Einige der 15 gefährlichsten Medikamente, die Ihre Familie und Sie vielleicht heute schon einnehmen

Veröffentlicht: 28. Dezember 2010 von infowars in Gesundheit, Pharmaindustrie

Anthony Colpo

Ich habe meine Leser schon seit langer Zeit vor den giftigen Eigenschaften und der größtenteils unnützen Einnahme cholesterinsenkender Medikamente mit einem Wirkstoff der Gruppe der Statine gewarnt. In ihrem neuen Artikel erklärt Martha Rosenberg, deren Arbeiten schon in etablierten Printmedien wie dem Boston Globe, dem San Francisco Chronicle und der Chicago Tribune veröffentlicht wurden, Lipitor (Wirkstoff: Atorvastatin, Handelsname: Lipitor) und Crestor (Wirkstoff: Rosuvastatin, Handelsname: Crestor) gehörten zu den 15 gefährlichsten Medikamenten.

Rosenberg stellt dann die Frage:

»Warum ist Lipitor das meistverkaufte Medikament weltweit? Weil jeder Erwachsene mit einem hohen LDL-Wert [LDL ist ein Protein, das Cholesterin durch den Körper transportiert] oder der Befürchtung steigender LDL-Werte Statine einnimmt. (Hinzu kommen 2,8 Millionen Kinder, wie die Verbraucherschutz-Internetseite Consumer Reports berichtet.) Niemand kann behaupten, Statine schützten Hochrisiko-Patienten nicht vor Herzerkrankungen (obwohl eine Veränderung der Ernährungsweise und mehr Bewegung auch in Hochrisikogruppen Erfolge aufweist). Aber zahlreiche Ärzte weisen darauf hin, dass Statine so übermäßig verschrieben werden, dass immer mehr Patienten unter den Nebenwirkungen wie Schwächezuständen, Schwindelanfällen, Schmerzen und Arthritis leiden und die eigentlich beabsichtige Wirkung, die Vermeidung von Herzinfarkten, in den Hintergrund tritt. Schlimmer ist noch, dass die Nebenwirkungen manchmal auf den Alterungsprozess geschoben werden.

›Meine älteren Patienten müssen oft auf Lebensmittel verzichten, damit sie sich diese Medikamente leisten können, die sie dann kränker machen, ihre Stimmungslage negativ beeinflussen und nichts dazu beitragen, ihr Leben lebenswerter zu machen‹, heißt es auf einem Internetplakat von Augenärzten aus dem US-Bundesstaat Tennessee. ›Die Behandlung älterer Menschen mit Medikamenten, die 230 Euro und mehr im Monat kosten, erhebliche Nebenwirkungen aufweisen und deren Wechselwirkung mit vielen anderen Wirkstoffen unbekannt ist, entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage.‹ Welche Art von Nebenwirkungen? Alle Statine können Muskelgewebe zerstören (dies nennt man Rhabdomyolyse). In Kombination mit Antibiotika, Proteaseinhibitoren (hemmen den Abbau von Proteinen) und Fungizide steigen die Risiken noch. Crestor wird in so hohem Maß mit Rhabdomyolyse in Zusammenhang gebracht, dass es schon mehrfach scharf kritisiert wurde: Die Verbraucherschutzorganisation Public Citizen rät von der Einnahme ab, und David Graham von der für die Zulassung von Arzneimitteln zuständige US-amerikanischen Behörde FDA bezeichnete Crestor vor dem Kongress als eines der fünf gefährlichsten Medikamente.«

Den vollständigen Artikel von Martha Rosenberg finden Sie hier.

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Kommentare
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