Archiv für 10. Dezember 2010

Es gibt keine Alternative zur Anpassung an den Klimawandel

Während sich hysterische grüne Aktivisten, UN-Bürokraten und nationale Klima-Diplomaten im vornehmen mexikanischen Badeort Cancún zum Abgesang der Klimapolitik nach Kioto-Muster versammelten, luden das Europäische Institut für Energie und Klima (EIKE) und das Berlin-Manhattan-Institut (ehemals IUF) am 3. und 4. Dezember 2010 im Berliner Maritim-Arte-Hotel zum dritten Mal jene Wissenschaftler ein, die sich einen kühlen Kopf bewahrt hatten.

Prof. Vincent Courtillot, der Chef des Institut de Physique du Globe in Paris, erklärte in seinem einleitenden Übersichtsvortrag, warum der von Polit-Promis und dem „Weltklimarat“ IPCC angestrebte klimawissenschaftlichen „Konsens“ auf einen Holzweg führt. Courtillot erinnerte an das Schicksal der vor dem Ersten Weltkrieg aufgestellten Kontinentaldrift-Theorie des deutschen Meteorologen Alfred Wegener. Hätte ein Gremium wie der IPCC darüber befunden, wäre die inzwischen unter der Bezeichnung „Plattentektonik“ allenthalben akzeptierte Theorie für die Erklärung von Erdbeben und Gebirgs-Auffaltungen bis in die 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts beinahe einstimmig verworfen worden. Ein einzelner unbeirrter Wissenschaftler kann also gegenüber einer erdrückenden Mehrheit konventionell denkender Kollegen recht behalten. Wissenschaftliche Kontroversen können deshalb nie als endgültig beigelegt betrachtet werden.

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gesundheitlicheaufklaerung.de

Petition: Gesetzliche Krankenversicherung – Leistungen – Gleichstellung von Naturheilverfahren und Schulmedizin

Haben Sie Lust, die Regierungsparteien bei ihrer lobbygesteuerten Gesundheitspolitik ins Schwitzen zu bringen? Dazu haben Sie nur noch bis zum 15.12. Gelegenheit. An diesem Tag endet die Frist zur Mitzeichnung der Petition 14388, mit der jede Art von Naturheilkunde, die bei Patienten wirkt, mit der Schulmedizin gleichgestellt würde.

Nichts fürchten die Schulmedizin und die Pharmakonzerne mehr als Konkurrenz. In diesem Zusammenhang kommentierte die Buergerstimme auch das Verbot des freien Verkaufs von Heilkräutern, bzw. die Unterwerfung des Heilkräutervertriebs unter die Interessen der Pharmalobby. Damit auch weiterhin Milliardenprofite mit überflüssigen und/oder unwirksamen Therapien, Operationen und Medikamenten möglich sind, setzen die Pharmalobbyisten bei ihrer Schlammschlacht gegen die Naturheilkunde vor allem auf den Placebo-Effekt. Drehen wir den Spieß einmal um.

Weiterlesen auf buergerstimme.com

Link zur Petition

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen…

  • Naturheilverfahren und Schulmedizin werden gleichgestellt
  • ALLE wirksamen Verfahren werden von den Kassen erstattet
  • Neben dem bisherigen Medizinstudium werden vergleichbare Studiengänge in Homöopathie, Ayurveda, TCM, Naturheilkunde usw. an Universitäten eingerichtet und die Abschlüsse staatlich anerkannt
  • naturheilkundliche Forschung erhält öffentliche Geldern in derselben Höhe wie schulmedizinische Forschung

Begründung

Trotz überdurchschnittlich hoher Heilerfolge, gerade bei chronischen Erkrankungen, werden Naturheilverfahren nicht oder nicht in ausreichender Weise von den Krankenkassen erstattet. Während die gesetzlich Versicherten – bedingt durch die Pflichtversicherung, monatliche Beiträge zu entrichten haben, dürfen sie nicht frei wählen, für welche Therapierichtung diese Beiträge verwendet werden sollen, also z.B. für eine Behandlungen durch einen Doktor der Osteopathie, der Ayurveda-Medizin oder der TCM. Dies ist ein willkürlicher Eingriff in die Wahlfreiheit des Versicherten und außerdem eine protektionistische Maßnahme, die einseitig den Ärzten der Schulmedizin zugute kommt. (mehr …)

Neutralität im Netz, WikiLeaks und die Zukunft der Internet-Freiheit

Veröffentlicht: 10. Dezember 2010 von infowars in Pressefreiheit, Zensur
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Mike Adams

 

Unabhängig davon, wie Sie persönlich über die Veröffentlichung der Staatsgeheimnisse durch WikiLeaks denken, in der Öffentlichkeit wird praktisch kaum darüber diskutiert, dass das Internet diese »undichten Stellen« erst möglich gemacht hat. Ohne das Internet wäre keine Organisation wie WikiLeaks in der Lage gewesen, geheime Regierungsinformationen so weit zu verbreiten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Unter den alten Methoden der Informationsverbreitung – etablierte Medien, Zeitungen und Nachrichtensendungen – wären derartige Informationen aufgrund des Drucks der Regierungen strikt kontrolliert worden.

 

Das Internet ermöglicht es einzelnen Informationsmultiplikatoren, die Zensur der Regierungen zu umgehen. Im Falle WikiLeaks gelang es einem australischen Staatsbürger, die amerikanische Regierung in schwere Verlegenheit zu bringen, während er vor seinem Laptop in Großbritannien saß.
Regierungen mögen es nicht, in Verlegenheit gebracht zu werden. Sie mögen es noch viel weniger, ihre Geheimnisse über das Internet verbreitet zu sehen. Allerdings scheint es für die Regierungen völlig normal zu sein, alle Geheimnisse ihrer Bürger und anderer auszuspähen, indem Telefongespräche, E-Mails und das Verhalten im Internet aufgezeichnet werden. Aber jede Regierung will ihre eigenen Geheimnisse praktisch um jeden Preis für sich behalten. Die Veröffentlichung durch WikiLeaks könnte daher dazu führen, dass Regierungen über neue Wege und Mittel nachdenken, wie sie das Internet besser zensieren und kontrollieren können, damit das Durchsickern solcher Mengen an Informationen in Zukunft verhindert werden kann.

Den Regierungen ist mit einem Schlag klar geworden, dass ein freies Internet mit Regierungsgeheimnissen letztlich nicht vereinbar ist, und Geheimnisse sind für jede Regierung, die an der Macht bleiben will, unerlässlich. Denn, wie Noam Chomsky in diesem Interview mit DemocracyNow erklärte, gründen sich die meisten Regierungsgeheimnisse auf Informationen, die die Regierungen ihrer Bevölkerung vorenthalten wollen – Geheimnisse, die die Legitimität der Regierung in Frage stellen könnten, wenn die Menschen die Wahrheit herausfänden.

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