Archiv für 27. Dezember 2010

F. William Engdahl

US-Außenministerin Clinton hat eine beispiellose Erhöhung der staatlichen Mittel für Bevölkerungskontrolle und -reduzierung in Entwicklungsländern angekündigt, die zum »Kernstück der US-Außenpolitik« werden sollen. Seit Mitte der 1970er-Jahre, als Henry Kissinger als Außenminister das berüchtigte Geheimdokument NNSM-200 verfasste, durch das die Bevölkerungskontrolle insgeheim auf die Agenda der US-Außenpolitik gesetzt wurde, sind weltweite Geburtenkontrolle und verdeckte Reduzierung der Bevölkerung ein wichtiges Ziel der Eugenik-Politik der USA.

US-Außenministerin Clinton hat ein neues Programm angekündigt, das ihren Angaben zufolge zum Kernstück der US-Außenpolitik werden soll. Das neue Programm trägt die Bezeichnung Global Health Initiative (Weltweite Gesundheits-Initiative). Es wird finanziell großzügig gefördert, und das

zu einer Zeit, in der die US-Regierung in Schulden versinkt. Laut Clinton werden die USA in den nächsten sechs Jahren für weltweite Programme zur Empfängnisverhütung und zur Verbesserung des Angebots für »Familienplanung« 48 Milliarden Euro aufwenden. Mit anderen Worten: Neues Kernstück der US-Außenpolitik sind Eugenik und Bevölkerungskontrolle.

Clinton kündigte das Programm bei einer Internationalen Konferenz über Bevölkerung und Entwicklung an. Ausdrücklich sagte sie: »Zusätzlich zu weiteren Mitteln haben wir ein Programm ins Leben gerufen, das zum Kernstück unserer Außenpolitik werden wird, die Global Health Initiative, in der wir uns verpflichten, innerhalb von sechs Jahren 63 Milliarden Dollar (48 Milliarden Euro) für die weltweite Gesundheitsförderung bereitzustellen. Unterstützt werden unter anderem Anstrengungen zur Senkung der Mütter- und Kindersterblichkeit, zur Verhinderung von Millionen ungewollter Schwangerschaften und Millionen neuer HIV-Infektionen. Mit dieser Initiative schlagen wir neue Wege zur Krankheitsbekämpfung und Gesundheitsförderung ein.« (1)

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InfokriegTV 2010-12-19

Veröffentlicht: 27. Dezember 2010 von infowars in Podcasts, Video Clips
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Angesichts der Wetterunbilden der letzten Wochen kocht auch die Debatte darüber wieder hoch, ob der Klimawandel schuld daran ist. Professor Werner Kirstein vom Institut für Geografie der Universität Leipzig meint hingegen: Klimawandel ist was ganz Natürliches und vom Menschen ohnehin nicht beeinflussbar.

Herr Kirstein, passt das zusammen … das kalte Jahr 2010 und die seit Jahren diskutierte Erderwärmung?

Das kommt darauf an, von welcher Seite man das sieht. Wenn man das nur von der Erderwärmung aus sieht, passt es natürlich nicht zusammen. Es ist ja vor vielen Jahren schon angekündigt worden, dass vor allem die Winter immer wärmer werden. Ich kann mich erinnern, dass Wissenschaftler, die ich Klimawandler nenne, weil sie sozusagen den Klimawandel vorantreiben, vor etwa drei, vier Jahren gesagt haben: Wir werden in Deutschland so schnell im Winter keinen Schnee mehr sehen.

Nun sagen andere Klimaexperten, der Blick auf Deutschland allein reicht nicht. Global gesehen werde 2010 eines der drei wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnung sein.

Da muss man erst mal abwarten. Ich halte das für einen Witz, denn ich weiß auch, dass wir schon mal ein sehr warmes Jahr hatten; 2003, wo der Sommer sehr heiß war. Und in diesem Juli hatten wir ja auch ein paar sehr heiße Tage, und da war es beispielsweise in den USA bitterkalt. Also man muss das wirklich global vergleichen. Ich glaube nicht, dass es einen eindeutigen Trend gibt.

