Archiv für 15. Dezember 2010

Die nächste Phase der Neuen Weltordnung: Fusion aus EU und  Russland

Die Neue Weltordung, ein grausamer weltweiter Einheitsstaat ohne jede Vorstellung von Freiheit, befindet sich einer weiteren Phase die seit langem in Vorbereitung ist: Die sozialistische Eropäische Union soll fusionieren mit Russland; quasi eine gigantische EUdSSR.

U.a. die Süddeutsche Zeitung druckte vor kurzem Wladimir Putins “Plädoyer für eine Wirtschaftsgemeinschaft von Lissabon bis Wladiwostok” ab und gab dem russischen Präsidenten die Gelegenheit, ein von seinen KGB-Vorläufern langwierig vorbereitetes Drehbuch abzuspulen. Der Text im Gastbeitrag ist exakt das, was der sowjetische Überläufer Anatoliy Golitsyn bereits Mitte der achtziger Jahre als Teil der Langzeitpläne der Roten Aristokratie bezeichnete:

“Die Erschaffung eines einzigen Europa vom Atlantik bis zum Ural, einschließlich eines wiedervereinigten, neutralen Deutschlands.”

Der sowjetische Außenminister Eduard Schewardnadse verkündete im November 1991, nur zwei Jahre nach dem offiziellen Ende des kalten Krieges:

“Ich denke dass die Idee des Gemeinsamen Europäischen Hauses, die Errichtung eines vereinten Europas, und ich möchte heute unterstreichen, eines Großeuropas, ein großes, vereintes Europa vom Atlantik bis zum Ural, vom Atlantik bis Wladiwostok, das unser gesamtes Hoheitsgebiet miteinschließ, dass dieses Projekt unvermeidbar ist. Ich bin sicher dass wir es schaffen werden, auch einen vereinten militärischen Raum zuschaffen. Um es präziser auszudrücken: Wir werden ein vereintes Europa schaffen, dessen Sicherheit auf den Prinzipien einer kollektiven Sicherheitsstruktur aufbauen wird.”

In höchst blumigen Worten beschrieb Putin (bzw. dessen Schreiber) nun seine Vorstellungen:

“Die Gestaltung einer harmonischen Wirtschaftsgemeinschaft von Lissabon bis Wladiwostok. In Zukunft kämen eventuell auch eine Freihandelszone, gar noch fortgeschrittenere wirtschaftliche Integrationsformen in Frage.”

“Eine gemeinsame Industriepolitik, welche sich auf die Zusammenballung der Technologie- und Ressourcenpotentiale Russ­lands und der EU stützen soll.”

“Aus meiner Sicht ist auf die gemeinsame Agenda die Frage zu setzen, wie wir eine neue Industrialisierungswelle über den europäischen Kontinent rollen lassen können, insbesondere dadurch, dass strategische Allianzen etwa in Bereichen des Schiff- und Flugzeugbaus, der Automobilproduktion, der Weltraumtechnologien, der Medizin- und Pharmaindustrie, der Kernenergie und Logistik geschmiedet werden.”

“Der grösste Störfaktor dabei ist der bestehende Visumzwang zwischen Russland und der EU.”

Der zentrale Haken an der so schön vorgetragenen harmonischen Vorstellung ist wohl, dass das Ende der staatlichen Planwirtschaft in Russland eigentlich nie stattgefunden hat und heute rund 90% aller Betriebe dort Verbindungen zur Mafia besitzen, welche wiederum von der Regierung sanktioniert wird. Der Russland-Experte Torsten Mann schrieb:

“Der BND bestätigte inzwischen sogar, dass die Zusammenarbeit zwischen Geheimdienst und Mafia mit ausdrücklicher Unterstützung durch die russische Regierung stattfindet.”

Mann schreibt unter Verweis auf den deutschen Mafia-Kenner Jürgen Roth:

“Zahlreiche in der Sowjetunion inhaftierte Kriminelle bekamen vom KGB zu Beginn der 1980er Jahre das Angebot zur Kollaboration, womit die Grundlage für das plötzliche Auftauchen der Russenmafia geschaffen wurde. Jürgen Roth schreibt: ‘Tatsache ist, dass der KGB Anfang der achtziger Jahre viele hochkarätige Kriminelle rekrutiert hatte, die später als Mafiabosse, zum Beispiel in Moskau und Litauen, Berühmtheit erlangten. Einige von ihnen haben sogar Banken und Ölfirmen in den neunziger Jahren übernommen. Das Startgeld kam vom KGB.”

