Die Euro-Lüge: Wie Deutschland unter der Gemeinschaftswährung leidet

Veröffentlicht: 21. Januar 2011 von infowars in Bank Mafia/Finanzen, Deutschland, EU, Politik, Wirtschaft, Wirtschaftskrise/ Finanzkrise
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…und jetzt sogar die EU-Anleihe durchs Hintertürchen eingeführt wird

Unsere Bundesregierung schreckt auch vor arglistiger Täuschung nicht zurück. Offiziell hieß es immer „Nein zur EU-Anleihe“, „die Kanzlerin bleibt hart“. Jetzt im Jahr 2011 wurde es aber einfach gemacht, die EU-Anleihe wurde zur Finanzierung des rechtswidrigen „Eurorettungspaketes“ namens European Financial Stability Facility eingeführt!

Vollmundig wirbt die „FAZ“ jetzt für die neuen EU-Anleihen mit verschiedenen Laufzeiten, Kuponzahlungen und ISIN-Nummern. Die „EU-Anleihen bieten interessanten Renditeaufschlag“ frohlockt „FAZ“-Schreiberling Dr. Martin Hock. Der subventionierte Basar für Schrottpapiere ist eröffnet, die Europäische Zentralbank nimmt die neuen Kredite als hundertprozentige Sicherheiten für frisch gedrucktes Geld gerne an!

Die These des „FAZ“-Artikels von Martin Hock lautet in etwa, dass wir uns als Deutsche zwar durch den Euro-Betrug geprellt fühlen mögen, jetzt aber die Vorteile der neuen EU-Anleihen sehen sollen, für die wir „interessante Renditeaufschläge“ gegenüber deutschen Anleihen zu erwarten hätten bei fast gleicher Sicherheit. „Die Rettung des vor dem Schuldenkollaps stehenden Irlands ist in Deutschland nicht unbedingt auf besondere Begeisterung gestoßen, herrscht doch das Gefühl vor, zu viel zu zahlen und zu wenig zu bekommen, wobei dies der Tatsache geschuldet ist, dass der Euro der Exportnation Deutschland vor allem mittelbar zugutekommt.“, beginnt der Artikel. Die Tatsache, dass die EU-Anleihen wegen der Sozialisierung der Risikoaufschläge vor allem jetzt sofort ein grottenschlechter Deal für die deutschen Steuerzahler sind, zählt also nicht. Vor dieser Sozialisierung habe ich bereits in meinem Artikel vom 30.04.2010 im Zuge eines Berichts über die Werbeveranstaltung des griechischen Bankrotteurs Simits für EU-Anleihen in der Münchner Bundesbankfiliale gewarnt. Wieder wird jetzt in den Medien, darunter eben auch der „FAZ“, darauf angespielt, dass wir Deutschen zu dumm wären, die Vorteile des Euros zu schätzen, der ja gerade den Deutschen mittelfristig so tolle Exportvorteile brächte. Das Gegenteil ist jedoch der Fall.

1. Seit der Euroeinführung hat der deutsche Export in die Eurozone anteilig abgenommen, von damals 43 Prozent auf heute 41 Prozent, wie es neulich Hans-Olaf Henkel in Bezug auf die offiziellen Statistiken klarstellte. Der Euro hat keinen Einfluss auf den Außenhandel, wenn überhaupt einen negativen, weil er weniger stabil ist als die D-Mark, mit der deutsche Firmen jahrzehntelang Rekordexporteur waren.

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