Big Brother 2.0: Das EU-Überwachungsprogramm „Indect“

Veröffentlicht: 19. Januar 2011 von infowars in Überwachungsstaat/Big Brother, Biometrie, Datenschutz, Diktatur, EU, Polizeistaat, Staatsterror, Terror

Bald schon könnte jeder im Internet Ziel einer Überwachung werden. „Indect“ heißt der Albtraum vom Polizeistaat. Die EU forscht an Programmen, die „abnormales Verhalten“ erkennen. Indect soll auf aggressive Stimmen und gewalttätige Mimik in Videos und Bildern reagieren. Wer im Netz auffällt, soll durch die Verknüpfung mit Überwachungskameras, Handy-Ortung und unbemannten, vernetzten Flugzeugen auch im öffentlichen Raum flächendeckend ausspioniert werden können.

Überwachungskameras sollen abschrecken und Gewalt verhindern, bevor sie geschieht. Doch die Flut der Bilder kann niemand mehr bewältigen. „Wenn ich auf eine Wand mit Videobildern gucke, ist es für mich sehr schwierig, tatsächlich etwas zu entdecken“, so Dietmar Kammerer. „Die Idee ist, dass durch Verknüpfung von Audio- und Videobild-Informationen ungewöhnliche Verhalten detektiert werden können.“ Dafür soll jetzt das EU-Projekt Indect sorgen. In Deutschland forscht die Firma Innotec Data an diesem neuen Computerprogramm. Es soll auf Videobildern automatisch verdächtiges Verhalten erkennen und melden. Die Maschine übernimmt, wozu der Mensch nicht mehr in der Lage ist. Automatisch filtert sie potenziell gefährliche Situationen heraus, so das Ziel.
Kommentare
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