“Parallel zur Rekrutierung von Kriminellen wurden damals, wie der Soviet Analyst berichtet, auch meist junge KGB- und GRU-Agenten speziell für die Konservierung der sowjetischen Wirtschaft unter der Kontrolle der Geheimdienste vorbereitet. Angehende Agenten seien damals buchstäblich von ihren Vorgesetzten gefragt worden, ob sie Lust hätten Milliardär zu werden, und nicht wenige von ihnen sollten später zu den Oligarchen werden, die Jelzins Russland prägten.”

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Weit weg und kaum greifbar für die Bürger ist das Euro-Rettungspaket. Solange es nicht direkt an den eigenen Geldbeutel geht, ist die gigantische Finanzhilfe der Euro-Pleitekandidaten kein brennendes Thema.

Dabei fließt das Geld über mehrere Ecken in die Fässer ohne Boden, die Großbanken, ohne dass der Pöbel aufbegehrt. Es betrifft ihn schließlich nicht. Doch was passiert, wenn am Ende der dicke Rotstift kommt und den Rettern die Luft abzuschnüren droht?

Nicht ganz so weit weg wie die Rettung von irgendwelchen Staaten ist der Geldfluss innerhalb des eigenen Landes. In der BRD regelt der Länderfinanzausgleich, dass die wirtschaftlich schwächeren Bundesländer von den stärkeren finanziell unterstützt werden, vereinfacht gesagt.

Grundsätzlich auch kein ganz schlechtes Prinzip, denn es gibt verschiedene Faktoren, warum mal die einen und auch mal die anderen Länder eine gewisse Hilfe benötigen. Das besonders Schöne an der Sache war für die schwächeren Länder: Dieser Geldfluss versiegte niemals, egal wie viel oder wenig sie sich auch anstrengten – besonders im Geldausgeben.

Solange es den “reichen” Bundesländern sehr gut ging, war es auch keine große Frage, sich über das Loch im Finanzeimer zu ärgern, denn es war genügend für alle da. Auch die Nehmerländer sahen aufgrund dieses Geldbrunnens keinerlei Notwendigkeit, ans Sparen zu denken oder gar mittelfristig die eigene finanzielle Lage in den Griff zu bekommen.

Doch wie das eben so ist, wenn die Zahler knapp bei Kasse sind, dann werden sie knausrig und das zu Recht, wenn gleichzeitig die Empfänger der Zahlungen nicht bereit sind, vernünftig zu haushalten. Nun scheint den Geberländern tatsächlich der Geduldsfaden zu reißen, wie die FAZ am 09.12.2010 berichtete:

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Seltene Solidarität zwischen dem linken Spektrum und dem Großkapital:  SPD, Grüne und führende Konzerne wollen Euro-Anleihen und EU-Wirtschaftsregierung. – „Dies ist der Moment, in dem Deutschland zeigen muss, dass es zu seiner Zukunft in einer starken und geeinten Europäischen Union steht.“

 

Führende Stiftungen der deutschen Wirtschaft haben Bundeskanzlerin Angela Merkel am Vorabend des EU-Gipfels zur Eurorettung zu mehr Mut in der Europapolitik aufgerufen. In einem offenen Brief an die Bundesregierung, der der ZEIT vorliegt, fordern die Stiftungen von Allianz, BMW, Schwarzkopf, Bertelsmann, die Stiftung Mercator und andere einen „mutigen Schritt voran zu einer noch engeren Wirtschaft- und Finanzunion“. Das Schreiben wird an diesem Donnerstag offiziell übergeben.

„Ein Scheitern des Euros würde zu unkalkulierbaren, ökonomischen Kosten führen, gerade auch für Deutschland“, heißt es in dem Brief, der auch als Anzeige in großen Zeitungen erscheinen soll. Eine „proeuropäische Führungsrolle liegt im ureigenen Interesse Deutschlands“, schreiben die Stiftungen weiter. Deutschland und die EU-Partner sollten den Schritt zur Wirtschafts- und Finanzunion auf dem Gipfel wagen, erklärten die wirtschaftsnahen Stiftungen. Der Brief schließt mit dem Satz: „Dies ist der Moment, in dem Deutschland zeigen muss, dass es zu seiner Zukunft in einer starken und geeinten Europäischen Union steht.“

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Stevia wird auch bei uns in Europa immer beliebter, weil diese Pflanze nicht nur eine äußerst gesunde Alternative zum krankmachenden Industriezucker (und diversen Süßstoffen) darstellt, sondern auch einige erwähnenswerte heilkräftige Wirkungen besitzt.

