Archiv für 19. Februar 2011

In Italien und Deutschland sterben in den 60er bis 80er Jahren zahlreiche Menschen bei Bombenanschlägen. Indizien belegen bestimmte Zusammenhänge, die Spuren führen zu einer geheimen Struktur namens „Gladio“. Ursprünglich als Spionage- und Sabotageorganisation im Falle eines sowjetischen Angriffs gegründet, diente Gladio politischen Interessen und wird nun verdächtigt, im Umfeld rechtsradikaler Gruppen Gewalttaten im Auftrag politischer Interessen begangen zu haben.

In den 60er bis 80er Jahren erschüttert eine Serie von Bombenanschlägen Italien. So sterben 1969 in Mailand 16 Menschen bei einem Bombenanschlag. Im August 1980 detoniert eine Bombe im Bahnhof Central in Bologna – 85 Menschen sterben. Im September des gleichen Jahres gibt es auch in Deutschland Bombenopfer. Beim schwersten Anschlag der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte sterben 13 Menschen auf dem Münchner Oktoberfest. Im Lauf der Jahre häufen sich die Indizien, dass diese Anschläge in einem bestimmten Zusammenhang stehen: Alle Täter kommen aus dem Umfeld rechtsradikaler Gruppen, mehrfach wird militärischer Sprengstoff benutzt.
Die Spuren führen zu einer geheimen Struktur, koordiniert von der NATO und den nationalen Geheimdiensten – ohne parlamentarische Kontrolle. Ihr Name: „Stay behind“, später auch „Gladio“. Sie geht auf eine US-Initiative für „verdeckte Operationen“ von 1948 zurück. Geheime Waffendepots werden angelegt und Agenten ausgebildet. Im Falle eines sowjetischen Angriffs auf Westeuropa sollten sie sich überrollen lassen und hinterrücks Sabotageakte und Guerillaoperationen durchführen. Doch der sowjetische Angriff blieb aus. Was aus den geheimen Strukturen wurde, ist weitgehend unbekannt. (mehr …)

Stoßt einen Pfahl ins Herz des IPCC

Veröffentlicht: 19. Februar 2011 von infowars in Klimalüge/Ökofaschismus, UN
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Auf der international meistbesuchten Klimawebsite „Wattsupwiththat“ haben sich viele zu Wort gemeldet, um Vorschläge über das weitere Schicksal des arg diskreditierten, unter Glaubwürdigkeits- und Ansehensverlusten leidenden, Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), in Deutschland auch gerne überhöhend „Weltklimarat“ genannt, zu debattieren. Es ist unbestreitbar, dass diese, von Regierungen unter der Schirmherrschaft der UNO getragene, Organisation eine politische Agenda verfolgt, die wenig mit Klimawissenschaft zu tun hat. Ebenso unbestreitbar ist, dass auch hervorragende Wissenschaftler zu den Erkenntnissen des IPCC beigetragen haben, allerdings oft ohne im alarmistischen Endergebnis berücksichtigt zu werden. Deswegen schwankt die Diskussion zwischen „schließen“ und „verbessern“- Willis Eschenbach, vielen Lesern bestens bekannt, stellt seine Meinung zur Diskussion. Mit Dank an Rudolf Kipp für die Übersetzung

Hier auf der WUWT [Wattsupwiththat] Site hat Ron Cram einen interessanten Überblick verschiedener Ideen über wünschenswerte Änderungen beim Uno-Weltklimarat (UN IPCC) vorgestellt. Er schlägt vor dass das IPCC einen Überblick über die Mehrheits- und die Minderheitsmeinung erstellt, anstatt nur einen einzelnen Zustandsbericht zu verfassen.

Ich möchte hier einen vollkommen anderen Vorschlag machen. Manche Leute möchten dass der Weltklimarat aufgelöst wird. Ich gehöre nicht zu denen.

Ich halte ein Auflösen des IPCC für eine schlechte Idee. Stattdessen denke ich wir sollten das IPCC des Mitternachts zu einer Kreuzung bringen, einen Pfahl aus Espenholz durch sein Herz schlagen, seinen Kopf mit Knoblauch vollstopfen und die Überreste in alle Winde verstreuen, damit diese durch das Sonnenlicht geläutert werden und niemals wieder auferstehen können.

Ich möchte Ihnen eine Auflistung meiner Gründe (in beliebiger Reihenfolge) nennen, warum ich ein solches Vorgehen für wünschenswert halte.

