Und nochmals zur 97%-Zustimmung!

Veröffentlicht: 8. Januar 2011 von infowars in Klimalüge/Ökofaschismus, Propaganda, Wissenschaft/ Technik
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Woher wissen wir von dem Konsens über Klimawandel? Gelehrte und die Presse sagen uns solches. Und woher wissen die Gelehrten und die Presse das? Bis vor kurzem verwiesen sie auf die Zahl 2500 – die Anzahl der Wissenschaftler, die mit dem IPCC in Verbindung stehen. Diese 2500, glaubten die Gelehrten, standen hinter der Position des IPCC.

(Link: Those 2500, the pundits and the press believed, had endorsed the IPCC position.

Zu ihrer großen Enttäuschung haben die meisten Gelehrten und die Presse entdeckt, dass man sie missverstanden hatte – sehr viele jener 2500 Wissenschaftler standen nicht hinter den Schlussfolgerungen des IPCC, sondern hatten lediglich das eine oder andere Kapitel der Mammutstudie des IPCC gelesen oder überarbeitet. Noch peinlicher ist, dass viele dieser Wissenschaftler nicht nur mit den Schlussfolgerungen der IPCC-Berichte nicht übereinstimmen, sondern sich teilweise lautstark davon distanzieren.

Das Ergebnis? Die Gelehrsamkeit suchte und fand eine andere Zahl zum Angeben – „97% der Klimawissenschaftler in der Welt“ akzeptieren den Konsens, begannen die Washington Post und andere zu behaupten.

Diese Zahl dürfte für die Gelehrten und die entsprechenden Medien erst recht enttäuschend und peinlich sein. Die Zahl stammt von einer online-Übersicht von 10 257 Geowissenschaftlern aus dem Jahr 2009, die von zwei Forschern der Universität von Illinois durchgeführt wurde. Das Ergebnis der Übersicht muss die Forscher zutiefst enttäuscht haben – am Ende beschlossen sie, die Ansichten einer Untergruppe von nur 77 Wissenschaftlern zu präsentieren, von denen 75 vom anthropogenen Einfluss auf die Klimaänderung überzeugt waren. Das Verhältnis 77 zu 75 erzeugt genau jene Zahl 97%, mit der die Gelehrten jetzt werben.

Die zwei Forscher begannen, die Tausende von Wissenschaftlern von der Befragung auszunehmen, von denen sie annahmen, dass jene höchstwahrscheinlich der Ansicht waren, dass die Sonne oder Planetenbewegungen etwas mit dem Erdklima zu tun haben könnten – und heraus waren die Solarphysiker, Kosmologen, Physiker, Meteorologen und Astronomen. Übrig blieben die 10 257 Wissenschaftler aus den Fachgebieten Geologie, Ozeanographie, Paläontologie und Geochemie, die aus irgendwelchen Gründen davon überzeugt waren, dass es viel einträglicher war, im Konsens zu verbleiben. Die beiden Forscher entschieden sich auch dafür, dass die wissenschaftliche Leistung kein Faktor bei der Auswahl derer sein sollte, die man um eine Antwort bat – ausgewählt wurden sie nach ihrer Arbeitsstelle (eine Akademie oder Regierungsinstitution). Auch eine akademische Qualifikation war kein Kriterium – etwa 1000 von jenen, die ausgesucht wurden, hatte kein PhD, einige nicht einmal ein Masters Diplom.

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