eine Bürgerverhaftung durch, er müsse ihn zum nächsten Polizeiposten begleiten. Sofort stürzten sich Sicherheits- leute auf den Reporter und schleppten ihn aus dem Saal.

David Cronin (Foto) ist ein freischaffender Journalist und Autor der Buches „Europe’s Alliance with Israel: Aiding the Occupation“ in dem es um die verbrecherische Besatzungspolitik gegenüber den Palästinenser geht und wie die EU dabei hilft.

Als Lieberman die Pressekonferenz betrat ging Cronin auf ihn zu und rief: „Mr. Lieberman, das ist eine Bürgerverhaftung, sie werden des Verbrechens der Apartheid beschuldigt. Bitte kommen sie mit zum nächsten Polizeiposten.“ Als er aus dem Saal gezerrt wurde rief er: „Freiheit für Palästina! Freiheit für Palästina! Apartheid ist ein Verbrechen!

weiter

Oliver Janich

In den hauptsächlich von Links-»Intellektuellen« (in unserer Zeit bezeichnet das Menschen, die lesen und schreiben können) besetzten Redaktionsstuben wird ein Aspekt der Krise in Ägypten vollständig ausgeblendet: Es handelt sich dort um eine Form sozialistischer Planwirtschaft, die, wie alle staatsgelenkten Ökonomien, in Hunger und Elend enden muss. Je mehr Sozialismus, desto mehr Elend.

In den Medien ist in Bezug auf Ägypten immer nur von einer »Diktatur«, von »Misswirtschaft« und »Korruption« die Rede. Da es den meisten Journalisten an grundlegenden Kenntnissen der Ökonomie fehlt, können sie diese Worte nicht deuten. Korruption ist nur in einer staatlich gelenkten Wirtschaft möglich. Es ergibt nur dann einen Sinn, einen Beamten oder einen Politiker zu bestechen, wenn dieser auch das Recht hat, in die Wirtschaft einzugreifen. Zwar gibt es auch innerhalb der Privatwirtschaft Bestechung, beispielsweise hinsichtlich eines Einkäufers, diese ist aber für die gesamte Volkswirtschaft völlig unerheblich. Ein Unternehmen, dass es dauerhaft zulässt, dass sein Einkäufer bestochen wird (und daher zu teuer produziert), verschwindet einfach vom Markt. Der Staat aber ist immer da. Selbst wenn sich einmal – höchst selten – ein Politiker beim Schmieren (meist funktioniert das ganz legal, durch Vergabe von Posten nach Ende der Karriere) erwischen lässt, nimmt eben der nächste Bestechliche seinen Platz ein. Das kann kein Überwachungssystem der Welt verhindern.

weiter

Die falschen Freunde der Freiheit

Veröffentlicht: 24. Februar 2011 von infowars in Deutschland, Politik
Schlagwörter:,

parteidervernunft.de

Schlimmer als die echten Feinde der Freiheit seien deren falsche Freunde. O-Ton des Generalsekretärs der FDP Christian Lindner auf dem Dreikönigstreffen seiner Partei. Da hat Herr Lindner den entscheidenden Sprung hin zur Selbsterkenntnis geschafft. Denn es ist die FDP, die als fünfte Kolonne seit Jahrzehnten das Geschäft der Freiheitsfeinde und Staatsgläubigen betreibt. Bei keiner Partei klafft ein derart großer Widerspruch zwischen Sonntagsreden und Tagespolitik. Die FDP ist schon seit langem Steigbügelhalter für SPD und CDU und macht alles mit, wenn dabei ein paar Pöstchen und Ämter für Ihre Funktionäre herausspringen.

Die Bilanz der FDP über die letzten Jahrzehnte ist erschreckend. In den 70er Jahren hat sie zusammen mit der SPD die unternehmerische Mitbestimmung eingeführt und Gewerkschaftsfunktionären den roten Teppich ausgerollt. Diese können bis heute auf Kosten der Unternehmer, Aktionäre und Arbeitnehmer materiell abgesichert ihre freiheits- und eigentumsfeindliche Propaganda verbreiten. (mehr …)