  • * Das IPCC hat bislang wenig brauchbares zutage gefördert. Die bisherigen Zustandsberichte waren deutlich politisch eingefärbt, stark verzerrt und durchsetzt mit drittklassiger Wissenschaft, und schlimmer noch mit ängstlichen Vorhersagen von Nichtregierungsorganisationen, die als Wissenschaft getarnt wurden.
  • * Kein anderer Bereich der Wissenschaft will, braucht oder hat irgend etwas dem IPCC vergleichbares – was dagegen spricht dass es sich hierbei um ein brauchbares Konstrukt handelt. Noch würde die meisten Bereiche der Wissenschaft einen solchen Unsinn tolerieren, dass eine Haufen Regierungs-Bürokraten deren stand der Wissenschaft zusammenfasst.
  • * Anstatt uns Ergebnisse mit einem bestimmten Grad an Gewissheit oder Übereinstimmung zu liefern, war das IPCC eine Quelle endloser Meinungsverschiedenheiten, Streitereien und Grabenkämpfe. Es ist ein Kraft die Zwietracht und Spaltung schafft, nicht wissenschaftlichen Fortschritt oder Harmonie. Und der Bruch ist größer geworden, nicht kleiner.
  • * Dr. Pachauri hat wiederholt unter Beweis gestellt dass er sein Amt als das eines Alleinherrschers sieht, immun gegen Widerspruch oder abweichende Meinungen. Und dieser Standpunkt hat die gesamte Organisation durchsetzt.
  • * Die “Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger” entsteht unter starker politischer Einflussnahme. Politiker an einer wissenschaftlichen Zusammenfassung mitwirken zu lassen, die für Politiker gedacht ist… Keine sehr gute Idee.
  • * Eine Zahl von hinterhältigen, unethischen und im allgemeinen schmutzigen Dingen wurden unter dem Schirm des IPCC unternommen. Das Ergebnis ist, dass große Teile der Bevölkerung mittlerweile automatisch eine Gegenhaltung zum IPCC einnehmen… und das oft aus guten Gründen.
  • * Die Leute trauen dem IPCC nicht mehr. Wir haben wenig Zutrauen in die beteiligten Personen, die Wissenschaft, das System oder die sogenannten Überwacher. Man hat uns von Seiten des IPCC systematisch belogen. Wie jemand denken kann dass das IPCC nach allem was passiert ist noch relevant für die öffentliche Meinung sein kann, übersteigt mein Verständnis. Abraham Lincoln wusste es besser. In einer Rede im Jahr 1854 sagte er:.
    Wenn man erst einmal das Vertrauen seiner geschätzten Mitbürger eingebüßt hat, kann man niemals deren Respekt und Achtung zurückgewinnen.
  • * Schmutzige Kämpfe in der Vergangenheit haben bereits dazu geführt, dass einige exzellente Wissenschaftler ihre Teilnahme am IPCC-Prozess aufgekündigt haben.
  • * Die Teilnehmer werden von den Politikern der beteiligten Länder ausgewählt. Wohl kaum eine wissenschaftliche Methode für irgendwas.
  • * Das große Ravetz’sche Experiment ist fehlgeschlagen. Jerome Ravetz ist einer der Gründer und Hausierer der “Post-Normalen Wissenschaft”. Er empfahl sämtliche Beteiligte wie etwa Politiker, Planer oder  Sozialwissenschaftler am Prozess der Wissenschaft zu beteiligen, ganz genau wie es beim IPCC geschehen ist. Und er glaubt dass wir in Zeiten wie diesen eine “Post-Normale Wissenschaft” benötigen. (Nach bester Orwellscher Art des “Doppelsprech” handelt es sich hierbei trotz des Namens gerade nicht um Wissenschaft.) Post-Normale Wissenschaft dass man den Begriff Wahrheit durch “Qualität” ersetzt. Das IPCC verkörpert geradezu Ravetz’ Vision von “Qualität” und Teilhabe, denn dies ist genau das was das IPCC vorgibt zu tun – die Beurteilung der Qualität aus der Sicht sämtlicher Interessengruppen der verschiedenen Aspekte der Klimaforschung.

Ich will damit nicht sagen Jerome Ravetz hätte dies in irgendeiner Form so geplant, soweit ich es beurteilen kann hat er es nicht. Aber das IPCC stellte ziemlich unbeabsichtigt, aus welchen Gründen auch immer, ein großes Experiment in Post-Normaler Wissenschaft dar.

Dieses Experiment ist gescheitert. Und nicht einfach nur gescheitert, es ist zusammengebrochen und verbrannt, mit spektakulärer Pyrotechnik und herausragenden Sound-Effekten. Und zusätzlich zu nicht enden wollenden Disputen brachte es uns eine auf amüsante Weise anbiedernde Selbst-Erhöhung von drittklassigen Wissenschaftlern wie etwa Michael Mann.

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Michael Grandt

Wer kennt sie nicht, die organische Hirnstörung ADHS? Doch eine schwedische Studie entzaubert nun den Mythos von den angeblichen ADHS-Genen und kommt zu einem erschreckenden Ergebnis: Die Erkrankung ist bei über der Hälfte der Betroffenen auf das niedrige Bildungsniveau der Mütter und Alleinerziehung zurückzuführen. Bei Sozialhilfeempfängern ist die Quote sogar noch höher.

Schwedische Forscher vom Centre for Health Equity Studies (CHESS) in Stockholm haben die Daten von 1,16 Millionen Kindern zwischen sechs und 19 Jahren analysiert. Ihre Studie mit dem Titel »Social adversity predicts ADHD-medication in school children« wurde unlängst in der Fachzeitschrift Acta Paediactria veröffentlicht und enthüllte erschreckende Erkenntnisse: Kinder aus schwierigen Familienverhältnissen leiden demnach häufiger an dem Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) und bekommen öfter Medikamente dagegen verordnet als Kinder aus anderen Familien. Die Wissenschaftler gehen aber noch weiter und geben an, dass die Hälfte aller Erkrankungen auf ein niedriges Bildungsniveau der Mutter und auf Alleinerziehende zurückzuführen sei. Mütter mit der niedrigsten Schulbildung hatten zu 130 Prozent öfter ein Kind mit ADHS als Mütter mit Hochschulabschluss.

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