Armes Deutschland: Warum den Männern jede Kraft fehlt, gegen die Frauenquote zu kämpfen

Veröffentlicht: 15. Februar 2011 von infowars in Deutschland, feminismus, Genderismus, Politik

Eva Herman

Frauenquote und kein Ende. Ursula von der Leyen versucht seit Jahren, dieses Gender-Mainstreaming-Werkzeug der »Geschlechtergleichheit« einzufordern. Ihre Nachfolgerin Kristina Schröder dreht ihr Fähnchen mit jedem neuen Windhauch, aus welcher Richtung auch immer dieser kommen mag: Mal ist sie dafür, dann wieder dagegen, dann ist sie ein bisschen dafür, aber nicht sofort … Sie scheint sich mit einer eigenen Positionierung schwer zu tun, seit ihre resolute Vorgängerin, die heutige Arbeitsministerin von der Leyen, ihr dieses Ressortthema kurzerhand einfach weggenommen und in ihren eigenen Zuständigkeitsbereich eingewebt hat. Pech gehabt, nicht aufgepasst! Wer jedoch erst recht nicht aufgepasst hat über Jahrzehnte, das sind die Männer. Denn ihre Interessen werden bei der Frauenquote überhaupt nicht berücksichtigt. Warum? Es gibt viele Gründe, doch der wichtigste kommt jetzt:

Das Ressort, das derzeit alle Menschen im Land im weitesten Sinne vertritt, heißt »Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend«. Moment mal, da fehlt doch etwas, oder? Richtig, die Männer. Kommen sie vielleicht irgendwo anders vor? Nein! Es gibt kein Männerministerium. Niemand ist für sie zuständig.

Man stelle sich einmal vor, es gäbe heute keine Frauenministerin. Meine Güte, was wäre das für ein Geschrei. Es würde nicht lange dauern, bis ein Ressort mit weitreichenden Kompetenzen gegründet wäre. Ruck, zuck! Doch die Männer, sie zucken überhaupt nicht. Niemand begehrt auf und sagt: Wir sind auch noch da! Niemand tritt für ihre Rechte ein, weder bei Gesetzgebungen, noch bei Debatten im Bundestag oder in Ausschüssen. Männer? Fehlanzeige. Vielleicht haben sie es ja auch noch gar nicht bemerkt, obwohl sie doch immer noch etwa die Hälfte der gesamten Bevölkerung stellen, die Kleinsten eingeschlossen.

Es ist wirklich traurig. Die armen Männer. Welch eine Welt: Da sind einerseits Frauen, die alles

wollen! Schließlich haben sie lange genug gelitten unter Unterdrückung. Stimmt. Das muss jetzt wettgemacht werden, weshalb man den Männern alles wegnehmen will. Sie sollen nicht erfolgreich sein, sondern die Frauen. Sie sollen nicht weiter in den Chefetagen sitzen, sondern die Frauen. Dafür sollen die Männer zunehmend ins Haus gedrängt werden, in die Kindererziehung, die Hausarbeit. Denn: Jetzt ist Frauenzeit! Männer sind out!

Die Frauenquote ist ein willkommenes Instrument, um zu zeigen, wo künftig der Hammer hängt. Seit Jahren wird dieses unsinnige, ungerechte Instrument immer wieder ins Feld geführt. Zahlreiche Befürworter stehen im Lichte der Öffentlichkeit und kämpfen darum mit zusammengebissenen Zähnen. Meist sind es Frauen.

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Kommentare
  1. […] »Armes Deutschland: Warum den Männern jede Kraft fehlt, gegen die Frauenquote zu kämpfen […]

    • Beer, Rainer sagt:

      Wer hat diesem Unsinn erst Raum gegeben?
      „Männer“ in politischen Funktionen, die dafür noch gefeiert wurden. Ein Pendel schwingt nach zwei Seiten und auf Dauer wird sich der Drang des Universums nach Harmonie durchsetzen.

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