Archiv für 12. Februar 2011

Merkel mit Witz und Charme

Veröffentlicht: 12. Februar 2011 von infowars in Deutschland, Politik

Gestern wollte ich mal wieder schauen, was unsere Bundeskanzlerin in der Zukunft so plant und bin dabei auf ihrer Webseite auf ein 10 Punkte Programm gestoßen, welches mich sehr erheiterte. In meinem Kopf tauchte sofort das Bild des Esels mit ner Karotte am Stock auf, Sie wissen schon was ich meine. Aber lesen Sie selbst, welch ehrenwerte Pläne unsere Kanzlerin für uns auf der Agenda hat.
Die Reihenfolge wird nicht unbedingt eingehalten, aber das dürfte hier auch nicht der Kernpunkt sein.

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Kurt Nimmo, Prisonplanet.com, 11.02.2011

Der Internationale Währungsfonds forderte erneut, dass seine SDRs – das ist die Abkürzung für Sonderziehungsrechte – den US-Dollar als Weltreservewährung ersetzen sollen.

„Im Laufe der Zeit, könnte es auch die Aufgabe des SDR werden, einen Beitrag zu einem stabileren internationalen Geldsystem zu leisten.“ so der Geschäftsführer des Internationalen Währungsfonds Dominique Strauss-Kahn. Er erklärte, dass es bei den SDRs noch einige „technische Hürden“ geben würde, er jedoch der Meinung sei, dass die Sonderziehungsrechte dabei helfen könnten, die weltweiten Ungleichgewichte zu korrigieren und das globale Finanzsystem zu stützen.

Neben der Schaffung einer globalistischen durch die Finanzelite und ihre Zentralbanken kontrollierten Fiatwährung schlägt der Internationale Währungsfonds die Schaffung von in SDRs denominierten Anleihen vor. Sollte dies geschehen, käme es natürlich zu einer verminderten Verwendung von US-Staatsanleihen. Der IWF schlug ebenfalls vor, dass Vermögenswerte wie Öl und Gold, die gegenwärtig in US-Dollars gehandelt werden, in SDRs ausgepreist werden sollten.

Der nominelle Wert der Sonderziehungsrechte wird aktuell anhand eines Währungskorbs ermittelt, der sich aus festgelegten prozentualen Anteilen des japanischen Yens, US-Dollars, britischen Pfunds und Euros zusammensetzt.

Der IWF hatte das SDR-System 1969 ins Leben gerufen. Ursprünglich war beabsichtigt, dass die SDRs zum Hauptbestandteil der unter dem Bretton Woods System gehaltenen Devisenreserven werden. Anfang der 70er Jahre kam es jedoch zum Zusammenbruch des Bretton Woods Systems – das den Plänen der Bankster zum Opfer fiel, und was zur Folge hatte, dass die US-Staatsverschuldung durch die Decke schoss – und die Sonderziehungsrechte wurde immer unbedeutender.

Nach dem Start der künstlich geschaffenen Finanzkrise in 2008 forderten die sogenannten BRIC-Länder – Brasilien, Russland, Indien und China – dass der US-Dollar zugunsten der Einführung eines neuen Weltwährungssystems über Bord geworfen wird. Diese Forderungen wurden im Besonderen von China und Russland vorgebracht. Die SDRs stünden dafür bereit.

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Freiheit und Wohlstand durch Systemwettbewerb

Veröffentlicht: 12. Februar 2011 von infowars in Geschichte, Politik, Wirtschaft
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In der Geschichte des Abendlandes sind die großen Zivilisationen aus dem Wettstreit zwischen sprachlich und kulturell homogenen Hoheitsgebieten hervorgegangen, die im ständigen Wettbewerb um Einwohner und Kapital standen. Die Machthaber konnten nur sehr begrenzt Steuern erheben und Regulierungen festsetzen, da der freie Personen- und Warenverkehr eine ständige Abstimmung mit den Füssen ermöglichte. Geschichtliche Beispiele für aus Systemwettbewerb hervorgegangene Hochkulturen sind die griechischen Stadtstaaten der Antike, die sieben Hügel Roms, die italienischen Stadtstaaten der Renaissance oder auch die 13 nordamerikanischen Kolonien.

