Das abgekartete Spiel mit der Muslimbruderschaft

Veröffentlicht: 3. Februar 2011 von infowars in Geheimdienst, Geopolitik, Unruhen/ riots
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Das abgekartete Spiel mit der Muslimbruderschaft

Kurt Nimmo
Infowars.com
February 1, 2011

Nicht nur die Neokonservativen und Israel verbreiten Hysterie über den Einfluss der Muslimbruderschaft über die Opposition in Ägypten, auch sogenannte Linksliberale stimmen in den Chor mit ein:

“Die Bruderschaft ist nun die einzige verbleibende gutorganisierte Einrichtung in Ägypten, abgesehen vom Militär. Sie existiert seit Generationen im Untergrund, Mitglieder wurden inhaftiert, gefoltert, die  Organisation wurde infiltriert aber irgendwie gedeiht sie immer noch. Ihr Moment scheint näher zu rücken,”

schreibt Richard Cohen in einem Kommentar in der Washington Post. Die Muslimbruderschaft wurde tatsächlich infiltiert, jedoch geschah dies bereits vor einigen Jahren. Wie Peter Goodgame ausführlich dokumentiert hat, ist die Muslimbruderschaft eine geschätzte Geheimwaffe der Globalisten. Sowohl die CIA als auch die britischen Geheimdienste hatten die Gruppe penetriert und benutzten sie im Kampf  gegen arabischen Nationalismus, insbesondere den ursprünglichen Nationalismus der von Nasser in Ägypten beworben wurde.

“Die CIA folgte dem Beispiel des britischen Geheimdienstes und versuchte den Islam für die eigenen Ziele zu gebrauchen.”

“Sie wollten einen charismatischen religiösen Führer finden, den sie bewerben und kontrollieren konnten und man fing an, mit Gruppen wie der Muslimbruderschaft zusammenzuarbeiten. Während des Aufstiegs von Nasser wurde die Bruderschaft verstärkt umworben von den westfreundlichen arabischen Regimen in Saudi-Arabien und Jordanien. Sie brauchten sämtliche mögliche Unterstützung von der Bevölkerung gegen den Aufstieg des von Nasser inspirierten arabischen Nationalismus um ihre Regime intakt zu halten.”

Offiziell galt die Bruderschaft als verbotene Organisation, aber sie blieb einflussreich und aktiv in Ägypten und arbeitete gegen das säkulare Regime, oftmals Hand in Hand mit dem britischen Geheimdienst. Im Juni 1955 verhandelte der MI6 bereits mit der Bruderschaft in Syrien um gegen die neue Regierung zu agitieren, die starke linksliberale Tendenzen zeigte sowie die Bereitschaft, mit Ägypten zu verschmelzen. Die Bruderschaft wurde ein noch wichtigerer Partner nachdem Nasser die Übernahme des Suez-Kanal durch Ägypten angekündigt hatte. Vor dem ersten Weltkrieg pflegte der britische Geheimdienst Verbindungen mit der Bruderschaft durch den Agent Freya Stark, ein britischer Abenteurer und Autor.

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