Die Anwendung der Stevia erfüllt bei den einheimischen Indianern in Paraguay eine jahrhundertealte Tradition.
(Lesen Sie auch hier: Stevia – das natürlichste und gesündeste Süßungsmittel der Welt)

Der YerbaBuena-Shop liefert neben dem gesunden Yerba Mate Tee auch verschiedene andere Kräuter und Teemischungen und vor allem hochwertige Steviaprodukte – alles aus nachhaltigem biologischem Anbau und in bester Qualität. Mit bestem Wissen und Gewissen kann ich diese Produkte nur weiterempfehlen!

Es folgt ein Interview über diese besondere Süß- und Heilpflanze. Meine Interviewpartnerin ist Petra Helmreich, die Inhaberin des YerbaBuena-Shops in Paraguay.

Petra, ich frage mal ganz salopp: WARUM Stevia?

Ja, warum Stevia?
Die kürzeste Antwort auf deine Frage ist wohl, weil Stevia in den Mate und Tereré gehört und weil ich von den Wohltaten der paraguayischen Stevia absolut überzeugt bin.

Aber  ich muß ganz ehrlich gestehen – als ich vor 2 Jahren meinen Yerbabuena-Shop aufbaute war mein vordergründiges Anliegen, die südamerikanische Mate- und Tereré-Trinkkultur zu verkaufen und da gehört Stevia einfach mit dazu – als Heilkraut wohlgemerkt, denn beim Tereré-Aufguß werden dem Mate immer diverse Kräuter zugegeben.

Das mag sich für europäische Ohren vielleicht seltsam anhören, aber hier ist der Zugang zum Kräuterwissen tatsächlich noch im Alltag verankert – es ist so normal, wie Busfahren.
Aber gut, das ist ein anderes, aber auch hoch interessantes Thema :-)

Tja, also warum Stevia?
Wie gesagt, wurde ich zunächst von der hohen Nachfrage vollkommen überrascht und habe dadurch eigentlich erst mitbekommen, welchem Spießrutenlauf dieser süße Tausendsassa in Europa (aber auch in den USA) ausgesetzt war und noch ist; das ist natürlich ein Politikum und ein schönes Beispiel dafür, wie Politik von der Wirtschaft gesteuert ist.

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Stevia wird auch bei uns in Europa immer beliebter, weil diese Pflanze nicht nur eine äußerst gesunde Alternative zum krankmachenden Industriezucker (und diversen Süßstoffen) darstellt, sondern auch einige erwähnenswerte heilkräftige Wirkungen besitzt.

Die Anwendung der Stevia erfüllt bei den einheimischen Indianern in Paraguay eine jahrhundertealte Tradition.
(Lesen Sie auch hier: Stevia – das natürlichste und gesündeste Süßungsmittel der Welt)

Der YerbaBuena-Shop liefert neben dem gesunden Yerba Mate Tee auch verschiedene andere Kräuter und Teemischungen und vor allem hochwertige Steviaprodukte – alles aus nachhaltigem biologischem Anbau und in bester Qualität. Mit bestem Wissen und Gewissen kann ich diese Produkte nur weiterempfehlen!

Es folgt ein Interview über diese besondere Süß- und Heilpflanze. Meine Interviewpartnerin ist Petra Helmreich, die Inhaberin des YerbaBuena-Shops in Paraguay.

Petra, ich frage mal ganz salopp: WARUM Stevia?

Ja, warum Stevia?
Die kürzeste Antwort auf deine Frage ist wohl, weil Stevia in den Mate und Tereré gehört und weil ich von den Wohltaten der paraguayischen Stevia absolut überzeugt bin.

Aber  ich muß ganz ehrlich gestehen – als ich vor 2 Jahren meinen Yerbabuena-Shop aufbaute war mein vordergründiges Anliegen, die südamerikanische Mate- und Tereré-Trinkkultur zu verkaufen und da gehört Stevia einfach mit dazu – als Heilkraut wohlgemerkt, denn beim Tereré-Aufguß werden dem Mate immer diverse Kräuter zugegeben.

Das mag sich für europäische Ohren vielleicht seltsam anhören, aber hier ist der Zugang zum Kräuterwissen tatsächlich noch im Alltag verankert – es ist so normal, wie Busfahren.
Aber gut, das ist ein anderes, aber auch hoch interessantes Thema :-)

Tja, also warum Stevia?
Wie gesagt, wurde ich zunächst von der hohen Nachfrage vollkommen überrascht und habe dadurch eigentlich erst mitbekommen, welchem Spießrutenlauf dieser süße Tausendsassa in Europa (aber auch in den USA) ausgesetzt war und noch ist; das ist natürlich ein Politikum und ein schönes Beispiel dafür, wie Politik von der Wirtschaft gesteuert ist.

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