Ich habe mir von Kollegen Temperaturdaten angesehen, und wenn Sie jede Station anschauen, dann sieht natürlich jede ein bisschen anders aus. Es gibt sogar Stationen, wo die Temperatur in den letzten zehn Jahren gefallen ist, andere, wo sie leicht ansteigt. Und so im globalen Mittel – das ist eine Größe, die es eigentlich gar nicht gibt. Das ist ein rein theoretischer Wert, ganz schwer zu ermitteln.

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Wer ist wer bei Wikileaks?

Veröffentlicht: 27. Dezember 2010 von infowars in internet, Nachrichten
Wer ist wer bei Wikileaks?

Julie Lévesque
Global Research

“In der Politik geschieht nichts aus Zufall. Wenn etwas geschieht, kann man darauf wetten dass es so geplant war.” –Franklin D. Roosevelt

Die berüchtigte Whistleblower-Seite und ihr Direktor Julian Assange verlangen “Transparenz” von Regierungen und Konzernen auf der ganzen Welt, während sie selbst nicht die grundlegendsten Informationen über sich selbst preisgeben wollen.

Wer ist Julian Assange?

Wir wissen sehr wenig über Julian Assange. Er ist äußerst kryptisch wenn es darum geht zu enthüllen wer er ist und für wen er vor dem Wikileaks-Projekt gearbeitet hat. Auf der Liste der “Vorstandsmitglieder” die früher noch bei Wikileaks einsehbar war, heißt es dass Julian Assange

  • “37 Schulen und 6 Universitäten besucht hat”, jedoch wird keine einzige davon namentlich genannt
  • “Australiens berühmtester ethischer Computerhacker ist”. Ein Gerichtsprozess von 1996, der häufig in der Mainstream-Presse zitiert wird, ist verfügbar auf der Seite des Australasian Legal Information Institute. Im Gegensatz zu allen anderen Fällen unter dem Link ist der komplette Text von Assanges Fall nicht verfügbar.
  • “in dem ersten solchen Gerichtsfall […]  [er] einen Fall vor dem obersten Gerichtshof verteidigte im Bezug auf seine Rolle als Editor eines Magazins für elektronischen Aktivismus”. Der Name des Magazins, das Jahr des Verfahrens, das Land und sonstige Informationen werden nicht erwähnt.
  • angeblich “die Pickup-Bürgerrechtsgruppe für Kinder” gründete. Es scheint nirgendwo Informationen über die Organisation zu geben außer Erwähnungen in Artikeln über Wikileaks.
  • “Mathematik, Philosophie und Neurowissenschaft studiert hat”. Wir wissen nicht wo er studiert hat und ob er irgendwelche Abschlüsse gemacht hat.
  • “die zentrale Figur in mehreren Büchern und Dokumentationen ist”. Wenn dem so ist, weshalb wird dann kein einziges Buch und keine einzige Dokumentation namentlich genannt?

Man könnte argumentieren dass Assange aus Sicherheitsgründen anonym bleiben möchte. Andererseits kann er nicht wirklich erwarten dass Leute ihm blind vertrauen wenn niemand weiß wer er eigentlich ist. Das Interessanteste im Bezug auf Julian Assange ist wohl dass seine früheren Arbeitgeber unbekannt bleiben. Seine Biografie verlautbart dass er “ein erfolgreicher Programmierer und Berater für viele Open Source-Projekte ist und seine Software von den meisten großen Organisationen verwendet wird und sich in jedem Apple-Computer befindet”. Arbeitete er als Freelancer? Für wen arbeitete er? Ein Austausch via E-Mail von 1994 zwischen Julian Assange und dem Gewinner des NASA-Preises Fred Blonder wirft Fragen auf über Assanges Aktivitäten vor der Wikileaks-Zeit. Der E-Mail-Verkehr ist zu finden auf der Webseite des Massachusetts Institute of Technology:

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