Auf deutschem Boden entstand eine ähnlich vorteilhafte institutionelle Ausgangssituation nach den Wirren der Napoleonischen Kriege. In den Jahren 1807 bis 1815 wurde von den preußischen Reformern Stein und Hardenberg die jahrhundertealte Leibeigenschaft und Zunftordnung abgeschafft und an deren Stelle die Gewerbefreiheit eingeführt. Der 1815 gegründete Deutsche Bund bestand aus 35 autonomen Staaten und vier freien Städten, die eigene Steuer- und Rechtsordnungen hatten. Anfänglich lähmten noch 38 Zoll und Mautlinien den freien Waren- und Personenverkehr. Doch in den Jahren nach 1815 sprachen sich Fabrikanten, Kaufleute und Publizisten, wie der Ökonom Friedrich List, für einen freien Handel aus und trugen so maßgeblich zur Gründung des Deutschen Zollvereins im Jahr 1834 bei. Der Deutsche Zollverein wurde zur bedeutendsten interstaatlichen Freihandelszone seiner Zeit. Da es auf Ebene des Deutschen Bundes keine Regierung gab, hinderte der Systemwettbewerb die Mitgliedstaaten daran, hohe Steuern zu erheben oder Unternehmen zu stark zu regulieren.

Systemwettbewerb und Zeitpräferenz

Dieser vorteilhafte institutionelle Rahmen in Form von Gewerbe- und Vertragsfreiheit, stabilen Eigentumsrechten, freiem Handel und Systemwettbewerb hatte darüber hinaus einen bemerkenswerten Einfluss auf die moralischen Anschauungen und kulturellen Werte der deutschen Bevölkerung. Innerhalb von nur zwei Generationen wurden aus Untertanen selbstbewusste Bürger, die ihren Status nicht bloß ererbten, sondern durch Leistung, Fleiß und Bildung selber erarbeiten konnten. Es drängten Ärzte, Anwälte und Unternehmer in Wirtschaft und Gesellschaft empor, und die in der vorangegangenen Epoche des Absolutismus starre Verteilung von arm und reich wurde aufgebrochen. Die Familie, über Jahrhunderte vor allem eine Zweckgemeinschaft, wandelt sich in einen Hort der Geborgenheit. Liebe und Lob ersetzten bei der Erziehung zunehmend den Stock und Eltern nahmen sich mehr und mehr Zeit für gemeinsame Spiel- und Lesestunden mit ihren Kindern. Die Wohnzimmer wurden im Biedermeier-Stil mit schlichten, in warmen Farbtönen gehaltenen Möbeln ausgestattet und symbolisierten eine überschaubare Welt, die Ordnung und Halt nach unruhigen Zeiten bot. Bildung wurde zum neuen Ideal der Zeit erkoren, und das Bürgertum vertiefte sich in Philosophie, Geschichte und Literatur. Zwar gab es auch zu dieser Zeit Etatisten, doch der allgemeine Zeitgeist beinhaltete eine große Skepsis gegenüber dem Staat. Exemplarisch für diese Weltanschauung ist der im Jahr 1852 von Wilhelm von Humboldt veröffentlichte minimalstaatliche Klassiker „Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen“.

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Zur Ehre der Wahrheit — 65 Jahre Ausbeutung Deutschlands

Foto: Magnus Manske

Hartmut Bachmann

reformverhinderer.de

10.02.2011

Im Boden, tief unter der Norddeutschen Tiefebene, die bereits Erdöl und jede Menge Kohle lieferte, schlummern ungeahnte Vorkommen an Primärenergie im Gestein. Dieses mal jede Menge Gas. Die Vorkommen in Deutschland werden als die zweitgrößten in Europa angegeben. Das Volumen beläuft sich auf mind. 2.100 Mrd. m3. Das reicht für über 100 Jahre. Nun haben wir jede Menge Steinkohle, Braunkohle und Gas im eigenen Land. Wie beruhigend. Fiel das Volk auf die Knie und dankte Gott mit einem mehrstündigen „Jubilate“ dafür, dass wir nun primärenergiepolitisch autark sind, wenn die Grünen es denn zuließen?

Die wollen dies natürlich nicht. Denn wir sind ja energetisch totaal abgesichert durch das EEG und die sich ab und zu drehenden Windmühlen, nebst qkm großen Sonnenkollektorflächen, die sich auch dann nicht rentieren, wenn ab und zu mal die Sonne scheint. Wozu also Interesse für Gasvorkommen? So versickerte diese gehaltvolle Meldung unter „ferner liefen“. Möglicherweise auch deswegen, weil viele schon ahnten, bzw. sich dessen sicher sind, dass wir dieses Geschenk als Deutsche nur ansehen, aber nicht als Eigentum benutzen dürfen. Wofür die Grünen schon sorgen würden.

Als Geschenk und Gruß aus den USA wurde uns von dort vor über 30 Jahren die Richtung unserer künftigen Energiepolitik mitgeteilt. Damit Helfershelfer dies durchsetzen, wurde, wie bekannt (falls nicht, lesen Sie endlich das Buch „Die Lüge der Klimakatastrophe…und wie der Staat uns damit ausbeutet” (S. 64-94), dem Sammelsurium der früheren APO-Truppen grüne Ansichten und eine entsprechend gefärbte Partei geliefert.

Petra Kelly & Co. fertigten daraus eine schlagfertige Truppe, die heute ca. 45.000 Mitläufer hat. Diese meldeten nun bereits eilfertig ihre Bedenken bezüglich der Ausbeutung der wahrscheinlich riesigen Gasvorkommen in Westdeutschland durch das alte Rezept der Angstmache an, denn nur mit und durch Angstmache lebt die Partei der Grünen – also Dank Atom und Klima.

So wurde ein Geschenk der Natur, also von Mutter Erde an Deutschland, frühzeitig der USA zur Ausbeutung abgeliefert, wie vor über 30 Jahren (Wdh.) bereits in Boston bestimmt. Da deutsche Exploratoren, unter den bekannten Verhältnissen hier, mit mindestens 10-20 jährigem Kampf durch die Instanzen (gegen die Grünen) zu rechnen haben, bevor die erste Probebohrung ihre Niederkunft erwarten kann, wurden erste Konzessionen den Freunden aus Übersee übertragen, verkauft. Raten Sie mal an wen? An Exxon-Mobil (ESSO).

Genau an die Gesellschaft, deren Inhaber bei der Etablierung der UNO, sowie ihrer Organisationen, z. B. bei Planung und Ausführung der Weltklimakonferenz von Kyoto, also auch bei Verfassung und Zubereitung des Kyoto-Protokolls, die führenden Gesellschafter waren. Es ist die Finanzgesellschaft, die überall auf Erden, wo die Zutaten für riesige Geschäfte präpariert werden, ihre Finger im Pott hat. Es sind die Rockefellers mit Sippschaft und Freundschaft. So wird also die Ausbeutung der deutschen Erdgasfelder, sofern „es sich lohnt“, von den Dirigenten der Erde vollzogen, die uns mit UNO, UNEP, IPCC, WHO, EXXON bzw. ESSO beehrten.

Den Gleichen also, denen Angela Merkel im Dezember 1997 das von ihr (als damaliger Bundesumweltministerin) unterzeichnete Kyoto-Protokoll servierte, mit dem die Deutschen via USA, Weltklimarat, der Rockefeller-Gruppe etc., mittels einer Energiepreis- und Klimaspirale, ausgebeutet werden. Wohlgemerkt, alles im Auftrage und unter Aufsicht des Deutschen Staates. Siehe „Eine Ode an die Kanzlerin“ in „Die Lüge der Klimakata-strophe…“(S. 258-60).

So kann bei Probebohrungen und späterer Ausbeutung nichts schief gehen. Denn Rockefeller & Co. sind mächtig. ExxonMobil profitiert wie kaum ein anderer Konzern vom Aufschwung. Die weltweit größte börsennotierte Firma hat im Jahr 2010 mehr als 30 Mrd. $ verdient (= 8 % vom Umsatz von 383 Mrd. $), 84 Mill. $ pro Tag. Wenn Rockefellers kulant wären, könnten sie mit diesem Jahresgewinn eines ihrer Goldesel die Neuverschuldung Deutschlands (die ja ihretwegen, z. B. IPCC – Klimasteuern via EEG) immerhin für fast ein halbes Jahr finanzieren. Sie sind aber, wie alle diese Krösusse (Plural richtig?) des Weltfinanzadels nicht kulant. Also gehen die Einkünfte für unser Gas aus der Norddeutschen Tiefebene wahrscheinlich direkt wohin??? Na, wohin wohl?

Jammern Sie nicht, dass ich Sie wahrscheinlich fast den ganzen Artikel lang mit Fragen und Fakten zum Energiezustand Deutschlands belämmere. Es ist aber, ich kann nichts dafür, das wichtigste Thema auf Erden. Erinnern Sie sich, dass wir auf 10 Milliarden Menschen zusteuern? Ohne ausreichende Energie gibt es auf der Erde keine ausreichende Ernährung. Die Erde würde zum Massengrab von 100en von Millionen Menschen, die verhungern werden. Relativ schnell große Mengen Energie zur Verfügung zu stellen, gelingt nur mit der Kernenergie, die in der Lage ist, mit minimalem Platzbedarf ihrer Reaktoren ein Maximum an nutzbarer Energie zu produzieren.

Deshalb auch plant China 250 AKWs zu bauen. 13 sind in Betrieb, 26 im Bau. Indien plant ebenfalls, seine Energieproduktion unter Einsatz der Kernenergie massiv zu erhöhen.

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